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Fallout 4

System:
Sony
Playstation 4

Genre:
RPG

Fallout 4: Kringels Ödlandtagebuch (Seite 5)

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Kringels Ödlandtagebuch, fünfter Tag: Levelaufstieg und Nick Valentine

Ich befinde mich immer noch in Diamond City und erfahre, dass dort ein Privatdetektiv namens Nick Valentine lebt, der mir bei der Suche nach Shaun helfen könnte. Valentine ist allerdings verschwunden. Also müsste ich zunächst einmal ihn suchen. Aber in der Stadt tummeln sich so viele Questgeber, dass ich schon wieder für längere Zeit auf Abwege gerate! Ich beschaffe Farbe für einen Mann, der die große, von den Stadtbewohnern mit geradezu religiöser Inbrunst verehrte Schutzmauer frisch anstreichen möchte. Eine Wissenschaftlerin bittet mich, ihr eine Blähfliegendrüse zu bringen. Ich beteilige mich an einer gut gemeinten Intrige zu dem Zweck, dem unter Minderwertigkeitskomplexen leidenden Betreiber der Radiostation zu mehr Selbstvertrauen zu verhelfen. Das artet zu einem gefährlichen Entführungsfall aus, bringt aber trotzdem den gewünschten Erfolg. Außerdem stelle ich fest, dass die Spielregeln für Baseball nach dem Krieg in Vergessenheit geraten sind. Anhand der spärlichen Aufzeichnungen zu dieser Sportart scheint man jetzt zu glauben, beim Baseball sei es darum gegangen, den Gegnern mit den Schlägern den Schädel zu spalten! Jedenfalls erzählt mir das ein Typ, für den ich wertvolle alte Sportartikel (einen Baseball, einen Handschuh und einen Schläger) beschaffen soll.

Durch das Abarbeiten all dieser Nebenquests (und natürlich für das Besiegen der unzähligen Feinde, denen ich dabei begegne) sammle ich so viele EP, dass ich mehrere Levelaufstiege absolviere. Bei jedem Aufstieg erhalte ich einen Fähigkeitenpunkt. Mir stehen jetzt einige Punkte zur Verfügung, mit denen ich Attribute und Skills aufwerten kann. Dazu rufe ich über den Pip-Boy die mit witzigen Animationen ausgestattete S.P.E.C.I.A.L.-Tabelle auf.



fallout 4

(Bild 19: Oberste Zeile: Die S.P.E.C.I.A.L.-Attribute, darunter sind die dazu gehörenden Fähigkeiten angeordnet)


Die Auswahl an Fähigkeiten ist groß und fast alle lassen sich in mehreren Stufen ausbauen, wodurch manchmal ganz neue Perks freigeschaltet werden. So gibt es eine Fähigkeit, die in der ersten Ausbaustufe dazu führt, dass ich beim Schwimmen keinen Strahlungsschaden mehr nehme. In der zweiten Stufe kann ich beim Tauchen nicht mehr entdeckt werden. Der Levelaufstieg geht erfreulich flott vonstatten; anscheinend bleibt die zum Erreichen des nächsten Levels benötigte Anzahl von EP immer gleich.

Dennoch muss ich mir in der Anfangsphase des Spiels gut überlegen, was ich wirklich brauche. Das sind vor allem Skills, mit denen Gesundheit, Schadensresistenz und durch die von mir bevorzugten Waffentypen verursachter Schaden gesteigert werden. Sehr nützlich ist auch der Skill "Ladykiller", der nicht nur den Schaden bei weiblichen Gegnern verbessert, sondern auch die Erfolgswahrscheinlichkeit beim Überreden weiblicher Gesprächspartner erhöht. Ich muss die Punkte nicht sofort verteilen, sondern kann sie aufsparen. Ich hebe immer mindestens einen Punkt auf - man weiß ja nie. Eine Level-Obergrenze scheint es übrigens nicht zu geben. Zumindest ist eine Trophäe für das Erreichen von Level 50 vorhanden, und das ist schon ganz schön viel.

