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Buck Rogers Buck Rogers im 25. Jahrhundert - Staffel 1 (USA, 1979 / 1980)
- Buck Rogers in the 25th Century -

DVD - Regionalcode 2, Ascot Elite Home Entertainment
FSK: 12
Laufzeiten: Einzelfolgen je 45 bis 47 Minuten, Doppelfolgen siehe Episodenübersicht

Extras:
Keine

Regie:
Daniel Haller, Michael Caffey, Sigmund Neufeld jr., Dick Lowry, Philip Leacock, Leslie H. Martinson, David Moessinger, Larry Stewart, David G. Phinney, Harvey S. Laidman, Guy Magar, Bob Bender

Hauptdarsteller:
Gil Gerard (Captain William Anthony "Buck" Rogers)
Erin Gray (Colonel Wilma Deering)
Tim O'Connor (Dr. Elias Huer)
Pamela Hensley (Prinzessin Ardala)
Felix Silla / Mel Blanc (Twiki / Twikis Stimme)

Bekannte Gaststars:
Jack Palance (Kaleel)
Jamie Lee Curtis (Jen Burton)
Dorothy Stratten (Miss Cosmos)
"Buster" Crabbe (Brigadier Gordon)




Inhalt:

Diese Box enthält alle 24 Episoden der ersten Staffel der Fernsehserie Buck Rogers im 25. Jahrhundert auf 9 DVDs.

Im Jahre 1987 startet der amerikanische Raumfahrer William "Buck" Rogers mit dem Space Shuttle Ranger 3 zu einer Erkundungsmission. Er ist der einzige Mensch an Bord dieses Schiffes. Es kommt zu einer Kursabweichung und zu einer Fehlfunktion der Lebenserhaltungssysteme. In Sekundenbruchteilen wird Buck quasi tiefgefroren und perfekt konserviert. Die nächsten 504 Jahre verbringt er im Kälteschlaf. In dieser Zeit verändern die Verhältnisse auf der Erde sich dramatisch: Ein globaler Atomkrieg vernichtet die bisherigen Machtstrukturen und verwandelt die großen Städt in Ruinenfelder, in denen Mutanten hausen. Weite Gebiete der Erde sind zu unbewohnbaren, nuklear verstrahlten Wüsten geworden. Die Überlebenden ziehen sich in neue, geschützte Städte zurück. Sie entwickeln Computer und Roboter, die ein echtes, eigenes Bewusstsein besitzen. Einige dieser Supercomputer sowie hochrangige menschliche Berater bilden das Erd-Direktorat und steuern das Leben innerhalb der Städte. Durch Sternenportale werden interstellare Reisen möglich, so dass viele Planeten besiedelt werden können. Aufgrund ständiger Piratenangriffe verschlechtern sich die Lebensbedingungen auf der Erde. Der Planet wird in einen Schutzschirm gehüllt, aber es kommt zu Versorgungsengpässen.

1 / 2: Zurück zu den Sternen Teil 1 und 2 (insg. ca. 98 Min)
- Awakening Part 1 & 2 -

Bucks durchs All treibendes Space Shuttle wird im Jahre 2491 gefunden, und zwar von der DRACONIA, dem gigantischen Flaggschiff der menschenähnlichen Drakonier. Die Drakonier beherrschen den größten Teil der Galaxis und haben dem Erd-Direktorat ein Handelsabkommen angeboten, mit dem sie sich angeblich nur das Landerecht auf der abgeschirmten Erde erkaufen wollen. Tatsächlich planen Kane, der Kommandant des Schiffes, und Prinzessin Ardala, Tochter des Königs Draco, die Eroberung des Planeten. Sie erwecken Buck und schicken ihn mit seinem Shuttle zur Erde. Sie nehmen an, dass man ihn durch den Schutzschirm geleiten wird, und verstecken einen Peilsender in der Ranger 3. So wollen sie den genauen Verlauf des einzigen passierbaren Korridors in Erfahrung bringen. Der Plan geht auf, Buck ahnt natürlich nichts davon. Eine von Colonel Wilma Deering geleitete Abfangjägerstaffel bringt das Shuttle sicher zur Erde. Dort wird Buck von Dr. Elias Huer vom Verteidigungs-Direktorat in Empfang genommen und macht die Bekanntschaft des Computer-Ratsmitglieds Dr. Theopolis ("Theo"), der stets von der empfindungsfähigen Roboter-Drohne Twiki getragen wird und sich um den Mann aus dem 20. Jahrhundert kümmert. Buck muss zunächst einmal den Schock verdauen, dass er mehr als 500 Jahre "verloren" hat, und dass alle Personen, die er kannte und liebte, längst tot sind. Mit Twiki und Theo macht Buck einen riskanten Abstecher in eine der zerstörten alten Städte, um sich mit eigenen Augen davon zu überzeugen, dass von der Welt, die er kannte, nichts übrig ist. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, die zum guten Teil auf Bucks unangemessen flapsige Art zurückzuführen sind, entwickelt sich eine Freundschaft zwischen ihm und Wilma Deering. Twiki wird zu Bucks ständigem Begleiter.

