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Buck Rogers Buck Rogers im 25. Jahrhundert - Staffel 2 (USA, 1981)
- Buck Rogers in the 25th Century -

DVD - Regionalcode 2, Ascot Elite Home Entertainment
FSK: 12
Laufzeiten: Einzelfolgen je ca. 47 Minuten, Doppelfolgen siehe Episodenübersicht

Extras:
"Buck Rogers - Der Kinofilm"

Regie:
Vincent McEveety, Daniel Haller, Jack Arnold, Barry Crane, John Patterson, Victor French, David G. Phinney, Bernard McEveety

Hauptdarsteller:
Gil Gerard (Captain William Anthony "Buck" Rogers)
Erin Gray (Colonel Wilma Deering)
Thom Christopher (Hawk)
Jay Garner (Admiral Efram Asimov)
Wilfred Hyde-White (Dr. Goodfellow)
Felix Silla / Mel Blanc bzw. Bob Elyea (Twiki / Twikis Stimme)
Jeff David (Stimme von Crichton)




Inhalt:

Diese Box enthält alle 13 Episoden der zweiten Staffel der Fernsehserie Buck Rogers im 25. Jahrhundert auf 5 DVDs.

Zur Vorgeschichte: Siehe Episodenführer zur ersten Staffel.

Buck, Wilma und Twiki gehören zur Besatzung des von Admiral Asimov (einem Nachfahren des berühmten Schriftstellers) kommandierten Raumschiffs SEARCHER. Unter dem Motto "Per Ardua ad Astra" sucht die Crew des Schiffes in den Tiefen des Alls nach den "verlorenen Stämmen". Hierbei handelt es sich um jene Flüchtlinge, die die Erde nach dem globalen Atomkrieg des 20. Jahrhunderts (den Buck "verschlafen" hat) verlassen haben, um Kolonien auf anderen Planeten zu gründen. Zu Bucks neuen Gefährten gehören Dr. Goodfellow, ein etwas tatteriger, aber hochintelligenter und geradezu krankhaft neugieriger Wissenschaftler, und der Roboter Crichton, der so hoch entwickelt ist, dass er eine maschinelle Art des Snobismus entwickelt hat. Crichton wurde von Dr. Goodfellow konstruiert, weigert sich aber standhaft, diese Tatsache zu akzeptieren, denn er fühlt sich allen Lebewesen weit überlegen und hält es deshalb für unmöglich, dass eines dieser Wesen ihn erschaffen haben könnte.

1 / 2: Die Zeit des Falken Teil 1 und 2 (insg. ca. 93 Minuten)
- Time of the Hawk Part 1 & 2 -

Als Hawk und seine Frau Koori, zwei Vogelmenschen, nach längerer Abwesenheit in ihre Heimat zurückkehren, finden sie all ihre Artgenossen tot vor. Offenbar wurden sie von Menschen niedergemetzelt - tatsächlich wird Hawks friedliches Volk schon seit langer Zeit verfolgt. Hawk schwört Rache und beginnt mit einem Feldzug gegen alle Menschen. Seine Instinkte machen ihn allen anderen Piloten überlegen, so dass er eine Menschenkolonie nach der anderen zerstören und mehrere Schiffe vernichten kann, die weit größer sind als sein Raumjäger. Die SEARCHER findet das im All treibende Wrack eines von Hawk zusammengeschossenen Frachters. Vom letzten Überlebenden erfährt Buck, wer verantwortlich für diese Tat ist. Buck erhält den Auftrag, Hawk festzunehmen. Wilma und Dr. Goodfellow, der sich nicht abschütteln lässt, folgen ihm. Auf dem Planeten Throm trickst Buck einige Ganoven aus, die sein Shuttle stehlen wollen, und erfährt von ihnen, wo Hawk sich versteckt. Dort nimmt Buck Koori gefangen, Hawk ist nicht anwesend. Dr. Goodfellow, der zusammen mit Wilma ebenfalls im Versteck eingetroffen ist, entdeckt Skulpturen und Reliefs, die keinen Zweifel mehr zulassen: Hawks Volk stammt ursprünglich von der Erde, und zwar von den Osterinseln. Auf einen Hilferuf Kooris hin kommt auch Hawk nach Throm. Ein Luftkampf zwischen ihm und Buck entbrennt, bei dem Koori schwer verwundet wird.

