The Walking Dead


The Walking Dead - Sechste Staffel (USA, 2015/2016)

Blu-ray, E-one Entertainment
Altersfreigabe: FSK 18
Laufzeiten: Siehe Einzelepisoden

Extras:
- Audiokommentare zu 7 Episoden
- Deleted Scenes (8:01 Min.)
- Inside The Walking Dead (69:39 Min.)
- The Making of The Walking Dead (54:53 Min.)
- In Erinnerung (10:03 Min.)
- Raus aus dem Steinbruch (7:45 Min.)
- Gedärme und Ruhm: Nicholas' Tod (5:01 Min.)
- Die Stärke der Bindung (11:06)
- Negan: Jemand zum Fürchten (5:16 Min.)
- Das Gesicht des Todes: Kult-Walker (3:38 Min.)

Regie:
Siehe Einzelepisoden

Hauptdarsteller:
Andrew Lincoln (Rick Grimes)
Norman Reedus (Daryl Dixon)
Danai Gurira (Michonne)
Steven Yeun (Glenn Rhee)
Lauren Cohan (Maggie Greene)
Melissa McBride (Carol Peletier)
Chandler Riggs (Carl Grimes)
Alanna Masterson (Tara Chambler)
Sonequa Martin-Green (Sasha)
Michael Cudlitz (Abraham Ford)
Josh McDermitt (Eugene Porter)
Christian Serratos (Rosita Espinosa)
Lennie James (Morgan Jones)
Tovah Feldshuh (Deanna Monroe)
Tom Payne (Paul Rovia, genannt "Jesus")
Seth Gilliam (Gabriel Stokes)
Jeffrey Dean Morgan (Negan)




Inhalt:

Die Box enthält die komplette sechste Staffel der Fernsehserie The Walking Dead.

Zur Vorgeschichte: Siehe fünfte Staffel.

6.1: Herdentrieb (First Time Again) Regie: Greg Nicotero (64:45 Min.)

Die Reaktionen auf Regs und Petes Tod fallen unterschiedlich aus. Rick lässt keinen Zweifel daran, dass er keinerlei Risiko mehr eingehen wird. Wer die Sicherheit seiner Leute gefährdet, muss sterben. Deanna ist durch den Verlust ihres Mannes wie gelähmt und lässt Rick freie Hand. Glenn behält für sich, was Nicholas getan hat. Er bittet Maggie (die er erst später darüber ins Bild setzt, dass Nicholas ihn ermorden wollte), sich um Deanna zu kümmern, denn die Bewohner Alexandrias brauchen ihre Anführerin. Jessie geht auf Distanz zu Rick. Morgan ist beunruhigt, denn Rick ist nicht mehr der Mann, den er kannte. Tara erholt sich zusehends. Ein dreiköpfiges Team unter dem Kommando von Heath, das schon vor der Ankunft von Ricks Gruppe auf Vorratssuche war und von den jüngsten Geschehnissen nichts mitbekommen hat, kehrt in die Stadt zurück. Rick verweigert dem Mörder Pete ein Begräbnis innerhalb der Stadtmauern. Mit Deannas Einwilligung bringen Rick und Morgan die Leiche in eine Gegend, die von den Stadtbewohnern seit längerer Zeit nicht mehr betreten wurde. Sie entdecken einen Steinbruch voller Beißer. Angelockt vom Lärm der dort schon umhertorkelnden Untoten stürzen ständig neue Beißer die steilen Wände der riesigen Grube hinab und kommen nicht wieder heraus. Die zwei einzigen Ausgänge sind durch Sattelschlepper blockiert. Mit der Zeit hat sich auf diese Weise eine gewaltige Horde angesammelt. Somit wird klar, warum es in der Umgebung Alexandrias ungewöhnlich wenige herumstreunende Beißer gibt. Die Falle wird nicht mehr lange funktionieren, denn die Sperren sind nicht stabil. Immer mehr Beißern gelingt es, sich zwischen den Lastwagen hindurchzuquetschen. Sollten die Beißer endgültig durchbrechen, würden sie auf eine Straße gelangen, die direkt nach Alexandria führt.