Als der Peilsender gefunden wird, hält man Buck für einen Spion und verurteilt ihn zum Tode. Buck warnt die Menschen vor den Draconianern, aber das Erd-Direktorat glaubt fest an deren Friedfertigkeit; angeblich ist die DRACONIA unbewaffnet. Nur Wilma und Huer nehmen Bucks Warnungen ernst. Wilma arrangiert einen Flug zur DRACONIA, an dem Buck teilnehmen darf. Ardala und Kane behaupten jedoch, den Mann nie zuvor gesehen zu haben. Prompt kommt es zu einem Piratenangriff, den Buck nur abwehren kann, weil er den Autopiloten seines Raumjägers deaktiviert. So rettet er Wilma das Leben. Niemand ahnt, dass die Piratenschiffe in Wahrheit Einheiten der Draconier sind, die von der DRACONIA stammen - also hat dieses Reich selbst den Druck auf die Erde ausgeübt, der zu dem (angeblichen) Handelsabkommen führen sollte. Die Flotte Dracos steht in einiger Entfernung bereit, aber Ardala überredet den zögernden Kane zum Überraschungsangriff, um sich selbst auf den Thron der Erde setzen zu können. Bei einem Staatsbesuch Ardalas auf der Erde schmeichelt Buck sich bei der Prinzessin ein, so dass sie ihn mit auf die DRACONIA nimmt. Sie bietet ihm mehr als nur ein Schäferstündchen an: Er soll ihr helfen, Draco zu stürzen und dann an ihrer Seite herrschen. Buck legt Ardala flach - aber nur mit Betäubungsmitteln. Dann sabotiert er die Kampfschiffe. Twiki und Theo, die Buck insgeheim gefolgt sind, warnen derweil die Verteidigungsstreitkräfte der Erde per Funk. Aufgrund Bucks Manipulationen explodieren die meisten Kampfschiffe der Draconier, sobald sie das Mutterschiff verlassen. Den Rest erledigen Wilmas Jäger. Bevor auch die DRACONIA vernichtet wird, bringt Wilma Buck, Twiki und Theo in Sicherheit.

Nachdem die Gefahr beseitigt ist, richtet Buck sich auf der Erde häuslich ein. Dr. Huer hat ihm ein besonderes Angebot zu machen. In der vollcomputerisierten Welt der Zukunft ist jeder Mensch, ob Freund oder Feind, genau registriert - nur Buck nicht. Er könnte deshalb spezielle Missionen für das Verteidigungs-Direktorat übernehmen. Huer meint, dies könne eine neue Lebensaufgabe für den Mann aus dem 20. Jahrhundert sein, dem ja alles genommen wurde, was ihm je etwas bedeutet hat. Buck lehnt zunächst ab, denn er hat den Gedanken an eine mögliche Rückkehr in seine eigene Zeit noch nicht ganz aufgegeben. Später arbeitet er dann doch regelmäßig für Dr. Huer.

3 / 4: Vistula - Die tödliche Bedrohung Teil 1 und 2 (insg. ca. 96 Minuten)
- Planet of the Slave Girls -

Buck rettet einem Jägerpiloten das Leben, der sich aufgrund merkwürdiger Konzentrationsstörungen nicht verteidigen kann, als er von Piraten angegriffen wird. Wie sich herausstellt, leiden bereits viele Soldaten des Verteidigungs-Direktorats unter der gleichen Krankheit. Somit wäre die Erde nicht in der Lage, einen Angriff abzuwehren. Dr. Mallory und Dr. Huer finden heraus, dass der Krankheitserreger über Nahrungsmittelkonzentrate verbreitet wird, die von der Agrarwelt Vistula stammen. Bevor Mallory mit Hilfe seines Computers ein Gegenmittel entwickeln kann, wird dieser sabotiert, außerdem wird ein Mordanschlag auf Huer verübt, den Buck gerade noch vereiteln kann. Buck, Wilma Deering und zwei Begleiter fliegen nach Vistula. Den ebenfalls erkrankten Sohn des dortigen Gouverneurs (der von Buck gerettete Pilot) nehmen sie mit. Es zeigt sich, dass der Erreger im Verpackungsmaterial der Konzentrate steckt, und dass der Gouverneur Sklaven einsetzt, die ein gewisser Kaleel ihm verkauft. Kaleel wird von den Sklaven als Gott verehrt, da er hypnotische Kräfte besitzt und Menschen durch bloße Berührung töten kann. Kaleel plant die Eroberung der Erde. Da ihm Verräter im Palast des Gouverneurs zuarbeiten, kann er Wilma gefangen nehmen und in seine Basis bringen, die sich im Inneren eines Berges befindet. Buck und Major Danton (ein Verflossener Wilmas, mit dem Buck bereits aneinander geraten ist) folgen ihr durch die Wüste.

Buck und Danton entdecken eine bei Kaleels Basis geparkte Kampfflotte. Danton kapert eines der Schiffe und fliegt zur Erde, um das Verteidigungs-Direktorat zu warnen und die wenigen noch verfügbaren Piloten für einen Präventivschlag zu mobilisieren. Derweil dringt Buck in die Basis ein, wird aber in eine Falle gelockt und zusammen mit Wilma sowie einer Sklavin, von der er wichtige Informationen erhalten hat, in eine Art Lavakammer gesteckt. Sie können sich zwar befreien, aber inzwischen hat Kaleel alles erfahren und den Start seiner Flotte befohlen. Buck und Wilma schnappen sich zwei zurückgebliebene Kampfschiffe und schließen sich Dantons kleiner Staffel an. Gemeinsam besiegen sie Kaleels zahlenmäßig weit überlegene Flotte. Der Despot selbst wird von Rebellen unter den Sklaven ausgeschaltet, die nun keine Angst mehr vor ihm haben. Da der unfähige Gouverneur von Vistula seine Fehler erkennt und bereit ist, sich von seinem Sohn helfen zu lassen, ist der Planet wieder in guten Händen.

