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Dragon Age II

System:
Sony Playstation 3

Genre:
RPG

Note: 2
DRAGON AGE II

Ein RPG auf einer Spielkonsole? Das ist ein Stilbruch, den ich normalerweise nicht begehen würde. Aber die PC-Version von Dragon Age II kommt für mich leider nicht in Betracht, weil eine Produktregistrierung via Internet Pflicht ist, und da spiele ich bekanntlich nicht mit. Um nicht auf dieses Spiel verzichten zu müssen, auf das ich mich nach dem genialen ersten Teil wie verrückt gefreut habe, musste ich auf die PS3-Version ausweichen. Die darf man auch ohne Online-Registrierung spielen. Screenshots kann ich euch deshalb leider nicht präsentieren.

Obwohl es einige große Unterschiede zwischen Dragon Age Origins und Dragon Age II gibt, ähnelt sich das Gameplay beider Spiele doch so sehr, dass ich gar nicht mehr ausführlich auf Charakterentwicklung, das Questsystem usw. eingehen möchte - lest einfach die Review zu Dragon Age Origins, dann wisst ihr Bescheid. Hier gehe ich nur auf die erwähnten Unterschiede ein.

Story

Varric, ein Zwerg aus der Stadt Kirkwall in den Freien Marschen, wird von der Sucherin Cassandra verhört. Cassandra will herausfinden, wie es nach der letzten Verderbnis zum Krieg zwischen Magiern und Templern kommen konnte, welche Rolle der legendäre "Champion von Kirkwall" in dieser Angelegenheit gespielt hat, und wo sich der Champion jetzt aufhält. Cassandra kennt nur Gerüchte und ist einigermaßen erstaunt, als Varric eine ganz andere Geschichte erzählt.

Zehn Jahre zuvor: Ferelden wird von der Verderbnis heimgesucht. Auf der Flucht vor der Dunklen Brut flieht die Familie Hawke aus Lothering über das Meer nach Kirkwall, wo ein Verwandter lebt. Hawke (der spätere Champion), seine Mutter und seine beiden Geschwister werden jedoch zunächst nicht in die Stadt eingelassen, denn dort drängen sich schon viel zu viele Flüchtlinge - und Gamlen, Hawkes Onkel, hat die Familienbesitztümer verspielt. Hawke ist deshalb gezwungen, sich für ein Jahr bei zwielichtigen Gestalten zu verdingen. Danach wird seiner Familie der dauerhafte Aufenthalt in Kirkwall gestattet. In Varric und der fereldischen Soldatin Aveline gewinnt Hawke schon bald neue Gefährten. Er wird in die politischen Wirren dieser Zeit hineingezogen. Er steht dem Vicomte von Kirkwall gegen eine Qunari-Gruppe bei, die sich in der Stadt festgesetzt hat und Unruhe verbreitet. Während Hawke in den folgenden Jahren immer mehr an Einfluss gewinnt, zeichnet sich ein neuer Konflikt ab, denn Meredith, die Kommandantin der Templer, setzt alles daran, den Zirkel der Magier zu vernichten. Hawke wird vor eine schwere Entscheidung gestellt, denn er kann nicht neutral bleiben. Diese Entscheidung wird die Geschicke Fereldens und der Freien Marschen für immer verändern...

Damit kommen wir schon gleich zum ersten großen Unterschied: Vorgeschichten der verschiedenen Charakterklassen, durch die man in Dragon Age Origins sechs völlig verschiedene Eröffnungsphasen erleben kann, sind diesmal nicht vorhanden. Es gibt nur einen Haupthelden, und das ist Hawke. Dessen Geschichte wird von Varric rückblickend in drei Kapiteln erzählt. Der Spieler steigt bei Hawkes Flucht von Lothering nach Kirkwall in die Geschichte ein. In ihrem Verlauf muss er recht viele Entscheidungen treffen, die die Ereignisse schon früh in verschiedene Bahnen lenken und für ganz unterschiedliche Ausgänge sorgen. Man kann Dragon Age II also mehrmals durchspielen und wird immer wieder etwas Neues erleben.

