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25.03.2005 – 27.03.2005: Leipzig

Zwar bin ich von meinem Kurztrip nach Leipzig mit einer ausgewachsenen Lebensmittelvergiftung zurückgekehrt, die mich ganz schön auf die Bretter geschickt hat und mir auch jetzt noch zu schaffen macht, so dass dieser Eintrag recht kurz ausfällt. Aber der Urlaub war trotzdem schön und die Stadt hat mir wirklich gefallen. Was ich, ehrlich gesagt, nicht erwartet hätte...

Eigentlich bin ich nur wegen der TV-Sendung Elefant, Tiger und Co. nach Leipzig gefahren, d.h. ich wollte mir den dortigen Zoo und dessen pelzige Bewohner (u.a. die Erdmännchen – siehe Bild) mal mit eigenen Augen anschauen. Allein für den Besuch des Zoos, in dem zurzeit allerdings noch ziemlich viel umgebaut wird (was auch dringend nötig ist), hätte der Besuch der Stadt sich schon gelohnt, aber sie hat viel mehr zu bieten. Die Sanierungs- und Restaurierungsarbeiten sind, zumindest in Teilen der Stadt, schon recht weit fortgeschritten. Andernorts wird aber noch gebaut und in manchen Straßen sieht man sehr deutlich, in welchem Zustand die ganze Stadt noch vor 15 Jahren gewesen sein muss…

Praktischerweise konzentriert sich das meiste, was für den Kurzurlauber von vorrangigem Interesse ist, innerhalb eines Quadrats mit einer Seitenlänge von vielleicht 800 Metern in der Nähe des riesigen Hauptbahnhofs: Die schöne Altstadt mit einigen schönen Passagen (z.B.: die Mädlerpassage mit Auerbachs Keller – aus Goethes Faust bekannt), dem alten und dem neuen Rathaus, der Thomaskirche (hier war Johann Sebastian Bach einst Kantor) und der Nikolaikirche. Es gibt eine Vielzahl von Kneipen, Cafés und Restaurants, Geschäfte für jeden Anspruch und mehrere Kabarett-Bühnen. Ebenfalls nicht weit vom Bahnhof entfernt ist übrigens auch der Zoo. Nur das Völkerschlachtdenkmal ist etwas weiter entfernt – wer sich das klotzige Mahnmal nur mal kurz aus der Nähe anschauen möchte, der ist mit einer Stadtrundfahrt gut beraten. So eine Tour kann man täglich in der Touri-Info buchen – auch die ist ganz in der Nähe des Bahnhofs, sie liegt auf der anderen Straßenseite links. Auch der Bahnhof selbst ist einen Blick wert, denn die vielen Läden in den dortigen Promenaden haben täglich bis 22:00 Uhr geöffnet, manche sogar Sonn- und Feiertags.

Für mehr hat meine Zeit nicht gereicht. Deshalb werde ich bestimmt wieder einmal nach Leipzig reisen, am besten im Sommer, denn dann muss es in der Altstadt noch viel schöner sein als an einem verregneten Karfreitag!

Zoo Leipzig


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