Bei einer Vollversammlung in Alexandria entwickelt Rick einen Plan zur Beseitigung des Problems. Die Beißer sollen zwanzig Meilen weit weggelockt werden, Straßensperren aus Fahrzeugen und Metallplatten sollen verhindern, dass die Kreaturen vom Weg abweichen. Nicht alle Alteingesessenen sind hiermit einverstanden. Carter, einer derjenigen, denen der Bau der Stadtmauer zu verdanken ist, äußert berechtigte Bedenken. Es gelingt Rick, ihn zur Mitarbeit an den Sperren zu bewegen. Carter hält Rick nach wie vor für gefährlich und versucht einige Stadtbewohner für einen gemeinschaftlichen Mordanschlag zu gewinnen. Eugene hört mit, wird entdeckt und von Carter mit einer Waffe bedroht. Rick, Daryl und Morgan kommen hinzu und entschärfen die Situation. Schließlich wird der Plan ausgeführt. Zunächst läuft alles gut, obwohl die Menschen überhastet vorgehen müssen, weil ein Sattelschlepper abrutscht, so dass der Weg für die Beißer frei ist. Glenn und Heath arbeiten besonders gut zusammen. Nicholas beweist, dass er doch zu gebrauchen ist. Als hunderte von Beißern wie gewünscht hinter den Lockvögeln hertorkeln, ohne Schaden anzurichten, muss selbst Carter zugeben, dass Rick Recht hatte. Doch dann beginnen Dinge schiefzugehen. Carter verhält sich leichtsinnig und wird gebissen. Rick ist gezwungen, den schreienden Mann zu töten, damit die Beißer nicht angelockt werden. Plötzlich ist ein lang anhaltendes lautes Geräusch aus der Richtung zu hören, in der Alexandria liegt. Unzählige Beißer folgen dem Lärm.

6.2: Kämpfer (JSS) Regie: Jennifer Lynch (43:03 Min.)

Während ein Großteil der Bewohner Alexandrias damit beschäftigt ist, die Beißerhorde wegzulocken, wird die Stadt von den "Wölfen" angegriffen. Diesen Männern und Frauen geht es offensichtlich nicht primär darum, Beute zu machen. Sie wollen vor allem möglichst viele Menschen möglichst grausam töten. Mehrere Alteingesessene sterben. Die Wölfe lenken einen LKW direkt auf die Mauer zu. Die Konstruktion hält stand. Deannas Sohn Spencer erschießt den Fahrer. Die Leiche stürzt auf das Lenkrad, so dass das laute Signalhorn erklingt. Es dauert einige Zeit, bis die Hupe abgestellt werden kann. Die Wölfe stoßen auf heftigen Widerstand, denn die in Alexandria verbliebenen Leute aus Ricks Gruppe wissen sich zu wehren. Carol tut sich besonders hervor. Sie tarnt sich als "Wolf", schaltet zahlreiche Angreifer aus und verteilt Waffen an die Alexandrier. Zumindest einzelne Alteingesessene schlagen nun ebenfalls zurück. So tötet Jessie eine in ihr Haus eingedrungene "Wölfin" mit einer Schere. Morgan versucht die Aggressoren zu schonen. Er lässt einige von ihnen entkommen. Bei einem getöteten "Wolf" findet Aaron seinen Rucksack. Somit wird ihm klar, wie die Angreifer Alexandria gefunden haben. Carl und Enid verschanzen sich gemeinsam. Wenig später verschwindet Enid.

6.3: Danke (Thank you) Regie: Michael Slovis (43:02 Min.)

Rick versucht die ausgebrochenen Beißer im Alleingang zurück auf die vorgegebene Strecke zu lotsen. Er umrundet die Horde und schnappt sich eines der Fahrzeuge von einer Straßensperre. Damit lockt er die Beißer an. Die von Morgan laufen gelassenen "Wölfe" überfallen ihn. Er kann alle töten, doch beim Kampf wird das Fahrzeug beschädigt und springt nicht mehr an. Die Beißerhorde kommt immer näher ...