Die Story wird genauso toll erzählt wie im Vorgänger und hält unabhängig von den Entscheidungen des Spielers einige unerwartete Wendungen parat. Sie ist außerdem relativ eng mit den Geschehnissen des ersten Teils verknüpft, denn die Hawkes fliehen ja nach der Katastrophe der Schlacht von Ostagar, die man im ersten Teil hautnah miterlebt, nach Kirkwall. Auf den "Helden von Ferelden" wird mehrmals Bezug genommen, und darüber hinaus spielen mehrere bekannte Figuren aus Teil 1 wieder wichtige Rollen - zum Beispiel Flemeth, Morrigans Mutter. Wer gedacht hat, sie sei in Teil 1 getötet worden, wird hier eines Besseren belehrt! Bodahn und Sandal sind auch wieder mit von der Partie, sie ziehen später sogar bei Hawke ein.

Viele kinoreife Zwischensequenzen, ein schöner Soundtrack und unzählige lange, professionell vertonte Dialoge sorgen für eine erstklassige Präsentation. Diesmal hat auch die vom Spieler gesteuerte Hauptfigur eine Stimme, wodurch die Atmosphäre noch deutlich verbessert wird. Außerdem kann man anhand kleiner Symbole erkennen, welche Auswirkungen die verschiedenen Dialogoptionen haben werden, d.h. man sieht, wann Hawke aggressiv, charmant, freundlich oder auf scherzhafte Weise reagieren wird.

Gruppe

Zu den Gefährten, die man in die Gruppe integrieren kann, gehören neben Varric, Aveline und Hawkes Schwester Bethany noch mehrere andere Personen, unter anderem Anders, ein aus Dragon Age Origins - Awakening bekannter Charakter. So werden auch Bezüge zu diesem Standalone-Add-On hergestellt.

Eine der größten Stärken von Dragon Age Origins ist das komplexe Beziehungsgeflecht zwischen den Gefährten und die Möglichkeit, die Freundschaft (sogar Liebe) der Gefährten zu gewinnen. Diese Stärke findet sich in Teil 2 wieder, sie wurde sogar noch verbessert. Das Gefühlspendel der Gefährten kann jetzt nämlich auch in die entgegengesetzte Richtung ausschlagen, so dass sie zu Feinden werden. Das muss nicht sofort dazu führen, dass sie die Gruppe verlassen. Im Gegenteil: Ein feindlich eingestellter Gefährte kann spezielle Fähigkeiten erlangen, die der Gruppe nutzen.

Es dauert etwas länger als in Dragon Age Origins, bis sich eine Romanze zwischen dem Haupthelden und den Gefährten entwickeln kann, denn man findet nur extrem wenige Geschenke für die Gefährten. Die eigenen Aktionen sind viel wichtiger, und damit sie sich auf die Einstellung eines Gefährten auswirken, muss man ihn natürlich in der Gruppe haben. Man ist deshalb motivierter als in Teil 1, jeden mal mitzunehmen. Nur so kommt man übrigens in den Genuss der köstlichen Dialoge, die die Gefährten unterwegs untereinander führen. Spezielle Gefährten-Quests, durch die sowohl die Hintergrundgeschichte der Gefährten weitergesponnen als auch die Beziehung zum Haupthelden ausgebaut wird, kommen häufiger vor als in Teil 1. An der Steuerung der Gruppe hat sich dagegen kaum etwas verändert. Die aus Teil 1 bekannten umfangreichen Taktik-Einstellungen stehen wieder zur Verfügung. Ich habe sie diesmal aber kaum genutzt, denn mir scheint, dass sich die Gefährten im Kampf von sich aus intelligenter verhalten als in Teil 1.