5: Black Jack im All
- Vegas in Space -

Die Erdstreitkräfte sehen sich einer neuen Bedrohung ausgesetzt: Die Draconier setzen einen verbesserten Typ von Kampfjägern ein, die der Computersteuerung der irdischen Starfighter überlegen sind. Dr. Huer lässt sich deshalb auf einen Handel mit dem Schmuggler Amos Armat ein. Der bittet das Verteidigungs-Direktoriat um Hilfe, weil eine seiner Mitarbeiterinnen namens Felina Redding entführt worden ist. Der Entführer ist Morgan Velosi, der Betreiber der Orbitalstadt Sinaloa, die nichts anderes als ein riesiges Casino und Vergnügungszentrum ist. Velosi will Informationen aus Felina herausfoltern, mit deren Hilfe er seinen Konkurrenten Armat stürzen könnte. Armat bietet Huer im Austausch Informationen über den neuen Jäger der Draconier an. Buck Rogers und Major Marla Landers fliegen inkognito nach Sinaloa, wo Velosi Allmacht genießt, da er den Computer kontrolliert, der sämtliche Vorgänge in der Stadt steuert. Marla setzt ihren Charme ein, um Velosi in eine Falle zu locken. So kann Buck sich in den Besitz eines Schlüssels bringen, mit dessen Hilfe er Felina befreien kann. Die drei fliehen und nehmen dabei noch eine Leibeigene Velosis mit. Armat hält sein Versprechen. Nun stellt sich auch heraus, welches Interesse er wirklich an Felina hatte: Sie ist seine Tochter, wovon sie allerdings selbst nichts wusste.

6 / 7: Verschwörung der Planten Teil 1 und 2 (insg. ca. 93 Minuten)
- The Plot to kill a City -

Aus Rache für die Tötung eines ihrer Mitglieder will die berüchtigte "Legion des Todes" die Hauptstadt der Erde vernichten. In der Identität des Legionsmitglieds Raphael Argus, dessen wahres Aussehen angeblich niemand kennt, schleicht Buck sich in die Organisation ein, um an deren Treffen auf Aldebaran II teilzunehmen. Auch Wilma ist undercover vor Ort. Bucks Tarnung erweist sich als zu gut, denn unterwegs zu dem Treffen wird er von der Polizei festgenommen. Mit Hilfe des Ganoven Barney kann er sich befreien. Auf Aldebaran II erfährt Buck, dass die Verbrecher den Materie-Antimaterie-Reaktor von New Chicago zur Explosion bringen wollen. Dadurch würde die Millionenstadt atomisiert werden. Dann fliegt Bucks Scheinidentität auf: Barney war dem echten Argus vor einiger Zeit begegnet, jetzt verrät er Buck an die Legion. Außerdem gibt es einen Verräter im Erd-Direktorat. Wilma muss ohne Buck fliehen, doch auch er kann entkommen, wobei er unerwartete Hilfe von Varek erhält, dem Leibwächter Kelloggs, des Anführers der Legion. Buck folgt den Verbrechern zur Erde. Kelloggs Leute haben dort aber bereits einen Techniker des Kraftwerks unter Druck gesetzt und konnten die Antimateriekammer sabotieren. Erneut greift Varek ein. Er setzt sein Leben aufs Spiel, um die Antimateriebehälter wieder zu verschließen. Dabei wird er schwer verletzt. Sein Beweggrund war das Schicksal seines eigenen Planeten: Nach einem Atomkrieg war sein Volk mutiert. Dieses Schicksal wollte er der Erde ersparen. Buck und Wilma schießen die fliehenden Verbrecher ab.

8: Die Rückkehr des Kampfgeschwaders 69
- Return of the Fighting 69th -

Buck und Wilma begegnen während eines Trainingsflugs zufällig einem Frachter, der vor ihnen in ein Asteroidenfeld flieht. Sie müssen ihn zwar entkommen lassen, aber es wird festgestellt, dass er Giftgascontainer geladen hatte, und dass er im Besitz eines Waffenschieber-Pärchens ist. Die beiden haben vor drei Jahren während eines Raumkampfs mit Wilma schwere Verbrennungen erlitten und wollen sich nun an der ganzen Menschheit rächen. Wilma muss ihren Mentor, Major Noah Cooper, aus dem Ruhestand holen - sie selbst hatte ihm die Fluglizenz aus Altersgründen entzogen. Cooper stellt eine Bedingung: Sein ganzes Geschwader soll am Einsatz teilnehmen. Da Cooper der einzige Pilot ist, der durch den Asteroidengürtel navigieren kann, muss Wilma zustimmen. Sie und Buck werden zwar von den Waffenschiebern gefangen genommen, können sich aber mit der Hilfe einer taubstummen Sklavin befreien. Derweil beweist Cooper, dass er noch lange nicht zum alten Eisen gehört, indem er die Basis der Waffenschieber mit Bomben vernichtet. Wohlbehalten kehren alle zur Erde zurück.

9: Ein tödliches Wagnis
- Unchained Woman -

Die ständigen Piratenangriffe machen den Erdstreitkräften schwer zu schaffen. Als bekannt wird, dass eine Frau namens Jen Burton die Schuld für einen von ihrem Freund, dem Piraten Malary Pantera, verübten Mord auf sich genommen hat und an seiner Stelle im Gefängnis von Zeta einsitzt, wird Buck Rogers dort eingeschleust, um sie zu befreien. Dr. Huer hofft, Pantera mit Jens Hilfe doch noch vor Gericht bringen zu können. Der Ausbruch gelingt, doch ein ziemlich hartnäckiger und obendrein unzerstörbarer Wächter-Android heftet sich auf Bucks und Jens Fersen. Außerdem glaubt Jen immer noch an Panteras Liebe, obwohl der sein Versprechen, sie aus dem Gefängnis zu holen, nicht erfüllt hat. Außerdem gibt es jemanden auf der Erde, der mit Pantera im Bunde ist: Der Diplomat Ted Warwick, ein alter Freund Huers, verrät dem Piraten den Plan. Pantera will Jen (und Buck dazu) töten, doch er hat nicht mit Wilma gerechnet, die ebenfalls auf Zeta aktiv ist, und auch der Android hat noch ein Wörtchen mitzureden. Zu guter Letzt kann Jen von Panteras Kaltherzigkeit überzeugt werden und auch Warwicks Beteiligung an den Piratenangriffen fliegt auf.