Buck und Hawk müssen zusammenarbeiten, um Koori zu retten. Dabei gewinnt Buck Hawks Respekt, wenn auch nicht sein Vertrauen. Buck erfährt die Geschichte der Vogelmenschen. Schon vor Jahrtausenden wurden sie auf der Erde von den Menschen fast ausgerottet und sind ins All geflohen. Früher hatten sie Flügel, aber nachfolgende Generationen haben die Fähigkeit zu fliegen verloren, weil sie unauffällig leben wollten. Buck und Hawk suchen einen Einsiedler auf, der magische Kräfte haben soll. Der weise Mann kann zwar Kooris Geist festhalten, ihren Körper kann er aber nicht heilen. Koori entscheidet sich für den Tod. Da Buck seinen Auftrag ausführen und Hawk vor das galaktische Gericht stellen will, kommt es zum Kampf. Der Einsiedler verhindert, dass die beiden sich gegenseitig umbringen. So kann Wilma sie einsammeln und zur SEARCHER bringen. Da Hawk das Gericht nicht anerkennt und sich nicht verteidigt, soll er zum Tode verurteilt werden. Buck kann das nicht zulassen und führt ein leidenschaftliches Plädoyer für den unverstandenen Vogelmann. Das Gericht erklärt sich bereit, das Urteil der Besatzung der SEARCHER zu überlassen, aber es muss sichergestellt werden, dass Hawk seinen Rachefeldzug beendet. Buck schlägt ihm vor, sich der SEARCHER anzuschließen und liefert auch gleich ein gutes Argument dafür: Möglicherweise leben irgendwo im All noch andere Vogelmenschen, und wenn Hawk sie finden will, hat er das gleiche Ziel wie die SEARCHER. Hawk willigt ein.

3 / 4: Odee-X und die Atavars Teil 1 und 2 (insg. ca. 93 Minuten)
- Journey to Oasis -

Die Beziehungen zwischen den Terranern und den Zykarianern sind äußerst gespannt. Deshalb wurde eine Friedenskonferenz einberufen, die in der Stadt Oasis auf dem Planeten R-4 im Cygnus-System stattfinden soll. Der Planet ist neutrales Gebiet; er wurde in der Vergangenheit als Endlager für die Ergebnisse fehlgeschlagener genetischer Experimente genutzt - mit anderen Worten: Dort wimmelt es vor gefährlichen Mutanten. Die SEARCHER erhält den Auftrag, den zykarianischen Botschafter Duvoe sicher nach Oasis zu bringen. Buck, Hawk und Wilma begleiten ihn, auch Dr. Goodfellow, der die Mutanten untersuchen will, ist mit von der Partie. Wilma und Duvoe haben sich schon vor sieben Jahren kennengelernt. Sie hatten eine Liebesbeziehung, mussten sich dann aber trennen. Beim Landeanflug gerät das Shuttle in ein Energiefeld und muss notlanden. Ein Start ist nicht mehr möglich, die Funkgeräte fallen aus. Während Buck die Gruppe durch die Wüste führt, wobei es zu Eifersüchteleien zwischen ihm und Duvoe kommt, spitzt sich die politische Krise zu. Terraner und Zykarianer verdächtigen sich gegenseitig, das Shuttle sabotiert zu haben. Sollte Duvoe die Konferenz nicht rechtzeitig erreichen, hat der zykarianische Admiral Zeit den Befehl, die SEARCHER zu vernichten und die Erde anzugreifen.