Währenddessen führen Michonne und Glenn den Bautrupp zurück nach Alexandria. Die Menschen werden mehrmals von Untoten attackiert. Ein Mann wird zerfleischt, ein anderer wird gebissen, ein dritter wird von einem panisch mit der Waffe herumfuchtelnden Kameraden angeschossen und eine Frau verstaucht sich den Knöchel. So schrumpft der Vorsprung, den die Menschen schon gewonnen haben, drastisch zusammen. In einer verlassenen Kleinstadt wird die Gruppe von unzähligen Beißern eingekesselt. Glenn und Nicholas trennen sich von den anderen, um die Horde abzulenken, werden jedoch in eine Sackgasse getrieben. Sie versuchen sich den Beißern zu entziehen, indem sie auf einen Müllcontainer klettern. In dieser ausweglosen Situation jagt sich Nicholas eine Kugel in den Kopf. Glenn wird von der vom Container stürzenden Leiche mitgerissen und fällt mitten unter die nach warmem Fleisch gierenden Zombies.

Rick hat Michonne angewiesen, die Alexandrier notfalls im Stich zu lassen. Heath hat das mitgehört und misstraut Michonne deshalb. Sie denkt anders als Rick und setzt alles daran, die Alexandrier zu retten. Doch die Übermacht der Beißer ist einfach zu groß. Letztlich kehren nur Michonne, Heath und ein Mann namens Scott nach Alexandria zurück.

6.4: Hier ist nicht hier (Here's Not Here) Regie: Stephen Williams (64:00 Min.)

Morgan hält einen der in Alexandria eingedrungenen "Wölfe" gefangen. Er erklärt ihm, warum er ihn verschont hat.

Rückblick: Infolge des Verlusts von Frau und Sohn hat sich Morgans Geist verwirrt. Er glaubt nun, die Welt von den Beißern reinigen zu müssen. Nachdem er in seinem Wahn eine Lampe umgeworfen und somit sein Haus niedergebrannt hat, irrt er ziellos durch die Gegend. Er vernichtet alle Beißer, die ihm über den Weg laufen. Gnadenlos tötet er alle Menschen, von denen er sich bedroht fühlt, obwohl er eigentlich nur noch sterben will. Eines Tages folgt er dem Meckern einer Ziege bis zu einer komfortablen Waldhütte. Dort lebt Eastman, ein ehemaliger forensischer Psychiater, dessen gesamte Familie vor dem Ausbruch der Zombieseuche von einem Serienmörder umgebracht worden ist. Eastman hat sich auf furchtbare Weise an dem Wahnsinnigen gerächt. Er hat ihm aufgelauert und ihn in einer eigens hierfür konstruierten vergitterten Zelle in der Hütte dem Hungertod überlassen. Dadurch hat sich Eastmans Leid nicht verringert. Er hat seinen Frieden erst durch den Entschluss gefunden, nie mehr zu töten. Er hat sich der defensiven Kampfkunst Aikido zugewandt und diese durch lange Übungen perfektioniert. Eastman ist Selbstversorger; er baut Gemüse an und gewinnt Milch von der Ziege. Morgan versucht Eastman zu töten, wird von ihm jedoch überrascht, niedergeschlagen und in die Gitterzelle gesperrt.

Aufgrund seiner beruflichen Erfahrung erkennt Eastman, dass Morgan an einem posttraumatischen Belastungssyndrom leidet und geheilt werden kann. Mit viel Geduld gelingt es Eastman, Morgan zur Besinnung zu bringen. Auch für Morgan wird Aikido zum neuen Lebensinhalt. Gemeinsam üben die Männer den Stockkampf. Schließlich kommt Morgan wie einst Eastman zu der Überzeugung, dass jedes Leben wertvoll ist, selbst das des übelsten Verbrechers. Eines Tages erscheint ein Beißer, in dem Morgan einen jungen Mann wiedererkennt, den er vor der Begegnung mit Eastman erwürgt hat. Morgan ist außerstande, sich zu verteidigen. Eastman greift ein und vernichtet den Beißer, wird aber von diesem gebissen. Auf dem Rückweg zur Hütte rettet Morgan zwei Überlebende vor einem Beißer. Sie bedanken sich, indem sie ihm eine Dose mit Nahrung und eine Patrone schenken. Für Eastman kommt jede Hilfe zu spät. Er weiß, was ihm bevorsteht, und erschießt sich selbst. Zuvor rät er Morgan, nicht allein in der Hütte zu bleiben, sondern Menschen zu suchen. Nach Eastmans Tod macht sich Morgan wieder auf den Weg. Er ist nun ein anderer Mensch. Er findet einen Wegweiser nach Terminus.