10: Die Raumfalle
- Planet of the Amazon Women -

Vor einiger Zeit wurde der Planet Zantia von der Nachbarwelt Ruathan angegriffen. Dabei wurde der größte Teil der männlichen Bevölkerung Zantias getötet oder in Kriegsgefangenschaft verschleppt. Seitdem entführen die Frauen von Zantia mit Billigung ihrer Premierministerin immer wieder Raumschiffe, um die männlichen Besatzungsmitglieder auf Zantia als Sklaven (andere Leute sagen "Ehemänner" dazu) zu verkaufen. So ergeht es auch Buck, als er dem gefälschten Notruf zweier Damen von Zantia folgt. Ariela, die Tochter der Premierministerin, ersteigert ihn. Allerdings nicht, um ihn zu heiraten, sondern weil sie seinen Raumjäger braucht, um den Botschafter der Ruathaner zu kidnappen, der sich gerade auf der Erde befindet. Wilma, die Buck gefolgt ist, erfährt von diesem Plan. Sie verzichtet darauf, Bucks Jäger abzuschießen, obwohl die Entführung des Botschafters einen Krieg heraufbeschwören könnte. Buck handelt ein für alle günstiges Abkommen aus, bei dem ein auf Zantia vorkommendes Mineral eine wichtige Rolle spielt. Alle Kriegsgefangenen kommen frei, so dass die Zeit der Sklaverei auf Zantia zu Ende ist.

11: Der kleine Präsident
- Cosmic Wiz Kid -

Hieronimus Fox, der Präsident des Planeten Genesia, wird enführt. Man bittet das Erd-Direktorat um Unterstützung, da Genesia die Lösegeldforderung nicht erfüllen kann, doch Dr. Huer kann nicht offiziell eingreifen. Daher bittet Dia Cryton, die Leibwächterin des Präsidenten, Buck um Hilfe. Er willigt ein, als er erfährt, dass Fox ein Mensch aus dem 20. Jahrhundert ist. Genauer gesagt: Fox ist ein elfjähriges Supergenie, das die globale Vernichtung durch ein selbst entwickeltes Kälteschlafverfahren überstanden hat. Im 25. Jahrhundert war er auf Umwegen zu den Siedlern von Genesia gelangt und hatte ihnen beim Aufbau ihrer Kolonie geholfen. Buck und Dia heften sich auf die Spur der Entführer, deren Oberhaupt ein gewisser Roderick Zale ist, und finden sein Versteck auf Aldebaran II. Auch Wilma reist dorthin, und gemeinsam können sie Fox befreien.

12: Gefährliche Umarmung
- Escape from Wedded Bliss -

Draconia versucht zum zweiten Mal, die Erde zu vernichten. Erneut wird Prinzessin Ardala entsandt. Diesmal hat sie eine ultimative Waffe dabei: Eine unzerstörbare Sonde, die jeden Punkt der Erde unter massives Feuer nehmen kann. Wieder einmal verfolgt sie jedoch eigene Pläne. Um Königin werden zu können, muss sie heiraten. Als Partner darf sie nach den Regeln ihres Volkes nur den stärksten und gesündesten Mann wählen - und das ist natürlich Buck Rogers. Das Verteidigungs-Direktorat weigert sich, Ardalas Forderung nachzukommen. Buck ist jedoch bereit, sich auszuliefern, denn nur vom neuen draconianischen Kriegsschiff aus kann die Sonde vernichtet werden. Er muss solange bei den Hochzeitsvorbereitungen mitspielen, bis Dr. Huer den Lageplan des Schiffes aus dem Hirn eines draconianischen Überläufers geholt hat. Dann schleicht Buck sich zur Waffenkontrolle und sorgt dafür, dass die Sonde überlastet wird und explodiert. Er entkommt mit Hilfe von Ardalas Leibwächter, dem "Tigermann", dessen Leben er bei einem rituellen Zweikampf verschont hat.

13: Kreuzfahrt zu den Sternen
- Cruise Ship to the Stars -

"Miss Cosmos", eine genetisch perfekte Frau, ist mit dem Weltraum-Kreuzfahrtschiff LYRAN QUEEN unterwegs. Sie wird von einer Frau angegriffen, die übermenschliche Kräfte besitzt. Der Kapitän des Luxus-Liners bittet das Erd-Direktorat um Hilfe. Dr. Huer nimmt an, dass ein bekanntes Verbrecherpärchen hinter der Sache steckt. Buck und Wilma werden zur LYRAN QUEEN entsandt. Wilma spielt den Lockvogel, indem sie wertvolles Geschmeide zur Schau trägt, Buck soll Miss Cosmos (die sich natürlich umgehend in den schneidigen Captain verguckt) beschützen. Durch Zufall kommt Buck dem Geheimnis der Kidnapperin auf die Spur. Sie ist eine Gestaltwandlerin, die sich in ihrer "normalen" Gestalt, einer jungen Frau namens Alison, an nichts erinnern kann und vom Komplizen ihrer anderen Identität missbraucht wird. Die Verbrecher wollen Miss Cosmos vivisezieren, um ihre Körperzellen mit der perfekten DNS verschachern zu können. Es gelingt Buck in letzter Sekunde, diesen Plan zu vereiteln und Alison von ihrer anderen Identität zu befreien. Danach machen alle sich eine schöne Zeit auf der LYRAN QUEEN.

