Zurück zu den Spielen

Landwirtschaftssimulator 2013

System:
PC DVD-ROM

Genre:
Wirtschafts-Simulation

Note: 2

Seite 1
Nächste Seite

LANDWIRTSCHAFTSSIMULATOR 2013

Vorwort

Den Landwirtschaftssimulator 2013 habe ich hauptsächlich aus einem einfachen Grund gekauft: Das Programm ist komplett DRM-frei, so dass mein PC endlich mal wieder relativ aktuelles Futter erhält. Spiel installieren und starten, Produktkey eingeben - fertig! Noch schnell den Patch Version 1.4 installiert, und schon kann’s losgehen. Weil das Handbuch ziemlich schmal ausgefallen ist, werden erst einmal die Tutorials durchgespielt. Dabei fällt schon gleich die detailverliebte Gestaltung der Landmaschinen auf. Alle mechanischen Elemente funktionieren genau so, wie ich es aus der Realität kenne. Außerdem muss ich Traktor und Landmaschinen sowie Gegengewichte erst ankoppeln, ganz wie im echten Leben müssen alle Funktionen der Maschinen einzeln bedient werden. Und der Sound klingt sehr realistisch.

In den Tutorials werden mir die Steuerung und die Grundbegriffe der Bewirtschaftung eines Ackers nähergebracht. Man darf beim Pflügen, Säen, Ernten usw. zwar eine bestimmte Höchstgeschwindigkeit nicht überschreiten, was mit Maus-/Tastatursteuerung nicht ganz so einfach zu bewältigen ist, aber man kann den Tempomat einschalten, der das übernimmt. Es dauert dann so lange, wie Landarbeit eben dauert - man fährt also x-mal über denselben Acker, bis er komplett gepflügt, gedüngt, besät und abgeerntet ist, anschließend nochmal, wenn man Heuballen herstellen will. So schwierig scheint das aber alles gar nicht zu sein, also stürze ich mich gleich in die Karriere! Was ich dabei erlebe, erfahrt ihr in Bauer Kringels Tagebuch.

1. Tag: Bauer Kringel setzt sich ins gemachte Nest (19.04.2013)

Meinen neuen Hof muss ich nicht von Grund auf neu errichten. Er ist schon fix und fertig da, mit allen erforderlichen Funktionsgebäuden, Lagerhallen und einem kleinen Fuhrpark, der mir den Anbau verschiedener Getreidesorten ermöglicht.



Landwirtschaftssimulator 2013

(Bild 1: Kringel vor seinem Bauernhof. Das Gebäude kann nicht betreten werden.)


An allen wichtigen Stellen drehen sich blaue Fragezeichen in der Luft. Nähere ich mich denen erstmals, erhalte ich Hinweise zum jeweiligen Gebäude oder Objekt. Ich kann jederzeit einen PDA öffnen, der mir eine Umgebungskarte, meine Finanzen, Verkaufspreise für die verschiedenen Getreidearten, die Wettervorhersage und andere Infos zeigt. Plötzlich wird ein Window eingeblendet, das mich auf eine Zusatzmission hinweist. Ich soll irgendwas von A nach B bringen, dafür winken saftige Belohnungen. Ich lehne ab, denn zum Absolvieren der Mission brauche ich einen Frontlader, und ein solches Fahrzeug besitze ich noch nicht.

Jetzt aber an die Arbeit! Direkt neben meinem Hof liegt das einzige Feld, das sich bereits in meinem Besitz befindet. Dort wächst erntereifer Weizen, ein etwas altertümlicher Mähdrescher steht schon daneben. Im Tutorial habe ich ja gelernt, wie ich das Ding bedienen muss, also lege ich los und beginne mit der Ernte. Da der Laderaum des Mähdreschers bald voll ist, hole ich mit dem Traktor einen Kipper vom Hof, in den ich das Getreide abladen kann. Bei der Ernte erweist sich die Cockpit-Perspektive als ungünstig. Ich zoome so weit heraus, dass ich fast das ganze Feld senkrecht von oben sehen kann. So habe ich einen guten Überblick. Ich könnte jetzt einen Helfer einstellen. Das ist eine Art Autopilot, der die Fahrzeugsteuerung übernimmt. Weil das Geld kostet, mache ich mir die Mühe lieber selbst.



Landwirtschaftssimulator 2013

(Bild 2: Die allererste Ernte)


Nach getaner Arbeit konsultiere ich meinen PDA, um nach den aktuellen Weizenpreisen zu schauen, denn die ändern sich dynamisch je nach Angebot und Nachfrage. Das günstigste Angebot kommt von der Mühle, also bringe ich den Kipper dorthin und lade die Ernte ab. Der Erlös wird meinem Konto automatisch gutgeschrieben. Da ich beim Spielstart die mittlere von drei Schwierigkeitsstufen gewählt habe, sind die Silos auf meinem Hof schon teilweise gefüllt. Ich verkaufe den ganzen Raps und besitze nun ca. 16.000 Euro. Mal sehen, was man mit so viel Geld kaufen kann! Ich fahre zum Landmaschinenhandel (mit „P“ könnte ich den Handelsbildschirm auch so aufrufen). Dort kann man unzählige Fahrzeuge und Maschinen für die unterschiedlichsten Einsatzzwecke sowie Tiere (Rinder, Schafe, Hühner) und Erweiterungen für den Hof kaufen.

Die Preise übersteigen mein Budget aber bei weitem! Maschinen, die ich für den Anbau von Kartoffeln und Rüben, zur Produktion von Dünger oder zur Herstellung von Viehfutter brauche, kann ich mir noch nicht leisten. Rinderzucht scheidet somit aus. Ich könnte bei der Bank einen Kredit aufnehmen, doch die Zinsen sind hoch, das lasse ich lieber bleiben. Aber wo ich schon mal da bin, kaufe ich dreißig Hühner. Die müssen nicht extra gefüttert werden und produzieren Eier, die ich einsammeln und im Dorf oder beim Landhandel verkaufen kann.



Landwirtschaftssimulator 2013

(Bild 3: Kringels Hühnerhof. Im Hintergrund sind die Getreidesilos zu sehen.)


Anschließend bereite ich das abgeerntete Feld mit dem Grubber für die nächste Aussaat vor. Saatgut hole ich mit der Sämaschine von meinem Hof und bringe es auf dem Feld aus. Nun muss ich nur noch warten, bis der Weizen geerntet werden kann. Der Reifegrad wird mir auf der Übersichtskarte angezeigt. Ich stelle die Zeitskalierung auf dreißigfache Geschwindigkeit. Normalerweise hat ein Ingame-Tag 24 reale Stunden, aber jetzt endet mein erster Tag auf dem Hof ziemlich schnell. Die Sonne geht unter, die Hühner schlafen ein...



Seiten: 1 / 2 / 3 / 4 / 5 / 6 / 7



Seitenanfang