Eine weitere Möglichkeit zur Verbesserung von Eigenschaften und Fähigkeiten sind die seltenen Vault-Boy-Wackelpuppen und bestimmte viel großzügiger in der Spielwelt verteilte Zeitschriften, Comics und ähnliche Dokumente. Findet man einen dieser Gegenstände, wird ein Wert permanent erhöht oder man gewinnt neue Skills, die in der S.P.E.C.I.A.L.-Tabelle nicht zu finden sind.



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(Bild 20: Der Grognak-Comic verbessert die Nahkampffähigkeiten, die Puppe bringt mehr Intelligenz)


Bei der Erkundung von Diamond City werde ich immer wieder gefragt, was ich eigentlich in der Stadt suche. Das Dialogsystem macht es mir möglich, mal die Wahrheit zu sagen und mal zu verheimlichen, dass ich nach meinem Sohn Shaun suche; ich kann unter verschiedenen Dialogoptionen wählen. Die Dialoge funktionieren anders als in den vorherigen Fallout-Spielen. Früher wurde bei den möglichen Antworten angezeigt, welche Werte man bei Charisma, Intelligenz usw. haben muss, um den Gesprächspartner erfolgreich einschüchtern oder überreden zu können. Das ist jetzt nicht mehr der Fall. Stattdessen wurde eine Art Ampelsystem eingeführt. Ist eine Dialogoption rot gekennzeichnet, dann bedeutet das, dass ich hohe Werte bei einem S.P.E.C.I.A.L.-Attribut brauche. Welches das ist (vermutlich meistens Charisma), und wie hoch der Wert sein muss, steht da nicht.



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(Bild 21: Bestechung: Kein Problem. Eine Drohung wird wohl nichts bringen. Eine höfliche Bitte (X) könnte klappen)


Zudem ist die Steuerung bei manchen Gesprächen etwas fummelig. Dialoge brechen nämlich ab, wenn man sich wegdreht oder wenn die andere Person einfach weitergeht. Dann muss man das ganze Gespräch noch einmal von vorn durchkauen! Andererseits kann ich auf diese Weise Dialoge abbrechen, die nicht wunschgemäß verlaufen. Das geschieht aber nicht immer. Manchmal ändert sich die Ansicht und lässt nur noch Kameraschwenks, aber keine Bewegungen mehr zu. Dann muss ich den Dialog wohl oder übel durchziehen.

Als ich Nick Valentine endlich aufspüre (er wird im nicht fertig gestellten Vault 114 gefangen gehalten) bin ich einigermaßen überrascht, keinen Menschen, sondern einen ziemlich ramponierten Synth vor mir zu haben!



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(Bild 22: Nick Valentine)


Da er behauptet, der beste "Mann" für die Suche nach Shaun zu sein, befreie ich ihn aus seiner misslichen Lage. Das führt zu einer Konfrontation mit dem Gangster Skinny Malone, aber inzwischen sind meine Kampffähigkeiten so gut, dass ich kein größeres Problem mit ihm und seinen so genannten Todesschützen haben sollte - doch es ist ein legendärer Gegner dabei, und bei denen sieht es schon ein wenig anders aus. Hinter der Gesundheitsanzeige mancher Kontrahenten befindet sich ein Stern, der darauf hinweist, dass es sich um einen solchen Gegner handelt. Sie sind sehr stark (wenn auch noch ein Totenkopf angezeigt wird, bedeutet das, dass der Feind mehrere Stufen über mir steht), und wenn es mir nicht gelingt, sie schnell zu töten, so "mutieren" sie. Ihre Gesundheit wird dann sofort vollständig wiederhergestellt und sie können besondere Fähigkeiten einsetzen.

Der Kampf gegen legendäre Feinde lohnt sich definitiv, denn sie droppen immer einen legendären Gegenstand, also Waffen oder Rüstungsteile mit speziellen Eigenschaften. So bin ich in den Besitz dieses netten Revolvers gekommen, der Ziele in Brand setzt und Zusatzschaden verursacht.



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(Bild 23: Die legendäre Waffe "Der Hauptgewinn")


Nach hartem Kampf sind Skinny Malone und seine Schergen Geschichte. Valentine möchte jetzt nach Diamond City zurückkehren. Ich soll ihn dort in der Detektei besuchen, aber wieder einmal geschieht etwas, das ich interessanter finde. Mehr dazu im nächsten Eintrag.

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J. Kreis, 14.01.2016





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