14: Tödlicher Biss
- Space Vampire -

Buck und Wilma befinden sich gerade auf einer Raumstation, als diese von einem steuerlosen Raumschiff gerammt wird. Die gesamte Crew des Schiffes ist tot. Man befürchtet eine Virusinfektion und stellt die Station unter Quarantäne. Tatsächlich gibt es auch dort bald die ersten Todesfälle. Die Betroffenen sind allerdings nicht tot, sondern schweben in einer Art Zwischenzustand. Verantwortlich dafür ist ein Vorvone. Dieses Wesen entzieht den Menschen die Lebensenergie und macht sie zu seinen willenlosen Sklaven. Der Vorvone treibt nun auf der Station sein Unwesen. Er hat es besonders auf Wilma abgesehen. Buck kann nicht verhindern, dass sie in den Bann des Vampirs gerät. Mit Dr. Huers Hilfe gelingt es ihm schließlich, das Wesen zu vernichten. Er programmiert den Autopiloten des Schiffes, mit dem der Vorvone zu neuen Opfern fliegen will, so dass es in eine Sonne gelenkt wird. Wilma, die mit an Bord ist, kann sich in letzter Sekunde retten. Nach dem Ende des Vorvonen werden all seine Opfer wieder normal.

15: Pilot aus dem Jenseits
- Happy Birthday, Buck -

Als sein Geburtstag naht, bläst Buck Trübsal. Er hat Heimweh nach dem 20. Jahrhundert. Um ihn aufzuheitern, kommen Wilma und Dr. Huer auf die Idee, eine Überraschungsparty nach "antiker" Sitte für ihn auszurichten. Damit sie in seiner Wohnung freie Bahn haben, soll er Raylyn Derren nach New Detroit begleiten. Die junge Frau soll Huers Terminplan dorthin bringen. Das ist eine Sicherheitsmaßnahme, die ergriffen werden musste, weil bekannt wurde, dass jemand versucht, Huer zu ermorden. Dieser Jemand ist Cornell Traeger, ein ehemaliger Major, der 15 Jahre als Gefangener auf einem fremden Planeten darben musste und sich jetzt rächen will - er war seinerzeit in Huers Auftrag unterwegs. So wird nun auch Buck in die Sache hineingezogen. Traeger ist extrem gefährlich, denn er hat auf dem fremden Planeten die Fähigkeit erlangt, die Molekularstruktur jeglicher Materie bei Berührung umzuwandeln. Er platzt mitten in Bucks Party herein, stürzt im Handgemenge aber so unglücklich, dass er seinen eigenen Körper umwandelt und stirbt.

16: Höllentrip in die Vergangenheit
- A Blast for Buck -

Merkwürdige Objekte erscheinen wie aus dem Nichts in Dr. Huers Büro, während gleichzeitig starke Magnetfelder überall auf der Erde entstehen, so dass globaler Alarm ausgelöst wird. Das erste Objekt enthält eine Nachricht - oder vielmehr ein Rätsel - für Buck, in dem es um die Vergangenheit geht. Da angenommen wird, dass ein alter Widersacher Bucks der Urheber ist, versuchen er und seine Freunde sich daran zu erinnern, um welches frühere Abenteuer Bucks es gehen könnte. Zu guter Letzt stellt sich heraus, dass Hieronimus Fox sich einen Scherz erlaubt hat. Er hat einen Materie-Transmitter entwickelt und wollte das nicht ganz ausgereifte Gerät an seinen Freunden testen. Seine letzte Sendung besteht aus allen Utensilien, die man für eine zünftige Silvesterparty braucht.

17: In letzter Sekunde
- Ardala Returns -

Prinzessin Ardala will Buck Rogers haben. Immer noch. So sehr, dass sie sich mit einer Kopie zufrieden geben würde, weil das Original nach wie vor störrisch ist. Da sie außerdem Kampfpiloten mit Bucks Fähigkeiten braucht, weil ihre eigenen Leute nicht in der Lage sind, die neuen Raumjäger zu beherrschen, lässt sie gleich mehrere Kopien ziehen, nachdem sie Buck eine Falle gestellt und entführt hat. Der Prototyp wird als "lebende" Bombe zur Erde geschickt, wo er New Chicago vernichten soll. Er kann aber rechtzeitig von Wilma enttarnt und vernichtet werden. Drei weitere Buck-Androiden können zwar nicht Ardalas besondere Bedürfnisse befriedigen, sind aber gute Piloten. Sie werden losgeschickt, um die Erde mit den neuen Jägern anzugreifen. Buck, der immer noch auf Ardalas Basisschiff gefangen ist, kann sich befreien und den Androiden folgen. Dem Original sind die Kopien denn doch nicht gewachsen; Buck schießt einen Jäger nach dem anderen ab.

18: Ein gefährliches Geschäft
- Twiki is missing -

Kerk Belzak, Betreiber eines Minenasteroiden, in dem der extrem starke Sprengstoff Platium gewonnen wird, hat Probleme mit den unzufriedenen Arbeitern. Sein Assistent kommt auf die Idee, den Arbeitern Roboter zur Seite zu stellen. In Frage kommen nur Maschinen nach Twikis Modell, denn der kleine Bursche ist der einzige bekannte Roboter mit echter Intelligenz und Kreativität. Da Buck sich weigert, seinen metallenen Freund zu verkaufen, lässt Belzak ihn von einem Trio telekinetisch begabter Damen entführen. Buck holt die Drohne zwar zurück, wird dann aber selbst entführt. Twiki folgt ihm und gerät somit ebenfalls in Gefangenschaft. Er soll zerlegt werden, damit er nachgebaut werden kann. Mit der Hilfe der Anführerin der Telekinetinnen, die Belzak bisher nur unfreiwillig gedient hat, können Buck und Twiki sich befreien. Buck nimmt etwas Platium mit. Er setzt die Substanz ein, um einen vom Kurs abgewichenen gewaltigen Block gefrorenen Sauerstoffs zur Erde zu lenken. Dieser "Spaceberg" ist nur einer von vielen, mit dem das Erd-Direktorat die Atmosphäre auffrischen will.