Bucks Gruppe begegnet Odee-X, einem zwergenwüchsigen, blauhäutigen Mutanten mit telekinetischen Kräften, der gern in Rätseln spricht. Der Gnom weist ihnen den einzigen möglichen Weg nach Oasis. Dieser führt direkt durch die "Grotte der Winde", die von einem Wesen namens Ezarhaaden bewacht wird. Auf dem Weg dorthin wird die Gruppe von primitiven Mutanten, den Atavars, angegriffen. Dabei verliert Duvoe buchstäblich seinen Kopf. Kein Grund zur Beunruhigung: jeder in seinem Volk kann den Kopf willentlich vom Körper trennen. Wilma wusste bisher aber nichts davon. Niemand außer Buck bemerkt den Vorfall, und der schweigt auf Duvoes Bitte hin. In der Grotte der Winde müssen einige Fallen überwunden werden, dann erscheint Ezarhaaden. Genau genommen erscheint nur sein Lichtschwert, er selbst ist unsichtbar. Buck zielt mit seinem Speer ins Leere und tötet den Gegner. Draußen wird die Gruppe erneut von den Atavars angegriffen. Duvoe trennt seinen Kopf vom Körper und vertreibt dadurch die abergläubischen Mutanten. Nun weiß auch Wilma Bescheid... Derweil treffen mehrere zykarianische Schlachtschiffe ein. Admiral Asimov ist bereit, die SEARCHER in eine gigantische Bombe zu verwandeln, doch es kommt nicht zum Schlimmsten, denn Duvoe erreicht Oasis gerade noch rechtzeitig, um für Frieden zu sorgen.

5: Janovus XXVI
- The Guardians -

Bei der Erkundung eines fremden Planeten entdecken Buck und Hawk einen sterbenden alten Mann, der angeblich 500 Jahre lang auf Buck gewartet hat und ihm eine geheimnisvolle leuchtende Schatulle übergibt. Buck ist ein Auserwählter und soll diese Box dem Nachfolger des Sterbenden bringen. Als Buck die Box mit auf die SEARCHER nimmt, ereignen sich dort bald merkwürdige Dinge. Das Schiff schlägt selbständig einen neuen Kurs ein, verschiedene Besatzungsmitglieder haben beunruhigende Visionen von Dingen, die sich später tatsächlich so ereignen, und Wilma verliert ihr Augenlicht. Dr. Goodfellow erfährt aus alten Schriftrollen, dass der Sterbende einer von zehn Wächtern war, die die Dimensionen des Universums bewahren. Die Dinge normalisieren sich erst, als die SEARCHER einen erdähnlichen Planeten erreicht, auf dem Buck einem jungen Schäfer begegnet. Dieser stürzt in einen Abgrund, der sich bei einem Erdbeben öffnet. Buck versucht unter Einsatz seines Lebens, den Jungen zu retten, scheitert aber. Seine Selbstlosigkeit führt dazu, dass der Junge zum zehnten Wächter erkoren wird. Danach werden alle negativen Ereignisse ungeschehen gemacht, die SEARCHER erreicht ungehindert ihr ursprüngliches Ziel.

6: Angriff der Saurier
- Mark of the Saurian -

Buck hat sich auf einem fremden Planeten einen Virus eingefangen und liegt mit Fieber in der Krankenstation. Deshalb glauben seine Freunde an Halluzinationen, als er behauptet, mit den ebenfalls an Bord befindlichen Diplomaten, die gerade erst die Kapitulation der feindlichen Saurianer ausgehandelt haben, stimme etwas nicht. Für Buck sehen die Männer aus, als seien sie von einer grünen Aura umgeben, manchmal nimmt er an ihrer Stelle sogar menschengroße Echsenwesen wahr. Tatsächlich wurden die Männer durch Saurianer ersetzt, die eine Tarnvorrichtung benutzen. Nur Buck kann wegen seiner Erkrankung nicht getäuscht werden. Die Saurianer beabsichtigen, die Sicherheitszone des von Menschen beherrschten Raumsektors zu infiltrieren. Als es ihnen gelingt, ihre Tarnvorrichtung so zu modifizieren, dass sie auch für Buck wie normale Menschen aussehen, scheint ihr Plan aufzugehen. Sie machen jedoch einen Fehler: Auch auf einer Kontrollstation der Sicherheitszone befindet sich einer ihrer Leute, und dessen Tarnvorrichtung ist noch nicht modifiziert. So wird Bucks Misstrauen wieder geweckt. Kurz entschlossen regelt er die Temperatur in der SEARCHER herunter, so dass die Saurianer (die wie alle Reptilien Kaltblüter sind) das Bewusstsein verlieren und enttarnt werden können.