Der "Wolf" begreift, was Morgan ihm mit dieser Geschichte sagen will, doch er muss ihn enttäuschen. Für ihn kommt ein ähnlicher Sinneswandel nicht in Frage. Der "Wolf" folgt einem anderen Kodex, der von ihm verlangt, jeden einzelnen Menschen in Alexandria zu töten. Morgan lässt den Mann dennoch am Leben.

6.5: Hier und jetzt (Now) Regie: Avi Youabian (43:03 Min.)

Rick kehrt zu Fuß nach Alexandria zurück. Unzählige Beißer sind ihm auf den Fersen. Die Untoten sammeln sich entlang der Mauer. Es sind so viele, dass die Stadt komplett eingekesselt wird. Das hat den positiven Nebeneffekt, dass es den "Wölfen" schwerfallen dürfte, einen weiteren Angriff zu starten. Vorerst gibt es aus demselben Grund keinen Weg nach draußen. Aaron gibt sich öffentlich die Schuld für den Angriff der "Wölfe". Zumindest einigen Alexandriern wie Jessie (die nun doch noch eine Beziehung mit Rick eingeht) wird endlich klar, wie die Welt außerhalb der Mauer wirklich beschaffen ist, und dass man kämpfen muss, um zu überleben. Andere glauben, dass der Überlebenskampf sinnlos ist. In dieser Situation wäre Deannas Führung gefragt, doch seit dem Verlust ihres Mannes und dem Angriff der "Wölfe" ist sie wie in Trance. Ihr Sohn Spencer tritt zumindest nach außen hin an ihre Stelle und verhindert die Plünderung des Vorratslagers. In Wahrheit glaubt auch er, dass alle sterben werden. Dafür gibt er seiner Mutter die Schuld. Insgeheim bedient er sich selbst an den Vorräten. Dr. Denise Cloyd, eine Psychiaterin, die seit dem Tod des einzigen Arztes für die Versorgung von Kranken und Verletzten zuständig, damit aber überfordert ist, schöpft mit Taras Hilfe neuen Mut. Es gelingt ihr, einen Patienten zu retten, den sie schon verloren geglaubt hat.

Die Überlebenden machen sich Sorgen um die anderen Teilnehmer der Steinbruchs-Aktion, insbesondere Maggie, die vergeblich auf ein Zeichen von Glenn wartet. Sie bereitet sich auf einen Alleingang zur Suche nach ihrem Freund vor. Aaron besteht darauf, sie zu begleiten. Er kennt einen Geheimgang, der in die alte Kanalisation führt. Die beiden müssen erkennen, dass auch dieser Ausweg versperrt ist. Die Beißer sind überall. Maggie teilt Aaron mit, dass sie schwanger ist. Carl möchte nach Enid suchen, wird aber von Jessies älterem Sohn Ron davon abgehalten. Ron informiert Rick darüber und bittet ihn um Schießunterricht. In der Nacht wird Deanna von einem Beißer angefallen. Es handelt sich um einen der getöteten "Wölfe", dessen Leiche nicht rechtzeitig gefunden und unschädlich gemacht wurde. Deanna wehrt sich und wird von Rick gerettet. Sie sagt, sie wolle um jeden Preis überleben, sei aber nicht mehr als Anführerin geeignet.

6.6: Wer die Wahl hat (Always Accountable) Regie: Jeffrey F. January (43:03 Min.)

Wie von Rick befohlen haben Sasha, Abraham und Daryl ihre Mission trotz aller Widrigkeiten fortgesetzt und die Hälfte der Beißer aus dem Steinbruch zwanzig Meilen weit von Alexandria weggelockt. Jetzt können sie endlich umkehren. Auf dem Rückweg zur Stadt geraten sie in einen Hinterhalt und werden beschossen. Allerdings scheinen die Angreifer nicht mit Widerstand gerechnet zu haben. So gelingt es Sasha und Abraham, ihre Gegner zu töten. Sie finden in einem Gebäude Unterschlupf und verbringen dort die Nacht. Daryl flieht mit seinem Motorrad und versteckt dieses in einem Waldstück, in dem vor einiger Zeit ein Brand gewütet hat. Von den meisten Beißern sind nur verkohlte Fragmente übrig, von denen keine Gefahr mehr ausgeht. Er stößt auf drei Überlebende (Sherry, deren Schwester Tina und Dwight), die ihn gefangen nehmen. Sie glauben, er sei ein Verfolger aus derselben Gemeinschaft, zu der sie bis vor Kurzem selbst gehört haben und in der menschenverachtende Regeln gelten. Sie wollten dort nicht bleiben, haben Vorräte gestohlen und sind geflohen. Ihre Verfolger sind diejenigen, in deren Hinterhalt Daryl und seine Freunde geraten sind. Das Trio nimmt Daryl bei der Suche nach einem Fluchtfahrzeug mit, welches sich allerdings nicht am vorgesehenen Ort befindet. Als Tina zusammenbricht, so dass die anderen abgelenkt sind, schnappt sich Daryl den Vorratssack und flieht. Er kehrt zurück, als er feststellt, dass sich Insulin in dem Sack befindet.