19: Das Olympiade-Syndikat
- Olympiad -

Eigentlich wollte Buck, Ehrengast der auf Mykos stattfindenden interplanetaren Olympischen Spiele des Jahres 2492, nur die Flagge der Erde überbringen. Er wird jedoch in eine tödliche Intrige verwickelt, als Lara Tizian ihn bittet, ihr bei der Flucht ihres Freundes, des Hochspringers Jorax Leet, zu helfen. Leet stammt vom Planeten Lozeria, wo man ein ganz besonderes Mittel einsetzt, um die Sportler zu Höchstleistungen zu animieren. Ihm wurde ein Detonator in den Kopf implantiert, der jederzeit über Funk aktiviert werden kann. Leets "Sponsor" Allerick hat den dazu benötigten Sender. Dr. Huer ist bereit, dem Pärchen Asyl auf der Erde zu gewähren, aber zuerst muss der Detonator unschädlich gemacht werden. Das gelingt nicht mal Wilma, die ebenfalls nach Mykos reist, um Allericks Schwäche für schöne Frauen auszunutzen. Das Pärchen flieht mit Laras Astroschlitten. In letzter Sekunde kann Buck den Gleiter mit seinem Starfighter durch ein Stargate schleppen, so dass das Sprengsignal Leet nicht mehr erreicht.

20: Jennifer
- A Dream of Jennifer -

Durch eine scheinbar zufällige Begegnung wird Buck an seine große Liebe Jennifer erinnert. Für Jennifer wollte er im 20. Jahrhundert die Raumfahrt nach einer letzten Mission an den Nagel hängen, doch diese Mission hat ihn ins 25. Jahrhundert geführt. Jetzt sieht er eine junge Frau, die Jennifer frappierend ähnelt. Buck folgt ihr und handelt damit nach dem Plan von Commander Reev aus dem Volk der Coven. Die Frau heißt in Wahrheit Lela Markeson und wurde von Reev nach einem Bild Jennifers, das die Coven in Bucks Wohnung gefunden haben, in eine Kopie Jennifers umgewandelt. Lela lockt Buck in eine Falle, obwohl sie sich in ihn verliebt. Buck soll einen Frachter vernichten, der Waffen zum Planeten Vega V liefert, gegen den die Coven Krieg führen. Da Reev droht, Lela zu ermorden, geht Buck zum Schein auf die Forderung ein. Natürlich vernichtet er den Frachter nicht, zumal nicht nur Androiden an Bord sind (wie Reev behauptet hat), sondern auch Wilma und einige ihrer Männer. Buck täuscht die Vernichtung des Frachters vor und kehrt zu Reev zurück. Es entsteht ein Handgemenge, in dem Lela erschossen wird, bevor Buck seine Widersacher erledigen kann. Die Erinnerung an Jennifer und Lela macht Buck noch lange zu schaffen.

21: Die Galaxie-Rocker
- Space Rockers -

Dr. Huer ist wegen eines Konzerts der berühmten Rockband "Andromeda" beunruhigt, das demnächst im Orbit der Erde stattfinden und in der ganzen Galaxis gesendet werden soll. Seit einiger Zeit häufen sich die Meldungen, dass alle Jugendlichen, die ein Konzert dieser Gruppe miterleben, anschließend gewalttätig werden. Buck wird in "Music World" eingeschleust, einer ehemaligen Militärbasis im All, die von Lars Mangros (dem Manager von "Andromeda") als Konzertbühne und Sendestation verwendet wird. Mangros nutzt die Sendungen der drei ahnungslosen Musiker als Trägermedium, um bewusstseinsverändernde Frequenzen auszustrahlen. Er will die Menschen zu gewalttätigen Ausschreitungen anstacheln. Wenn Chaos auf den Planeten herrscht, will er als Retter auftreten und seine Bedingungen stellen. Als Buck das herausfindet und die Musiker informiert, verweigern die den Auftritt, aber Mangros hat vorgesorgt: Die Aufzeichnung eines früheren Konzerts reicht für seine Zwecke. So muss Buck wieder einmal seine Kampfkünste einsetzen, um den Sender unschädlich zu machen. So werden die Jugendlichen wieder vernünftig und lachen Mangros aus, als der sie zum Aufstand anstacheln will. Jetzt können die echten Musiker auftreten und ein heißes Konzert veranstalten.

22: Tödliches Duell
- Buck's Duel to the Death -

Die Bevölkerung des Planeten Katar wird von einem grausamen Gewaltherrscher unterdrückt. Dieser Mann, der Traybor, hat seit einem Aufenthalt auf einer fremden Welt die Fähigkeit, tödliche Elektroschocks auszusenden. Er tötet regelmäßig Männer im Zweikampf und entführt Frauen für seinen Harem. Der Legende nach soll nur ein 500 Jahre alter Mann, der Roshan, den Traybor besiegen können. Regierungschef Darius lockt deshalb Buck Rogers nach Katar und bittet ihn um Hilfe, und sei es nur, um die Menschen in der Rolle des Roshan zum Widerstand gegen den Traybor zu animieren. Buck willigt ein und führt einen Einsatztrupp in die Festung des Traybor. Die Frauen können befreit werden, Darius rettet Buck, der gefangen genommen worden ist. Nun hält auch der Traybor Buck für den Roshan und fordert ihn zum Zweikampf heraus. Mit Twikis Hilfe kann Buck die Elektroschocks auf den Traybor zurückschleudern und diesen besiegen. Bevor er Katar verlässt, macht Buck der Bevölkerung klar, dass er nicht der Roshan ist, und dass die Menschen ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen müssen.