7: Subatomare Oszillation
- The Golden Man -

Auf der SEARCHER werden Notsignale einer Rettungskapsel empfangen, die in einem Asteroidenfeld treibt. Die Kapsel wird aufgefischt, dabei rammt das Schiff aber einen Asteroiden und bleibt stecken. Dummerweise nähert sich gleichzeitig ein tödlicher Magnetsturm. Aus der Rettungskapsel wird ein goldener Mensch geborgen, der wie ein kleiner Junge aussieht. Sein Name ist Velis, und er entstammt einem Volk, das jegliches Metall durch subatomare Oszillation verändern kann. Auf diese Weise könnte auch die SEARCHER befreit werden, aber Velis ist nicht stark genug. Er bittet die Menschen seinerseits um Hilfe. Sie sollen seinen Artgenossen Relcos retten, dessen Rettungskapsel auf einem nahegelegenen Planeten abgestürzt ist. Relcos besitzt weit größere Kräfte als Velis. Als Buck und Velis mit einem Beiboot auf dem Planeten eintreffen, stellen sie fest, dass der Planet keineswegs (wie von Crichton behauptet) unbewohnt ist, sondern eine Strafkolonie beherbergt. Die Sträflinge wollen Relcos zwingen, ihnen zur Flucht zu verhelfen. Auch Buck und Velis fallen ihnen in die Hände. Hawk fliegt ebenfalls zu dem Planeten. Er gibt sich als Aufseher aus und kann seine Freunde auf diese Weise befreien. Zurück auf der SEARCHER setzt Relcos seine Kräfte ein, um das Schiff wieder flottzumachen.

8: Die Kristalle
- The Crystals -

Die SEARCHER benötigt dringend neue Kristalle für ihre Antriebssysteme. Auf einem unbekannten Planeten stoßen Buck, Hawk und Wilma auf reiche Kristallvorkommen und finden ein wie mumifiziert aussehendes Wesen, das wenig später zum Leben erwacht und verschwindet. Buck begegnet einer jungen Frau ohne Gedächtnis, die sich an ihn hängt und von ihm lernen will. Er gibt ihr den Namen "Laura". Als der Abbau der Kristalle beginnt, wird die Gruppe von der "Mumie" angegriffen, die die Kristalle stiehlt. Auch Laura fühlt sich auf merkwürdige Weise von den Kristallen angezogen. Man stellt fest, dass ihr Blut mit dem der "Mumie" identisch ist. Crichton stößt auf 300 Jahre alte Informationen, denen zufolge es auf dem Planeten einst eine von Menschen gegründete Kolonie gegeben hat, die dann aber untergegangen ist. Als der Roboter behauptet, die Siedler seien durch eine Virusinfektion zu der Mumienform degeneriert, dreht Laura durch und flieht in die Wildnis, da sie für sich das gleiche Schicksal befürchtet. Als Buck ihr folgt, wird er von der "Mumie" angegriffen. Im Kampf zerreißt deren Haut, zum Vorschein kommt ein normaler Mensch. Crichton hat sich geirrt: Die Entwicklung der Siedler verläuft umgekehrt, und in der Mumienform waren sie in der Lage, die Katastrophe zu überleben, die ihre Kolonie vernichtet hat. Sie haben 300 Jahre lang im Boden geruht und sind durch den Einfluss der Kristalle erwacht.

9: Der Horror-Planet
- The Satyr -

Buck und Twiki erkunden den Planeten Arcadis, auf dem ein gewisser Major Jason Samos vor langer Zeit eine Kolonie gegründet hat. Von den Siedlungen sind nur noch Ruinen übrig, in einem einsamen Haus leben lediglich eine Frau namens Syra und ihr Sohn Delph. Die beiden werden von Pangor bedroht, einer von vielen Satyr-ähnlichen Kreaturen, die den Planeten unsicher machen. Merkwürdigerweise ist Syra nicht bereit, den Planeten mit Buck zu verlassen, obwohl sie möchte, dass er Delph mitnimmt. Nachdem Buck mit Pangor gekämpft hat und von diesem gebissen worden ist, erfährt er endlich die Wahrheit: Die Satyr-Kreaturen sind das, was nach einer Virusinfektion aus den männlichen Siedlern geworden ist. Pangor war einst Major Samos - Syras Mann. Nun ist auch Buck infiziert und beginnt sich zu verändern. Gleichzeitig muss er sich der Angriffe zweier weiterer Kreaturen erwehren. Pangor ist beim Kampf mit Buck schwer verwundet worden, gewinnt dadurch aber auch seine frühere Identität (wenn auch nicht sein menschliches Aussehen) zurück. Er steht Buck bei und nimmt die Satyrn mit in den Tod. Nun ist Syra doch bereit, den Planeten zu verlassen. Zurück auf der SEARCHER kann Buck geheilt werden, da die Krankheit bei ihm nicht über das Anfangsstadium hinausgekommen ist.

