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12.12.2006 – 15.12.2006: Dresden

Weihnachtsmarkt- und Zoo-Tourismus in einem Aufwasch: Machten einen Kurzurlaub in Dresden. Wollten dort eigentlich nur den Striezelmarkt und die anderen Weihnachtsmärkte antesten, aber das Wetter war so schön sonnig, dass wir uns auch mal in den Zoo verliefen. Diese Einrichtung ist eher klein und wohl auch ziemlich alt, jedenfalls kam es uns so vor, als hätten viele Tiere es dort nicht so gut. Vergleichsweise kleine Gehege, alles eher eintönig... Es wird aber auch viel gebaut. Der Weihnachtsmarkt in Dresden besteht nicht nur aus dem bekannten Striezelmarkt (der älteste Weihnachtsmarkt Deutschlands), sondern aus mehreren Märkten in der ganzen Innenstadt. Stimmungsvollster Markt ist wohl das mittelalterliche Treiben im Stallhof. Auf dem Striezelmarkt selbst gibt es die üblichen Buden, die man überall bei solchen Veranstaltungen sehen kann, darüber hinaus aber findet man Dutzende von Läden, die Handwerkskunst aus dem Erzgebirge und natürlich Dresdner Christstollen feilbieten. Mein Geschmack sind diese kitschigen Holzsachen nicht. Das Angebot und die Preise sind in allen Buden fast identisch, so dass man diese Märkte im Grunde auf ein Drittel ihrer Größe oder weniger eindampfen könnte…


Striezelmarkt Dresden


Aber die Stadt hat ja auch noch viel mehr zu bieten. Für die Besichtigung der wieder errichteten Frauenkirche (siehe Bild unten, linke Kuppel), des Grünen Gewölbes mit der riesigen Sammlung unterschiedlichster Preziosen, des Zwingers, der Semperoper und des Elbufers ist so ein Kurzurlaub schon fast nicht ausreichend. Man kann ruhig mal eine Stadtrundfahrt mitmachen, denn so kommt man auch in die Neustadt auf der anderen Seite des Flusses oder in die Vororte mit den schön restaurierten Villen. Uns hat es jedenfalls so gut gefallen, dass wir sicher noch mal wiederkommen werden – dann aber im Sommer, denn Dresden ist eigentlich eine sehr grüne Stadt. Am Elbufer kann man dann bestimmt schön wandern, außerdem könnte man eine Fahrt mit einem der alten Schaufelraddampfer machen.


Frauenkirche Dresden


Kleiner Tipp: Wenn ihr das historische Grüne Gewölbe besichtigen wollt, dann geht dort kurz nach Kassenöffnung hin. Nur dann habt ihr nämlich eine Chance, noch Karten zu bekommen – dieses Museum ist ansonsten immer schon auf Monate im Voraus ausgebucht. Beim neuen Grünen Gewölbe gibt es diese Probleme nicht.


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