Bioware hat wieder einmal vielschichtige Charaktere mit Ecken und Kanten erschaffen, die dem Spieler alles andere als gleichgültig sind. Natürlich kann keiner von ihnen Morrigan das Wasser reichen, aber auf ihre Art sind alle einzigartig und sie schaffen es, den Spieler für sich einzunehmen. Diese Art der Beteiligung des Spielers, der Aufbau echter Gefühle, ist vielleicht der wichtigste Aspekt dieses Spiels. Obwohl man es nicht mal mit realen Schauspielern zu tun hat wie in einem Film, schaffen es die Figuren immer wieder, euch emotional zu packen. Wenn z.B. die zynische, hartgesottene Piratin Isabela ihrer Rolle gemäß einen Verrat an euch zu verüben scheint, seid ihr sauer - nur um euch umso mehr zu freuen, wenn sie dann plötzlich und unerwartet... aber halt! Ich will nicht zu viel verraten! Jedenfalls sind solche Momente etwas, das man in Spielen sonst nur viel zu selten erlebt.

Charakterentwicklung / Quests

Die Charakterentwicklung verläuft im Prinzip genauso wie im ersten Teil. Der größte Unterschied besteht darin, dass man nur noch die Wahl zwischen einem männlichen und einem weiblichen Charakter sowie zwischen den Charakterklassen Krieger, Magier und Schurke hat.

Wie in Teil 1 wird eine Masse von Haupt- und Nebenquests geboten. Bei der Hauptquest hatte ich den Eindruck, dass man noch etwas konsequenter durch die Handlung geführt wird als in Teil 1, aber das halte ich nicht für eine Verschlechterung. Im Gegenteil: Auf diese Weise bleibt der rote Faden immer erkennbar. Die Nebenquests sind aber nicht nur Beiwerk; eigentlich sind sie das Salz in der Suppe. Die Suche nach einem Serienmörder, der seinen Opfern stets weiße Lilien schenkt, ist spätestens dann mindestens genauso spannend wie die Haupthandlung, als ein Familienmitglied Hawkes zu den möglichen Opfern gehört. Avelines hilflose Bemühungen, bei einem Kameraden zu landen (Hawke muss der in Liebesdingen sehr unerfahrenen Soldatin natürlich helfen) sorgen für Amüsement. Und wie schon gesagt: Fast immer steht ihr vor Entscheidungen, die die Ereignisse in sehr unterschiedliche Richtungen lenken.

Es gibt jedoch auch viele Nebenquests, die recht lieblos abgehandelt werden. So findet man immer wieder mal einen besonderen Gegenstand, der bei irgendwem abgeliefert werden muss. Will heißen: Man erhält gar nicht erst den Auftrag von einem Questgeber, besagten Gegenstand zu finden. Man findet ihn, daraufhin taucht irgendwo die Person auf, die ihn haben will. Man geht hin, liefert den Gegenstand ab, und das war’s. Eine Geschichte, die über einen Kodexeintrag hinausgeht, gibt es dabei in der Regel nicht.

Steuerung

Die Steuerung ist den Beschränkungen der Konsolenversion angepasst. Mit der X-Taste führt man den Standard-Angriff aus. Anders als in Teil 1 muss die X-Taste immer wieder gedrückt werden, d.h. die ausgewählte Figur greift nicht automatisch den anvisierten Gegner an. Führt man den Standard-Angriff nicht aus, bleibt der Held einfach tatenlos mit dem Schwert in der Hand stehen. Da die Gegner außerdem fast ausschließlich in größeren Gruppen auftreten, mutiert das Spiel fast schon zum "Hack and Slay". So genannte "gruppenübergreifende Combos" ermöglichen taktisches Vorgehen: Gegner, die z.B. durch einen Spezialangriff benommen gemacht wurden, erleiden durch bestimmte andere Spezialangriffe eines anderen Gruppenmitglieds besonders viel Schaden.

Über die doppelt belegten Tasten Kreis, Dreieck und Quadrat aktiviert man Spezialfähigkeiten, Zauber und Tränke. Die Belegung kann frei konfiguriert werden. Somit hat man immer nur sechs Fähigkeiten o.ä. im Direktzugriff. Möchte man auf weitere zugreifen, öffnet man mit einer Schultertaste das Kreismenü. Dann wird das Spiel pausiert und man kann alle Fähigkeiten, Zauber und Tränke auswählen, außerdem kann man den Gruppenmitgliedern Bewegungsbefehle erteilen.