10: Die Solar-Zwerge
- Shgoratchx! -

In einem halbwracken, durchs All treibenden Raumschiff finden Buck und Hawk sechs Generäle und deren einzigen Untergebenen, den Gefreiten Zedht (der allerdings niemals einen Befehl ausführt). Diese Wesen sind zwar kleinwüchsig, ihre Mundwerke sind dafür umso größer. Zu ihrem Entsetzen müssen die Männer von der SEARCHER feststellen, dass das Schiff unzählige Solar-Bomben geladen hat, die im Laufe der Zeit instabil geworden sind und bei jeder Belastung explodieren könnten. Die Zwerge werden auf die SEARCHER gebracht, die das Wrack in Schlepp nimmt. Mit ihrer unstillbaren Neugier und Verspieltheit treiben die Zwerge die arme Wilma, die sie betreuen soll, schier in den Wahnsinn. Sie fummeln an diversen Aggregaten herum, so dass es zu Schäden kommt. Die SEARCHER nimmt Fahrt auf und nähert sich unaufhaltsam einer Sonne. Nur Crichton könnte die Schäden beheben, aber dessen positronisches Gehirn ist bei einem der von den Zwergen verursachten Zwischenfälle in Mitleidenschaft gezogen worden. Daher wird Twikis Gehirn vorübergehend in Crichtons Körper verpflanzt. Dass alles doch noch gut ausgeht, ist den sieben Zwergen zu verdanken, denn die haben besondere Kräfte, die weit über "normale" Telekinese hinausgehen - sie können sich die Realität "zurechtdenken". So können Twiki, Crichton und die SEARCHER repariert werden. Danach werden die Solar-Bomben an einen sicheren Ort gebracht.

11: Hüter des Goral
- The Hand of Goral -

Buck, Hawk und Wilma erkunden den Planeten Vordeeth, der einst von einer hochstehenden Zivilisation bevölkert war, jetzt aber verlassen ist. Man nennt ihn auch den "Todesplaneten". Sie begegnen dort einem gestrandeten Raumfahrer namens Reardon. Wilma bringt ihn zur SEARCHER, Buck und Hawk folgen später. In der SEARCHER verhalten alle Besatzungsmitglieder sich völlig untypisch. Admiral Asimov benimmt sich wie ein grausamer Tyrann, Wilma gibt sich ängstlich und anlehnungsbedürftig, Crichton ist überfreundlich, Twiki grantelt herum. Buck erkennt, dass dies nicht die echte SEARCHER ist, sondern ein perfekt gemachtes Trugbild. Jeder Mensch, den man als Kopie enttarnt, löst sich in Asche auf. Als Buck und Hawk zum Planeten zurückkehren, verschwindet die ganze SEARCHER. In einem Tempel begegnen Buck und Hawk einem alten Mann, der sich als "Hand der Goral" bezeichnet. Er hütet den Planeten für das verschwundene Volk, kann jede beliebige Gestalt annehmen sowie materielle Kopien jedes Objekts erzeugen, und prüft alle Besucher, um ihnen bei Erfolg diese Macht zur Verfügung zu stellen. Buck und Hawk haben sich bis jetzt gut geschlagen, sollen aber eine letzte Aufgabe bewältigen: Etwas oder jemand wird die echte SEARCHER vernichten, wenn sie es nicht verhindern. Als Buck den Mann bedroht, um Antworten zu erhalten, erklärt dieser die Prüfung für gescheitert. Gerade noch rechtzeitig erkennt Buck, dass Reardon ebenfalls ein Trugbild ist, das eine Bombe legen will. Er wird unschädlich gemacht, so dass das Schiff weiterfliegen kann.