23 / 24: Flug durch das Vortex Teil 1 und 2 (insg. ca. 93 Min.)
- Flight of the War Witch -

Eine Botschaft aus einem anderen Universum trifft auf der Erde ein. Sie ermöglicht es den Wissenschaftlern, einen Raumjäger so auszurüsten, dass er dieses Universum durch ein Wurmloch, den so genannten Vortex, erreichen kann. Durch ihre Spione erfährt Prinzessin Ardala von der Botschaft. Sie lässt die Daten stehlen, um mit ihrem Basisschiff in das andere Universum vordringen und ihren Eroberungsfeldzug dort fortsetzen zu können. Nachdem Buck, der nur von Twiki begleitet wird, durch das Wurmloch geflogen ist, suchen Dr. Huer und Wilma Prinzessin Ardala auf und stellen sie zur Rede. Sie werden festgenommen und machen den Flug der DRACONIA, die Bucks Jäger folgt, unfreiwillig mit. Buck erreicht in dem anderen Universum den Planeten Pendar, dessen Bewohner von den Zad bedroht werden. Die Pendarianer sind so friedfertig, dass sie die Kriegsführung verlernt haben. Buck soll für sie gegen Zarina kämpfen. Die feindliche Feldherrin nähert sich Pendar mit ihrem Schlachtschiff und hat den Pendarianer Kodus in ihrer Gewalt. Dieser verrät ihr unter Folter, wie man das Energiefeld, von dem Pendar geschützt wird, durchdringen kann. So gelingt es einem Stoßtrupp der Zad, bis in den Computerraum vorzudringen, von dem aus das Schutzfeld gesteuert wird, und diesen schwer zu beschädigen. Nun ist der Weg für Zarinas Schlachtschiff frei.

Inzwischen sind sich Buck, seine Freunde von der Erde und Ardala auf Pendar wiederbegegnet. Sie erkennen, dass sie zusammenarbeiten müssen, wenn sie in ihr Universum zurückkehren wollen, denn die Pendarianer haben ihnen geschickterweise nur die Daten für den Hinflug geliefert. Ardala handelt allerdings rein eigennützig und versucht, ein Bündnis mit Zarina auszuhandeln. Die Kriegsherrin lässt die Prinzessin aber abblitzen. Ardala landet in der selben Kerkerzelle wie Buck. Dieser wollte sich in das Schlachtschiff schmuggeln und Kodus befreien, denn nur Kodus kann den Schutzschirmgenerator reparieren. Ardala hilft Buck und Kodus bei der Flucht nach Pendar. Dort macht Kodus sich sofort an die Reparatur des Generators, wobei Twiki ihm hilft. Buck, Wilma und die Raumjäger der DRACONIA halten die Angreifer lange genug auf, bis der Schutzschirm wieder steht. Zarinas Schlachtschiff rast mitten hinein und explodiert. Nach dieser gemeinsamen Schlacht und Ardalas Sinneswandel stehen die Zeichen gut für ein friedliches Miteinander von Draconiern und Terranern. Buck und seine Freunde kehren wohlbehalten zur Erde zurück.

Die Serie:

"Buck Rogers" gehört zu jener schmalen SF-Kost, mit der Leute meiner Generation sich seinerzeit, Ende der Siebziger und Anfang der Achtziger, zufrieden geben mussten. Damals lief hierzulande nur der Pilotfilm (die Erstausstrahlung war 1981). Dass es dazu auch eine Serie gibt, wusste ich bis zum Erscheinen der DVD-Box gar nicht. Die Serie war, wie ich inzwischen erfahren habe, erstmals 1985 auf Sat.1 zu sehen. Aber wer konnte damals schon Privatsender gucken? Ich jedenfalls nicht. Der in dieser DVD-Box nicht enthaltene Pilotfilm ist im Grunde nur ein Zusammenschnitt der ersten beiden Episoden, allerdings hat er einen anderen Vorspann und wurde auch anders synchronisiert. Die Synchronisation der Serie erfolgte dann später mit anderen Sprechern. Sie ist leider ziemlich schrecklich geworden, und das nicht nur wegen des ständigen Wechsels der Sprecher von Twiki (er spricht manchmal sogar mit der Stimme von Dr. Theopolis). Die deutschen Stimmen passen teilweise nicht zu den Figuren, manche Sprecher klingen so, als würden sie ihren Text völlig unmotiviert zum ersten Mal von einem Blatt Papier ablesen. Die Übersetzung ist einfach nur erbärmlich, auch bei der Verwendung bestimmter Begriffe geht's wild durcheinander: Mal "Starfighter", mal "Sternenkreuzer", mal "Stargate", mal "Sternentor", "Kane" wird zu "Kaner", dann wieder zu "Kane"... Da wurde wieder mal am falschen Ende gespart. Wer nur den Pilotfilm kennt, wird wegen dieser Unterschiede zumindest irrtiert, wenn nicht gar enttäuscht sein. Den Vorspann des Pilotfilms kann man übrigens bei YouTube finden.