An einem Kritikpunkt, den ich schon bei Teil 1 zu bemängeln hatte, hat sich nichts geändert: Während die meisten Kämpfe meist völlig unproblematisch sind, tauchen ab und zu besonders mächtige Zwischengegner auf, die euch alles abverlangen. So ein Kampf kann sich über viele Minuten hinziehen und dabei werdet ihr sehr viele Heiltränke verbrauchen. Wenn's gar nicht mehr geht, könnt ihr aber den Schwierigkeitsgrad jederzeit auf "Leicht" stellen.

Menüs, Ausrüstung, Inventar, Handwerk

Das Questlog könnte etwas ausführlicher sein. Es beschränkt sich auf die allernotwendigsten Informationen, und es gibt keine Historie für laufende Quests, d.h. wenn die Informationen durch neue Erkenntnisse aktualisiert werden, kann man den alten Text nicht mehr nachlesen. Da aber alle questrelevanten Orte und Personen durch besondere Symbole auf der Karte markiert werden, man also meist nicht erst nach ihnen suchen muss, ist das nicht besonders schlimm. Der Kodex ist in der PS3-Version nur eine lange Liste mit Einträgen, durch die man immer wieder komplett hindurchscrollen muss, wenn neue Einträge hinzugefügt werden. Besser wäre es gewesen, neue Informationen immer oben anzuhängen oder in eine gesonderte Rubrik zu legen. Die Textmenge ist enorm! Bioware hat sich wirklich Mühe gegeben, die fiktive Welt dieses Spiels mit Leben zu füllen. Aber ehrlich gesagt: Mir ist das schon wieder zu viel Text. Das hätte man besser präsentieren können, zumindest hätten kleine Bildchen für Auflockerung sorgen können.

Das Gruppeninventar ist dagegen übersichtlich, alle Objekteigenschaften können direkt mit denen der angelegten Ausrüstung verglichen werden. Sehr praktisch: All der Kleinkram, den man in Kisten und Leichen findet, wandert automatisch in die Rubrik "Plunder". Dieses ganze Zeug hat für euch keinerlei Nutzen, man kann es nur verkaufen. Das geht ganz leicht: Im Händler-Menü drückt man einfach die Dreieck-Taste - dadurch wird der gesamte Plunder verkauft.

Das Mikro-Management der Gruppe wurde drastisch reduziert, denn praktisch alle Rüstungsteile können ausschließlich von Hawke benutzt werden. Man muss also nicht dauernd prüfen, ob ein Rüstungsteil für ein anderes Gruppenmitglied nützlich sein könnte. Die Rüstung der Gruppenmitglieder bleibt immer dieselbe, man kann sie aber in 4 Stufen verbessern und darüber hinaus mit Runen bestücken. Waffen, Ringe, Amulette und dergleichen können von allen Gruppenmitgliedern genutzt werden. Besser als im ersten Teil: Besonders teure Waffen, Rüstungen usw. haben viel bessere Eigenschaften, so dass sich der Erwerb wirklich lohnt.

Überall in der Welt sind Rohstoffe versteckt, die zur Herstellung von Tränken, Runen usw. verwendet werden können. Hat man so einen Rohstoff einmal gefunden, steht er immer in unbegrenzter Menge zur Verfügung. Besitzt man die entsprechenden Rezepte, kann man jederzeit bequem von zu Hause aus so viele Gegenstände bestellen, wie man sich leisten kann. Zu Hause habt ihr ein Lager, in dem Objekte geparkt werden können. So kann man das begrenzte Inventar entlasten.