12: Rückkehr in die Vergangenheit
- Testimony of a Traitor -

Ein Videoband aus dem 20. Jahrhundert wird entdeckt, das zeigt, wie Buck Rogers sich an der Verschwörung einiger US-Militärs beteiligt, die einen atomaren Präventivschlag planen. Man geht davon aus, dass der nukleare Holocaust auf diese Weise ausgelöst wurde. Als einziger noch lebender Verantwortlicher wird Buck vor Gericht gestellt, ihm droht das Todesurteil. Buck kann sich kaum an die damaligen Ereignisse erinnern. Allmählich beginnt er sogar selbst an seine Schuld zu glauben. Dr. Goodfellow macht Bucks Erinnerungen mit einer speziellen Apparatur sichtbar, aber alles, was von der Maschine gezeigt wird, scheint die Vorwürfe nur zu erhärten. Immer wieder blitzen Visionen vom Mount Rushmore auf. Buck ahnt, dass diesem Monument, das auch im 25. Jahrhundert noch existiert, entscheidende Bedeutung für die Lösung des Rätsels zukommt. Mit Hawks und Wilmas Hilfe reist er zur Erde und begibt sich in den Präsidentenbunker im Mount Rushmore. So werden neue Erinnerungen zu Tage gefördert, die beweisen, dass Buck unschuldig ist. Er hat nicht wirklich zu den Verschwörern gehört, sondern war vom Präsidenten beauftragt worden, diese Gruppe zu infiltrieren. Anschließend hatte man seine Erinnerungen blockiert. Somit wird Buck freigesprochen. Allerdings bleibt weiter unklar, wie es wirklich zum Dritten Weltkrieg gekommen ist.

13: Das dorianische Geheimnis
- The Dorian Secret -

Buck bringt die Überlebenden einer planetaren Katastrophe mit einem Shuttle von einer Raumstation zur SEARCHER. In letzter Sekunde stürzt Asteria Eleefa an Bord, eine junge Frau, die von einem Dorianer verfolgt wird. Buck hilft ihr, bringt damit aber die SEARCHER in Gefahr, denn ein riesiger dorianischer Kampfraumer fängt das Schiff wenig später ab. Der dorianische Kommandeur, der gleichzeitig Oberhaupt dieses Volkes ist, fordert die Übergabe Asterias. Sie wird des Mordes an seinem Sohn beschuldigt. Als die Terraner dieser Forderung schon aus Prinzip nicht nachkommen (zumal Asteria behauptet, sie sei unschuldig), setzen die Dorianer die SEARCHER abwechselnd extremer Hitze- und Kältestrahlung aus. Derweil versuchen einige der Passagiere, die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Das Problem: Alle Dorianer tragen Masken, da sie infolge von Strahlungsschäden mutiert sind. Durch einen Trick finden die aufgebrachten Passagiere heraus, dass Asteria (die keine Maske trägt) die Gesuchte ist, und überantworten sie den Dorianern. Die wollen umgehend das Todesurteil vollstrecken, doch da greift Demeter ein, der zweite Sohn des Kommandeurs. Asteria ist wirklich unschuldig; tatsächlich hat es sich um einen von Demeter verschuldeten tödlichen Unfall gehandelt, zu dem es nur kommen konnte, weil alle Dorianer Masken tragen. Als Buck danach fragt, warum das entsprechende Gesetz überhaupt erlassen wurde, nimmt der Kommandeur seine Maske ab und befiehlt seinen Männern, das gleiche zu tun. So erfährt Buck das Geheimnis der Dorianer: Alle Gesichter sind absolut identisch...