Anscheinend geht man bei Ascot Elite zwar von der Existenz einer ausreichenden Anzahl potentieller Kunden aus, aber das Geschäft mit der Nostalgie soll sich auf jeden Fall lohnen, also wird möglichst wenig Aufwand in das Produkt gesteckt. Die lieblos gestaltete DVD-Box mit billigem Pappschuber und Minimal-Inhalt spricht an sich schon Bände und lässt ahnen, was mit der Serie gemacht wurde: nämlich gar nichts. D.h. man hat sich nicht die Mühe gemacht, Verschmutzungen und Artefakte zu entfernen, die Farben aufzufrischen oder den Ton zu überarbeiten. OK: Wer außer uns alten Fans sollte diese aus heutiger Sicht ziemlich lächerliche Serie heute noch sehen wollen? Wir müssen wohl froh sein, dass sie überhaupt auf DVD veröffentlicht wurde! Dabei ist "Buck Rogers im 25. Jahrhundert" nicht einmal die erste Serie mit diesem Helden. Er ist schon in den Zwanzigerjahren in einer SF-Erzählung und in Comics aufgetaucht, Buck Rogers-Serials gab es dann in den Dreißigerjahren. Solche Serials wurden damals im Kino vor dem Hauptfilm gezeigt. Charakteristisch für diese kurzen Filmchen waren einfachste, klischeebeladene Handlungen und vor allem übelste Cliffhanger. Star der Serie aus den Dreißigern war "Buster" Crabbe, der in der Doppelfolge "Vistula - Die tödliche Bedrohung" einen Jägerpiloten namens Gordon spielt. Das ist eine Anspielung auf seine zweite große Rolle: Flash Gordon.

"Buck Rogers im 25. Jahrhundert" kann man mit den alten Serials nicht vergleichen. Bis auf die Doppelfolgen ist jede Episode in sich abgeschlossen, Cliffhanger gibt es nicht, und es müssen auch nicht immer kreischende Damen aus der Umklammerung schleimiger Monster gerettet werden. Die Fernsehserie wurde sozusagen im Kielwasser des Erfolgs von Star Wars produziert, und zwar von Glen A. Larson, der auch Kampfstern Galactica erschaffen hat. Man darf sich deshalb nicht wundern, einigen aus "Kampfstern Galactica" bekannten Elementen wiederzubegegnen, zum Beispiel dem typischen Look & Sound von Raumjäger-Turbostarts. Offenbar wurde versucht, alles zu kopieren, was das große Vorbild "Star Wars" so erfolgreich gemacht hat. Dennoch hat die Serie ihren ganz eigenen naiven Charme und sie ist durchaus unterhaltsam. Es werden zwar immer die gleichen Trickaufnahmen und Matte-Paintings verwendet, Bildschirmanzeigen haben das Niveau eines Arcade-Videospiels der Siebziger und manchmal wird alles sehr bunt, aber insgesamt konnten sich Effekte und Ausstattung zumindest damals, in den Achtzigern, durchaus sehen lassen. Die Raumschiffsmodelle wurden liebevoll und detailreich gestaltet, die Sets sind teilweise aufwändig konstruiert, die Damen tragen meist hautenge Kostüme, die oft ziemlich viel Haut freilassen... Dem selbstironischen, augenzwinkernden Humor der Serie ist es zu verdanken, dass man einige fragwürdige Dinge toleriert. Dazu gehören z.B. Bucks Kampfkünste: In fast jeder Folge erledigt er mehrere mit Strahlenpistolen bewaffnete Gegner gleichzeitig - per "Karate"! Außerdem wirft sich ihm in praktisch jeder Episode eine neue schöne junge Frau an den Hals. Müsste Wilma da nicht durchdrehen?

Vieles gehört aber auch in die Rubrik "unfreiwillige Komik". Lichtschläuche dienen zur "Betankung" von Raumschiffen, ein Schauspieler wird zum Androiden, indem man ihm einen Schaltkasten auf den Anzug klebt... Die Serie ist eben ein typisches Kind ihrer Zeit. So gibt es heiße Tänze zu Discomusik zu sehen, ein Außerirdischer mit riesiger schwarzer Afro-Frisur (plus Vollbart) tritt auf, und es werden immer wieder Anspielungen auf Bucks Vergangenheit gebracht. Auch darf man nicht nach Logik suchen. So ist z.B. vom planetenumspannenden Abwehrschirm der Erde nach den ersten beiden Episoden nie mehr die Rede, und warum die Energiewesen aus dem anderen Universum (letzte Doppelfolge) auch dann menschliche Gestalt annehmen, wenn sie unter sich sind, darf man auch nicht hinterfragen. Episode 16 wurde vermutlich zu Weihnachten oder Silvester ausgestrahlt und besteht fast nur aus Rückblicken auf frühere Folgen. Episode 14 ist Ideenklau pur: Da wurde einfach Bram Stokers Geschichte von Graf Dracula in ein futuristisches Gewand gepackt. Dazu dann noch die "spukige" Musik - lächerlich. Immerhin kann man den Drehbuchautoren nicht vorwerfen, sie würden immer nur dasselbe Handlungsmuster wiederkäuen. Natürlich gibt es immer wieder Finsterlinge mit Welteroberungsplänen, zwischendurch wird aber auch mal ein bisschen Spionage betrieben, man besucht Weltraum-Olympiaden und Konzerte mit spaciger Rockmusik, reist in andere Universen... und es gibt Twiki! Wer erinnert sich nicht an diesen kleinen Roboter, der immer "Biddi-Biddi-Biddi" sagt? Der Bursche ist heute so etwas wie eine SF-Ikone.

Ich fand "Buck Rogers im 25. Jahrhundert" (den Film) damals recht beeindruckend. Auch heute, fast 30 Jahre später, habe ich mich beim (erstmaligen) Anschauen der Serie bestens unterhalten. Das kann eigentlich nicht nur an nostalgischer Verklärung liegen, oder?

Die DVD:

Zur DVD gibt es wenig zu sagen, denn Bonusmaterial ist leider nicht vorhanden - nicht mal ein Booklet. Die Qualität von Bild und Ton ist von Episode zu Episode schwankend, teilweise auch innerhalb einer Episode. Eine digitale Überarbeitung hat wie schon gesagt nicht stattgefunden. Sagen wir's mal so: Anspruchslose Naturen wie ich können damit leben. Warum jede Episode zweimal auf die Silberlinge gepresst wurde - einmal mit deutscher, einmal mit englischer Tonspur - verstehe ich nicht...

J. Kreis, 07.05.2009
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