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18.01.2006: Gesindel Teil 5 – Auf der Autobahn

Aus gegebenem Anlass:

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Weihnachten kommt immer so unerwartet. Kaum ist man aus dem Sommerurlaub zurück, schon hat man wieder vergessen, rechtzeitig alle Geschenke zu besorgen. Mit dem Winter ist es genauso. Wer kann schon ahnen, dass es zwischen November und Februar plötzlich schneien oder Glatteis geben kann? Es kann doch wohl echt keiner erwarten, dass man sich gegen solche absolut unvorhersehbaren Widrigkeiten rechtzeitig wappnet, oder? Wo Winterreifen doch so teuer sind. Und wo es doch so lästig ist, nach dem Aufziehen von Winterreifen immer noch mal in die Werkstatt zu müssen, damit die Schrauben nachgezogen werden können. Und wo man doch im Vollvertrauen auf die eigene Unverwundbarkeit und auf die telepathische Begabung der anderen Verkehrsteilnehmer gern weiterhin über die Autobahn brettern und dabei gleichzeitig die übers Lenkrad gebreitete Blöd-Zeitung lesen möchte, wie man es auch sonst immer auf dem Weg zur Arbeit macht. Vom Handy-Telefonieren und gleichzeitigen Verspeisen des Frühstücksbrötchens mit einem Becher Kaffee bei Tempo 180 ganz zu schweigen! Da macht man sich schon die Mühe und kratzt auf der Windschutzscheibe eine kleine Schießscharte frei, trotzdem geben die anderen Fahrer nicht genug Acht, obwohl sie doch sehen müssten, dass man durch die Schießscharte nichts sehen kann! Und lässt man stundenlang den Motor im Stand warmlaufen, damit die Scheiben wirklich frei sind, dann beschweren die Leute sich über Belästigung wegen Lärm und Abgasen. Also wirklich! Unverschämtheit!

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All jenen Irren gewidmet, mit denen ich es täglich morgens und abends auf der Autobahn zu tun habe…


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