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21.06.2004 bis 28.06.2004: Santorini

Unser diesjähriger Sommerurlaub führte uns auf die griechische Insel Santorini. Die Insel (eigentlich ist es ein Mini-Archipel) ist nichts anderes als das Überbleibsel eines Vulkanausbruchs, der sich vor tausenden von Jahren ereignet und damals eine hoch entwickelte Kultur vernichtet hat. Manche sagen, bei dieser Kultur habe es sich um das sagenumwobene Atlantis gehandelt... Auch heute noch ist die vulkanische Aktivität nicht ganz erloschen.

Vor 12 Jahren war ich zuletzt auf Santorini, seitdem hat sich dort eigentlich nichts Entscheidendes verändert. Es gibt zwar noch mehr Hotels und Pensionen, Tavernen und Läden, Bars und Autoverleiher als früher - aber der Charakter der Insel ist der gleiche geblieben. Die kleinen Städtchen mit den verwinkelten Gassen bieten immer noch schöne Postkartenmotive mit ihrer typischen Kykladenbauweise: Weiß getünchte Häuser mit farbigen Tür- und Fensterrahmen, kleine Kapellen mit blauen Kuppeln, viele Treppen...

Wir wohnten diesmal in einer ruhigen, gemütlichen Hotelanlage direkt am Kraterrand. Vom Balkon unseres Appartements kamen wir jeden Abend in den Genuß romantischer Sonnenuntergänge (siehe Bild). Das Hotel liegt in Firostefani, einem Vorort der Hauptstadt Fira. Die Hauptstadt kann man problemlos in einer Viertelstunde zu Fuß über einen Weg am Kraterrand erreichen - wenn man erst einmal die 180 Stufen vom Hotel bis zum Kraterrandweg überwunden hat!

In Fira kann man dann herrlich bummeln, denn in den engen Gassen der Stadt gibt es keinen motorisierten Verkehr. Nur manchmal muss man aufpassen: Dann nämlich, wenn sich schon von weitem Esel-Karawanen durch Glöckchengeklingel ankündigen. Denen sollte man schleunigst Platz machen, denn die sturen Tiere würden einen sonst glatt über den Haufen rennen.

Santorini ist nichts für faule Sonnenanbeter, denn es gibt nur wenige Strände (und keinen in der Nähe der Hauptstadt), außerdem wäre es eine Schande, auf dieser Insel den ganzen Tag am Strand herumzuliegen. Für unternehmungslustige Leute ist sie aber ebenso perfekt wie für Romantiker, denn man kann viel erkunden und besichtigen - und abends kann man die wundervolle Stimmung genießen.


Santorini


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