Tina ist Diabetikerin. Für sie ist das Medikament lebenswichtig. Daryl hat somit ein erstklassiges Druckmittel in der Hand. Die Verhandlungen werden durch die Ankunft der Verfolger unterbrochen. Daryl verhilft dem Trio zur Flucht. Er lockt einen Verfolger in die Nähe eines Untoten, der den Mann beißt. Dessen Gefährte hackt dem Verwundeten den Arm ab. Danach ziehen sich die Verfolger zurück. Dwight und die Schwestern begreifen, dass Daryl nicht zu der Gemeinschaft gehört. Daryl wäre bereit, die drei Überlebenden nach Alexandria zu führen, doch dazu kommt es nicht. In einem niedergebrannten Gewächshaus liegen zwei Tote, denen sich Tina unvorsichtig nähert. Die Beißer erheben sich und töten die junge Frau. Daraufhin wollen sich Sherry und Dwight doch wieder der Gemeinschaft anschließen, vor der sie geflohen sind. Sie nutzen Daryls Unachtsamkeit aus, um sein Motorrad zu stehlen. Sie fahren davon und lassen Daryl waffenlos im Wald zurück. Er entdeckt das vermisste Fluchtfahrzeug, einen Tankwagen. Damit fährt er in die Stadt, in der Sasha und Abraham übernachtet haben. Abraham hat inzwischen einen Raketenwerfer mit Munition gefunden. Alle drei machen sich auf dem Heimweg.

6.7: Die Wand (Heads up) Regie: David Boyd (43:02 Min.)

Beim Sturz in die Zombieherde kommt Glenn unter Nicholas' Leiche zu liegen. Die Beißer zerfleischen Nicholas und bemerken nicht, dass unter ihm noch mehr Frischfleisch liegt. Glenn robbt unter den Müllcontainer und hält sich dort versteckt, bis die Untoten das Interesse verlieren und sich zerstreuen. Am nächsten Tag begegnet er Enid, die jedoch davonläuft. Glenn hat einige Mühe, die junge Frau einzufangen und zur Rückkehr nach Alexandria zu bewegen. Enid hält die Stadt nicht mehr für sicher und fürchtet, erneut alles zu verlieren. Unterwegs nehmen die beiden einige der mit Helium gefüllten Ballons mit, die zur Markierung der Route benutzt wurden, entlang derer die Steinbruch-Beißer weggelockt werden sollten. Glenn und Enid erreichen Alexandria, haben aber keine Möglichkeit, die Beißer-Blockade zu umgehen.

Morgan bittet Denise um Hilfe, denn sein Gefangener hat eine infizierte Wunde, die behandelt werden muss. Carol beobachtet die beiden. Noch kommt nicht die ganze Wahrheit ans Licht, aber Morgan muss zugeben, dass er die fünf "Wölfe" verschont hat, die später versucht haben, Rick zu töten. Der seit dem Angriff der "Wölfe" instabile Teil der Mauer wird verstärkt. Die Alexandrier werden im Umgang mit Waffen trainiert. Rick überlässt Ron einen entladenen Revolver. Der Junge beschafft sich heimlich Munition. Spencer unternimmt einen unbedachten Alleingang. Er versucht die Mauer zu überqueren, um draußen ein Auto zu finden, mit dem er die Beißer weglocken kann. Er stürzt ab. Rick rettet ihn in letzter Sekunde.

Maggie sieht, wie außerhalb der Mauer einige Ballons in den Himmel steigen. Sie geht davon aus, dass es sich um ein Lebenszeichen Glenns handelt. Ein dicht an der Mauer stehender hölzerner Turm, der bereits beschädigt war, hält dem Druck der permanent andrängenden Beißer nicht mehr stand und stürzt ein. Er fällt direkt auf die Mauer.