Die Serie:

Da ich mich ungern wiederhole, verweise ich auf meinen Kommentar zur ersten Staffel, denn den könnte ich ebenso gut hier hineinkopieren; was ich zur ersten Staffel geschrieben habe, gilt auch für die zweite. Allerdings gibt es doch einige Unterschiede, vor allem in der Handlung. Man erfährt nicht, warum Buck, Wilma und Twiki plötzlich mit der SEARCHER unterwegs sind (deren Mission ansonsten durchaus nachvollziehbar ist), und warum andere lieb gewonnene Charaktere (Ardala, Dr. Huer, Dr. Theopolis) nicht mit an Bord genommen wurden. Dieser Bruch in der bisherigen Handlung wird nie erklärt, so dass es einem so vorkommt, als fehle da mindestens eine Episode, also das "Verbindungsstück" zwischen den beiden Staffeln. Leider sind die neuen Figuren kein guter Ersatz: Admiral Asimov existiert anscheinend nur, damit es jemanden gibt, der (genau wie der Zuschauer) genervt von Crichtons unerträglicher Arroganz sein kann, ansonsten ist er absolut verzichtbar. Dr. Goodfellow entspricht allzu sehr dem Klischee des trotteligen alten Wissenschaftlers, außerdem gehen in der gewohnt grottigen deutschen Synchronisation all seine Wortspiele verloren. Selbst Hawk, der eigentlich eine interessante neue Hauptperson hätte sein bzw. werden können, kann letztlich nicht überzeugen, denn er kommt zu selten richtig zum Einsatz und wird nicht weiterentwickelt. Das gilt auch für die Beziehung zwischen Buck und Wilma. Natürlich liegt das alles daran, dass die Serie nach der Hälfte eingestellt wurde.

Die Gründe für die Einstellung sind mir nicht bekannt, aber wahrscheinlich waren die Zuschauer ebensowenig zufrieden mit dem "neuen" Buck wie ich. Der Grundton fast aller Episoden der zweiten Staffel ist sehr viel ernster als bisher. Das ist zwar kein schlechter Ansatz, und einige gute SF-Ideen gibt es ja durchaus, leider geht mangels Humor aber fast der gesamte Charme der Serie verloren. Von der "Disco-Atmosphäre" der ersten Staffel ist jedenfalls praktisch nichts mehr zu spüren. Der arme Buck muss sogar in den meisten Episoden darauf verzichten, von jeweils einem neuen hübschen Mädel angehimmelt zu werden! Es gibt natürlich Ausnahmen, wobei die köstliche Episode "Die Solar-Zwerge" besonders heraussticht. Die Drehbuchautoren und Regisseure haben also wohl versucht, in der zweiten Staffel etwas mehr auf ernsthafte SF zu setzen. Das ist ihnen aber nur teilweise gelungen, außerdem erwartet man Ernsthaftigkeit (manche Episoden sind sogar richtig düster, zum Beispiel die letzte) bei Buck Rogers eigentlich nicht. Nach Logik darf man bei so mancher Geschichte auch nicht zu sehr suchen, aber das ist bei dieser Serie ja selten anders gewesen...

Insgesamt kann die zweite Staffel nicht so recht überzeugen. Gute Unterhaltung wird sicherlich geboten, aber irgendwie ist das nicht mehr "mein" Buck Rogers.

Die DVD:

Zur DVD gibt es wenig zu sagen. Die Box ist genauso lieblos aufgemacht wie die zur ersten Staffel. Die Qualität von Bild und Ton ist von Episode zu Episode schwankend, teilweise auch innerhalb einer Episode. Eine digitale Überarbeitung hat nicht stattgefunden. Sagen wir's mal so: Anspruchslose Naturen wie ich können damit leben. Wenigstens wurde nicht erneut jede Episode zweimal auf die Silberlinge gepresst (einmal mit deutscher, einmal mit englischer Tonspur); diesmal kann man während der Episoden zwischen deutschem und englischem Ton umschalten.

Man höre und staune: Es ist sogar Bonusmaterial vorhanden! Allerdings ist die Behauptung, hierbei handele es sich um den Kinofilm "Buck Rogers", reichlich unverfroren. Dies ist nicht der Kinofilm, jedenfalls ist nicht der Vorspann des Kinofilms zu sehen, sondern der normale Vorspann der Episoden. Außerdem fehlt eine Szene gegen Ende, in der Draco einen kurzen Dialog mit Kane hat. Es scheint sich nur um einen Zusammenschnitt der ersten beiden Episoden der ersten Staffel zu handeln. Die Bildqualität ist übrigens deutlich schlechter als bei den anderen Episoden dieser Box.

J. Kreis, 18.06.2009
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