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Fallout 4

System:
Sony
Playstation 4

Genre:
RPG

Fallout 4: Kringels Ödlandtagebuch (Seite 2)

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Kringels Ödlandtagebuch, zweiter Tag. 23. Oktober 2287: Die Suche nach Shaun beginnt

Ich mache mich zu Fuß auf den Weg nach Süden. Der Zielort (Diamond City) wird auf meiner Pip-Boy-Karte sowie im stets sichtbaren Kompass markiert. Schon jetzt mache ich eine Erfahrung, die sich wie ein roter Faden durch das gesamte Spiel ziehen wird: Es ist unmöglich, von A nach B zu gehen, ohne einen interessanten neuen Ort zu entdecken oder jemandem zu begegnen, der Hilfe braucht. Es geschieht also immer wieder etwas, das mich von meiner Hauptaufgabe ablenkt und stundenlang beschäftigt hält. Auch jetzt verliere ich mein eigentliches Ziel, die Suche nach meinem entführten Sohn Shaun, für längere Zeit aus den Augen. So stoße ich unterwegs in den Überresten einer Red-Rocket-Tankstelle, in der ich von Maulwurfsratten angegriffen werde, auf einen herrenlosen Hund, der sich mir anschließt und mir beim Kampf zur Seite steht.



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(Bild 6: Mein treuer Freund Dogmeat)


Dass sein Name Dogmeat lautet, erfahre ich erst später. Der Hund begleitet mich nun auf Schritt und Tritt. Das ist einerseits nützlich, denn ich kann ihn als Packesel nutzen, wenn das Gesamtgewicht meiner Inventargegenstände zu groß wird, so dass ich nicht mehr rennen kann. Außerdem kann Dogmeat Gegenstände und Feinde für mich aufspüren. Im Kampf kann er Gegner packen und zu Fall bringen. Andererseits ist es etwas lästig, dass der Hund nicht hinter mir bleibt, sondern sich eigenmächtig umsieht und dadurch erst die Aufmerksamkeit von Gegnern weckt.

Etwas weiter südwestlich von der Tankstelle liegt Concord - oder vielmehr das, was von diesem Städtchen noch übrig ist. Hier begegne ich erstmals der Geißel des Ödlands: Raider machen die Straßen unsicher! Diese in die Barbarei zurückgefallenen Menschen sind Nachkommen der Unglücklichen, die sich nicht in die Sicherheit der Atomschutzbunker zurückziehen konnten und irgendwie im Ödland überleben mussten. Raider sind sehr aggressiv und greifen sofort an. Verhandeln kann man mit diesen oft unter Drogen stehenden Zeitgenossen nicht. Wenn ich es nicht schaffe, mich an sie heranzuschleichen und sie unbemerkt zu erledigen (im Schleichmodus richtet jeder Treffer doppelten Schaden an), nehme ich sie am besten mit dem Vault-Tec Assisted Targeting System unter Feuer.



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(Bild 7: Ein mit V.A.T.S. anvisierter Raider)


Nach Aktivierung des V.A.T.S. nehme ich zwar immer noch Schaden, wenn ich unter Beschuss gerate, und die Gegner können sich mir immer noch nähern oder Deckung suchen, aber die Zeit wird drastisch verlangsamt. So kann ich in aller Ruhe auf jene Körperteile zielen, die die höchste Trefferwahrscheinlichkeit bieten. Somit erreiche ich eine weit höhere Präzision als bei Schüssen "aus der Hüfte", verbrauche dabei aber Aktionspunkte (AP), die ich auch fürs Sprinten benötige. Merke: Je schwerer die Waffe, desto mehr AP werden für einen Schuss im V.A.T.S. benötigt. Mit jedem Treffer im V.A.T.S. füllt sich eine Anzeige. Ist sie voll, kann ich einen kritischen Treffer ausführen, der besonders viel Schaden anrichtet. Das Zielsystem eignet sich übrigens hervorragend zum Aufspüren von Minen, denn die werden genauso angezoomt wie ein lebendiger Gegner.

Die Raider belagern das Museum of Freedom, in dem sich einige Siedler verschanzt haben. Ein Mann namens Preston Garvey bittet mich um Hilfe. Dazu bin ich natürlich gern bereit, und schon bin ich mitten in einer Nebenquest, die mich vollends von meinem eigentlichen Ziel abbringt. Aber zuvor durchsuche ich die toten Raider. Dazu genügt es, das Fadenkreuz über die Leiche zu bewegen. Dann öffnet sich von selbst ein Menü, in dem angezeigt wird, was hier zu finden ist. Jeder besiegte Gegner - sei es Mensch oder Tier - kann auf diese Weise durchsucht werden, dasselbe gilt für Munitionskisten, Mülleimer und die vielen sonstigen Behälter, die überall in der Gegend herumstehen. So versorge ich mich mit Rüstungsteilen, die ich selbst anlegen kann, sowie mit einer neuen Waffe, einer Lasermuskete. Im Verlauf der Nebenquest erhalte noch viel bessere Gegenstände, nämlich eine Minigun und eine Powerrüstung!



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(Bild 8: Meine erste Powerrüstung, allerdings schon umlackiert, vor dem Museum of Freedom)


Die Minigun brauche ich allerdings dringend, denn kaum habe ich die Powerrüstung angelegt, da taucht eine der tödlichsten Kreaturen des Ödlands auf: Eine Todeskralle! Diese riesigen Echsenwesen sind nur ein Beispiel für die teils ziemlich bizarre infolge der radioaktiven Strahlung mutierten Fauna und Flora dieser schönen neuen Welt. Eine Powerrüstung bietet hervorragenden Schutz und bietet noch andere Vorteile. Zum Betrieb werden Fusionskerne benötigt. Die sind zwar nicht allzu selten, dennoch sollte man sparsam damit umgehen, denn ohne Fusionskern ist eine Powerrüstung kaum noch zu gebrauchen. Man legt die Einzelteile der Powerrüstung nicht wie normale Ausrüstungsgegenstände an, vielmehr befestigt man sie an einem Rahmen, der auch ohne die Rüstungsteile genutzt werden kann. Man hat dann eine erhöhte Tragekapazität und verletzt sich bei Sprüngen aus großer Höhe nicht.



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(Bild 9: Der Rahmen einer Powerrüstung ohne Benutzer und Rüstungsteile)


Die Einzelteile von Powerrüstungen sind die einzigen Ausrüstungsgegenstände, die repariert werden müssen. Sind sie nach einem heftigen Kampf zu schwer beschädigt, werden sie automatisch vom Rahmen entfernt und im Inventar abgelegt. Man steigt in die Rüstung wie in ein kleines Fahrzeug ein. Sollte der letzte Fusionskern verbraucht sein, so dass man sich mit Powerrüstung nur noch langsam fortbewegen könnte, so kann man einfach aussteigen und die Rüstung stehen lassen, bis man einen neuen Fusionskern gefunden hat. Aber Vorsicht! Herrenlose Rüstungen werden geklaut!

Sobald die Todeskralle tot ist, trauen sich Garvey und die Siedler ins Freie. Sie wollen sich in Sanctuary Hills eine neue Heimat aufbauen. Vielleicht sollte ich ihnen dabei helfen?

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J. Kreis, 02.01.2016





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