6.8: Nicht das Ende (Start to Finish) Regie: Michael E. Satrazemis (44:48 Min.)

Der Turm reißt eine Bresche in die Mauer, durch die unzählige Beißer in die Stadt strömen. Alle Bewohner ziehen sich in die Häuser zurück, doch einige werden verletzt. Deanna wird gebissen. Ron attackiert Carl. Im Handgemenge geht ein Fenster zu Bruch. Die Beißer werden aufmerksam und dringen in das Haus ein. Die Menschen - darunter Rick und Jessie - müssen sich im Obergeschoss verschanzen. Maggie kann sich in letzter Sekunde auf eine Plattform an der Mauer retten, die sie nun aber nicht mehr verlassen kann. Glenn und Enid gelangen an einem jetzt nicht mehr von Beißern belagerten Bereich der Mauer in die Stadt und sehen, was mit Maggie geschieht. Carol entdeckt den in Morgans Haus gefangenen "Wolf" und will ihn töten. Morgan stellt sich ihr entgegen. Er glaubt noch immer, jeder Mensch könne sich ändern. Der "Wolf" nutzt das Handgemenge, um sich zu befreien und zu fliehen. Er nimmt Denise als Geisel mit.

Da abzusehen ist, dass die Beißer bald ins Obergeschoss vordringen werden, wenden die Menschen einen Trick an, der schon einmal funktioniert hat. Sie weiden zwei Beißer aus, beschmieren sich mit den Innereien und gelangen so getarnt unbehelligt ins Freie. Deanna muss zurückgelassen werden. Sie hat eine Waffe, mit der sie ihrem Leid ein Ende setzen könnte. Sie zieht es vor, kämpfend zu sterben. Auf dem Rückweg nach Alexandria werden Sasha, Daryl und Abraham von Wegelagerern angehalten, die die Straße blockieren. Der Wortführer verkündet, ihr gesamter Besitz gehöre jetzt Negan.

6.9: In der Falle (No Way Out) Regie: Greg Nicotero (43:00 Min.)

Der Wortführer der Wegelagerer beabsichtigt Sasha und Abraham zu töten. In dieser Situation leistet der von Abraham gefundene Raketenwerfer gute Dienste. Daryl, der unbemerkt an die Waffe herangekommen ist, braucht nur einen Schuss, um die Wegelagerer zu beseitigen.

Die Flucht von Ricks Gruppe endet in einer Katastrophe. Der schwer traumatisierte Sam gerät inmitten der grässlichen Beißer in Panik. Er kann nicht mehr weitergehen, wird laut und macht die Untoten auf sich aufmerksam. Er wird ebenso verschlungen wie Jessie, die ihren Sohn nicht im Stich lassen will. Ron dreht durch. Er macht Rick für den Verlust seiner Familie verantwortlich und richtet eine Waffe auf ihn. Michonne ist gezwungen, ihn zu erstechen. Ein Schuss löst sich. Carl wird am Kopf getroffen.

Möglicherweise hatte Morgan Recht, denn der "Wolf" bringt sich selbst in Gefahr, um Denise vor einem Zombie zu beschützen. Ein Untoter beißt ihm in den Unterarm. Denise führt den "Wolf" zur Krankenstation, um ihn durch die Amputation des Armes zu retten. Erneut steht der "Wolf" Denise bei, als weitere Beißer angreifen, wird dann aber von Carol niedergeschossen und von den Beißern angefallen. Denise erreicht wohlbehalten die Krankenstation, in der kurz danach Ricks zusammengeschmolzene Gruppe eintrifft. Denise kümmert sich um Carl, der ein Auge verloren hat.

