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Fallout 4

System:
Sony
Playstation 4

Genre:
RPG

Fallout 4: Kringels Ödlandtagebuch (Seite 3)

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Kringels Ödlandtagebuch, dritter Tag: Ich helfe den Minutemen beim Wiederaufbau

Ich stelle die Suche nach Shaun zurück und folge Preston Garvey nach Sanctuary Hills. Diesmal gehe ich nicht zu Fuß, sondern nutze die Schnellreisefunktion. Ich kann mich zu jedem Ort teleportieren, an dem ich bereits gewesen bin. Dazu muss ich nur die Pip-Boy-Karte öffnen und den gewünschten Ort anklicken. Nach einer leider nicht allzu kurzen Ladezeit befinde ich mich somit wieder am Ausgangspunkt meiner Reise. Die Siedler sind bereits eingetroffen. Garvey bittet mich, beim Wiederaufbau der Stadt mitzuwirken und seiner Organisation, den Minutemen, zu neuer Größe zu verhelfen. Die Minutemen wollen das Commonwealth zu einem sicheren Ort für die Menschen machen, haben in den letzten Jahren aber einen Großteil ihrer Macht eingebüßt. Das soll sich ändern!



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(Bild 10: Preston Garvey)


Damit Sanctuary Hills zur Keimzelle einer Neubesiedlung des Ödlands werden kann, muss ich zunächst einmal dafür sorgen, dass die hier lebenden Menschen einen Schlafplatz haben und sich sicher fühlen. Zu diesem Zweck wechsle ich in den Baumodus, indem ich die in der Siedlung aufgestellte Werkbank aktiviere oder das Touchpad des PS4-Controllers längere Zeit gedrückt halte. Einmal draufdrücken aktiviert die 3rd-Person-Perspektive. Ich stelle fest, dass Fallout 4 nicht nur ein Genremix aus Egoshooter und RPG ist, sondern auch Gameplayelemente enthält, wie man sie aus Die Sims und Minecraft kennt! Im Baumodus wird Fallout 4 zu einem waschechten Aufbauspiel. Dafür werden Ressourcen benötigt, die in den Ruinen von Sanctuary Hills gefunden werden können. Im Baumodus lassen sich anvisierte Bäume, Autowracks, Reifen und alle möglichen Trümmer verwerten. Sie verschwinden dann dauerhaft und werden in Holz, Stahl, Gummi, Beton usw. umgewandelt. Das alles muss ich nicht mit mir herumschleppen, ich kann es an einer Werkbank einlagern. Auf eingelagerte Ressourcen kann ich nur in der Siedlung zugreifen, in der die Werkbank steht.



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(Bild 11: Rechts eine Werkbank, links eine Station zum Modifizieren von Waffen)


Stehen ausreichend Rohmaterialien zur Verfügung, kann ich mit dem Bau neuer Häuser beginnen. Ich kann sie nach Belieben aus einzelnen Elementen (Böden, Mauern, Dächer, Treppen usw.) zusammensetzen, wobei meiner architektonischen Phantasie kaum Grenzen gesetzt sind. Die Steuerung erweist sich hierbei als etwas fummelig, denn nicht immer wollen die Wandelemente so einrasten, wie ich mir das vorstelle, außerdem lassen sie sich nicht so präzise drehen und platzieren, wie ich es gern hätte. Es kommt sogar vor, dass Wände nicht bündig untereinander oder mit dem Boden abschließen. Es stehen aber auch Fertighäuser zur Verfügung, die ich mit vielen verschiedenen Möbeln, Lampen, Dekorationen und sonstigen Einrichtungsgegenständen ausstatten kann.

So baue ich mir ein eigenes Häuschen mit einem Regal, in dem ich seltene Fundstücke aufstelle. Ich kann nämlich jedes Objekt aus dem Inventar entfernen und an einer beliebigen Stelle ablegen - es bleibt dann immer dort, wenn es nicht von jemandem gestohlen wird. Mit gedrückt gehaltener Aktionstaste lassen sich alle Objekte anfassen und herumtragen. Außerdem stelle ich eine Truhe auf, in der ich ab sofort überzählige Ausrüstung aufbewahre. Jetzt sind aber erst einmal die Siedler an der Reihe. Ihre Bedürfnisse werden im Baumodus angezeigt. Ich muss die Leute mit ausreichend Nahrung, Wasser und Energie versorgen, außerdem muss ich Betten aufstellen und für Schutz sorgen. Am kostengünstigsten geht letzteres mit Wachposten, die ich mit Siedlern bemanne. Wirkungsvoller, aber auch teurer, sind automatische Geschütztürme.



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(Bild 12: Ich baue einen MG-Geschützturm. Oben: Statistik der Siedlung. Grün heißt: Die Siedler sind zufrieden)


Ich kann übrigens alle von mir erstellten und in der Siedlung schon vorhandenen Objekte im Baumodus aufheben, drehen und an anderer Stelle aufstellen. Zur Wasserversorgung baue ich Pumpen, ein Generator erzeugt Elektrizität. Jetzt kann ich einen Funksender aufstellen, der neue Siedler anlockt. Der Sendemast muss über Stromleitungen mit dem Generator verbunden werden, genauso werden weiter entfernte Häuser und Anlagen mit Strom versorgt. Ich kann aber auch Zufallsbekanntschaften, die ich bei meinen Reisen mache, für meine Siedlung(en) rekrutieren. Jetzt fehlt nur noch Nahrung. Um die anzubauen, brauche ich Saatgut. Zum Glück habe ich auf meinen Streifzügen schon Mais, Melonen, Tatopflanzen, Mutabeeren und dergleichen gefunden. Damit kann ich jetzt ein kleines Feld anlegen. Anschließend muss ich einem Siedler den Befehl erteilen, dort zu ernten.



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(Bild 13: Die Ernte wird eingebracht. Links wächst Mais, rechts Tatos)


Noch ist mein Heimatstädchen klein und bescheiden. Nach Freischaltung bestimmter Fertigkeiten könnte ich hier aber auch Läden für verschiedene Händler bauen, außerdem könnte ich Versorgungsrouten zwischen mehreren Siedlungen einrichten. So könnte eine Farm zum Beispiel Nahrung für andere Siedlungen produzieren.

Sanctuary Hill ist nur die erste von vielen Siedlungen, die ich auf diese Weise aufbaue. Garvey weist mich immer wieder auf neue Orte hin, die schon besiedelt sind und Hilfe brauchen bzw. die ich zunächst von Raidern, wilden Ghulen (das sind durch Strahlung mutierte Menschen, die jetzt Zombies ähneln) oder sonstigen Kreaturen befreien muss, damit sie neu besiedelt werden können. Wenn ich für Ordnung gesorgt habe, stehen mir auch dort eine Werkbank und der Baumodus zur Verfügung.

Ich stelle fest, dass mir bei der Versorgung der Siedler ziemlich schnell die Rohstoffe ausgehen! Außerdem werden die Siedlungen manchmal überfallen. Dann sollte ich schnell dorthin reisen, um bei der Verteidigung zu helfen. Im Pip-Boy schaue ich regelmäßig nach, ob in einer Siedlung eine Knappheit entstanden ist, denn wenn die Moral der Siedler sinkt, kann es geschehen, dass ich die Kontrolle über die Ortschaft verliere. Mit der Verwaltung meiner Siedlungen bin ich schon wieder so sehr beschäftigt, dass ich meine Hauptaufgabe völlig vergesse. Shaun wird noch ein wenig auf seine Rettung warten müssen ...

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J. Kreis, 04.01.2016





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