Spielwelt / Grafik

Auch hierzu gibt's nichts Neues zu sagen - jedenfalls nichts Positives. Immer noch keine freie Spielwelt, ganz im Gegenteil! Die verschiedenen Areale sind noch kleiner und "schlauchartiger" als in Teil 1. Im Grunde spielt sich alles in den fünf Stadtteilen von Kirkwall und einzelnen Gebäuden dieser Stadt ab. Das sind z.B. die Festung des Vicomte, die Kirche, der Gehängte Mann (die einzige Kneipe weit und breit) und Hawkes Anwesen, welches die Funktion des Camps aus Dragon Age Origins einnimmt. Hinzu kommen ein paar wenige Areale außerhalb von Kirkwall wie der Sunderhügel, auf dem sich eine Dalish-Gruppe angesiedelt hat, die Tiefen Wege und ein Bergwerk. Nicht alle Areale und Gebäude sind von Beginn an und bis zum Ende des Spiels zugänglich. Sie werden nach und nach freigeschaltet, und manche verschwinden irgendwann wieder.

Die Grafikqualität... na ja, Schwamm drüber. Kirkwall ist nett designt, die Gebäude sind innen und außen schön abwechslungsreich und weisen viele Details auf. Für die Wildnis gilt das leider nicht, hier herrscht ausgesprochene Detailarmut. Schlimmer noch: Überall hat man immer wieder dieselben Baukasten-Elemente vor sich. Viele Dungeons und das Innere der weniger wichtigen Gebäude sind sogar völlig identisch. Rüstungen und Roben, Waffen und sonstige Objekte, Menschen und Monster sowie die grafischen Effekte von Zaubersprüchen und Spezialfähigkeiten dagegen können sich durchaus sehen lassen. Blut spritzt auch wieder reichlich. Das Bild kann zwar frei gedreht und gekippt, aber nicht gezoomt werden.

Bugs / Sonstiges

Da meine PS3 immer offline bleibt, konnte ich das Spiel nicht patchen. Genauer gesagt: Ich weiß gar nicht, ob es überhaupt einen Patch gibt. Nötig wäre einer, denn das Spiel hat sich bei mir mehrmals aufgehängt, manchmal haben Questmarkierungen gefehlt und eine Nebenquest konnte ich überhaupt nicht abschließen, weil ein bestimmtes Script-Ereignis schlicht und ergreifend nicht ausgelöst wurde.

Mit einer gespeicherten Spielzeit von ca. 52 Stunden habe ich zwar nicht so lange gebraucht wie für Dragon Age Origins, dennoch kann man mit diesem Umfang durchaus zufrieden sein. Wie schon in Teil 1 ist nach dem Ende der Hauptquest Schluss. Man kann zwar den letzten Spielstand laden und dann mit Download-Inhalten weitermachen, aber dieses Feature nutze ich nicht.

Fazit

Genau wie der Vorgänger ist auch Dragon Age II ein Fantasy-RPG für erwachsene Spieler, was ich an sich schon lobenswert finde. Der Schwerpunkt liegt auf der fesselnden Story und der emotionalen Beteiligung des Spielers. Beides ist absolut gelungen, vielleicht sogar noch besser als in Dragon Age Origins. Es gibt einen komplexen, glaubwürdigen, fein ausgearbeiteten geschichtlichen und kulturellen Hintergrund. Intrigen und Verrat, Freundschaft und Romanzen, Tragik und Komik peppen die Story auf.

Spielwelt und Grafik spielen eher untergeordnete Rollen, um es mal beschönigend auszudrücken. Hier kann Dragon Age II nicht annähernd mit Risen oder Two Worlds II mithalten. Vielleicht ist die Grafik der PC-Version ja besser als die der PS3-Version, aber das kann ich nicht beurteilen. Trotz dieser Schwächen macht das Spiel enorm viel Spaß, und genau wie man bei einem guten Buch traurig ist, wenn man die letzte Seite gelesen hat, so wünscht man sich, man müsste die fiktive Welt von Dragon Age II und die lieb gewonnenen Gefährten nie verlassen.

Da die Spielwelt noch deutlich begrenzter ist als im ersten Teil, wobei x-mal dieselben Elemente verwendet wurden, und weil es diesmal keine Origin-Storys gibt, kann ich Dragon Age II nicht dieselbe Note geben wie Dragon Age Origins. Es reicht aber immer noch für die Note 2.

J. Kreis, 18.05.2011





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