Ricks Trauer über den Tod Jessies, die Angst um Carl und die Verzweiflung angesichts des drohenden Verlusts Alexandrias entladen sich in einem Alleingang. Rick stellt sich den Beißern zum Kampf. Nach und nach schließen sich ihm alle Überlebenden an - selbst Menschen wie Gabriel und Eugene, die von Rick bisher nur als Belastung betrachtet wurden. Gemeinsam gelingt es ihnen, viele Beißer zu vernichten, doch allmählich werden sie von der schieren Übermacht in die Defensive gedrängt. Glenn lenkt die Beißer ab, deren Ansturm die Plattform zum Wanken bringt, auf die sich Maggie geflüchtet hat. Er droht von den Untoten überwältigt zu werden, doch da werden diese von gut gezielten Gewehrsalven niedergemäht: Sasha, Daryl und Abraham sind eingetroffen. Daryl leitet den Treibstoff aus dem Tankwagen in ein Gewässer und setzt ihn in Brand. Dadurch werden die meisten Beißer angelockt. Sie gehen in den Flammen unter.

Am nächsten Tag ist Alexandria wieder in der Hand der Menschen. Rick gesteht seinem bewusslosen Sohn, dass er sich in den Alexandriern geirrt hat. Jeder einzelne hat tapfer gekämpft. Endlich ist Rick bereit, die Alteingesessenen als Teil seiner Gruppe zu akzeptieren. Er will die Stadt neu aufbauen. Carl kommt wieder zu sich.

6.10: Die neue Welt (The Next World) Regie: Kari Skogland (42:53 Min.)

Seit der Untoten-Invasion sind einige Wochen vergangen. Die Beißergefahr ist gebannt. In Alexandria ist so etwas wie Normalität eingekehrt. Die Mauer wurde instandgesetzt. Carl ist wieder wohlauf, hat aber sein rechtes Auge verloren. Die Siedlung wird allmählich erweitert und soll sich eines Tages komplett selbst versorgen können. Noch ist es längst nicht soweit, deshalb unternehmen Rick und Daryl eine Versorgungstour. Für sie ist es eine Art Urlaubsausflug und obendrein ein sehr erfolgreicher. Die beiden finden einen Lieferwagen voller wertvoller Vorräte. Alles läuft bestens - bis Rick und Daryl einem Mann namens Paul Rovia (genannt "Jesus") begegnen, der angeblich auf der Flucht vor Zombies ist. Bevor die beiden merken, wie ihnen geschieht, mopst Jesus den Autoschlüssel und verschwindet mit dem Lieferwagen. Rick und Daryl folgen den Reifenspuren und haben wieder Glück. Der Lieferwagen ist mit einer Reifenpanne liegengeblieben. Nur mit Mühe können Rick und Daryl den gewandten Nahkämpfer Jesus überwältigen. Sie lassen ihn am Straßenrand zurück und fahren davon, müssen aber feststellen, dass es Jesus schneller als gedacht gelungen ist, sich seiner leichten Fesseln zu entledigen und unbemerkt auf das Dach des Lieferwagens zu klettern. Daryl nimmt sich Jesus vor, während sich Rick um einige Beißer kümmert. Eine der Kreaturen attackiert Daryl. Jesus rettet ihm das Leben. Die Männer bemerken zu spät, dass der Lieferwagen in einen See rollt. Das Fahrzeug versinkt mit all den guten Sachen in der Tiefe. Rick und Daryl wissen nicht so recht, was sie von Jesus halten sollen. Da er verletzt ist, nehmen sie ihn mit nach Alexandria, wo er vorerst eingesperrt wird.

Unabhängig voneinander begegnen Carl und Enid sowie Spencer und Michonne der zombiefizierten Deanna. Spencer hatte seine untote Mutter schon einmal gesehen. Er hat danach den Entschluss gefasst, sie zu erlösen und würdig zu beerdigen. Michonne hilft ihm dabei. Als sie Carl später zur Rede stellt, weil er Deanna zuerst gesehen, aber nicht getötet hat, erklärt der Junge, dass Deanna von jemandem getötet werden musste, der sie zu Lebzeiten geliebt hat. Für Spencer war dieser Akt ebenfalls eine Erlösung. In derselben Nacht schlafen Michonne und Rick zum ersten Mal miteinander. Jesus stört die traute Zweisamkeit. Es ist ihm schon wieder gelungen, sich zu befreien. Er hat etwas wichtiges zu sagen.

6.11: Lösung (Knots Untie) Regie: Michael E. Satrazemis (43:02 Min.)

Jesus entschuldigt sich für sein bisheriges Verhalten und bietet den Bewohnern Alexandrias eine Kooperation mit seiner eigenen, nur eine Tagesreise entfernten Heimatsiedlung Hilltop an. Es ist seine Aufgabe, Handelspartner für Hilltop zu finden. Aufgrund ihrer zur Neige gehenden Vorräte könnten die Alexandrier einen solchen Partner gut gebrauchen, zudem ist die Vorstellung reizvoll, dass es in der von Beißern überranten Welt noch andere funktionierende Gemeinschaften gibt. Mit einigen seiner besten Leute macht sich Rick nach Hilltop auf den Weg. Kurz vor der Ankunft stoßen Ricks Leute auf ein Autowrack. Einige Leute aus Hilltop hatten einen Unfall und werden jetzt von Untoten bedroht. Ricks Leute retten die Gruppe und nehmen sie mit zur Hilltop-Kolonie, einer von Palisadenwänden gesicherten Siedlung aus Wohncontainern, die um ein großes altes Herrenhaus (das Barrington House) herum gruppiert sind. Im Gegensatz zu Alexandria kann sich diese Siedlung problemlos selbst versorgen und es gibt sogar Nachwuchs. Verschiedene Nutztiere sind vorhanden und es wird Ackerbau betrieben. Allerdings besitzen die Siedler keinerlei Munition. Ihre einzige Bewaffnung besteht aus Messern und behelfsmäßig hergestellten Speeren. Kaum ein Bewohner Hilltops kann wirklich kämpfen, aber einer ist ein fähiger Arzt.

Das gegenseitige Misstrauen schwindet allmählich. Gregory, das Oberhaupt Hilltops, wähnt sich in der besseren Verhandlungsposition. Er gibt sich herablassend bis arrogant und verlangt, dass die Alexandrier für die gewünschten Vorräte arbeiten. Jesus bittet um Geduld und versucht zu vermitteln. Da kehren drei Mitglieder eines ursprünglich sechsköpfigen Trupps nach Hilltop zurück. Sie sollten einer anderen, von einem Mann namens Negan angeführten Gruppe Vorräte überbringen, aber Gregory hatte ihnen zu wenig mitgegeben. Zwei Truppmitglieder wurden ermordet, ein dritter Mann (Craig) wurde als Geisel zurückbehalten. Dessen Bruder Ethan soll Gregory eine "Botschaft" überbringen. Negan fordert Gregorys Kopf für Craigs Freilassung. Ethan sticht Gregory nieder. Rick fällt ihm in den Arm. Es kommt zum Kampf. Rick tötet Ethan. Jesus klärt die angespannte Situation, indem er den Siedlern klar macht, dass Rick sie gerade gerettet hat. Von Jesus erfährt Rick, dass Hilltop schon vor geraumer Zeit von Negans Leuten, den "Saviors", aufgesucht wurde. Sie haben einen Teenager vor den Augen der Siedler zu Tode geprügelt und Forderungen gestellt. Seitdem muss Hilltop die Hälfte aller Erträge als Tribut an Negan liefern und wird im Gegenzug verschont.

Gregorys Zustand kann stabilisiert werden. Auf Ricks Wunsch hin tritt Maggie als Verhandlungsführerin auf. Sie greift einen Vorschlag Daryls auf. Daryl hält Negan für ungefährlich, da er schon ein halbes Dutzend von dessen Leuten mit einem Schlag ausgeschaltet hat. Maggies Angebot lautet: Die Alexandrier werden Negan unschädlich machen und Craig befreien. Der im voraus zu entrichtende Preis ist die Hälfte der zurzeit vorhandenen Vorräte. Gregory stimmt zu. Jesus und ein weiterer Mann aus Hilltop namens Andy, der Negans Basis kennt, schließen sich Ricks Gruppe an.

6.12: Die Nacht vor dem Morgen (Not Tomorrow Yet) Regie: Greg Nicotero (43:01 Min.)

Ricks Gruppe kehrt nach Alexandria zurück, um Verstärkung zu holen. Niemand außer Morgan erhebt Einwände gegen Ricks Vorhaben. Man geht davon aus, dass die Saviors mit Sicherheit irgendwann auch Alexandria bedrohen würden und somit beseitigt werden müssen. Nachdem Andy alles berichtet hat, was er über die Örtlichkeiten in Negans Basis weiß, planen die Alexandrier einen nächtlichen Überraschungsangriff. Andy wird vorausgeschickt. Er lenkt die Wachtposten ab, indem er ihnen zeigt, was Negan verlangt hat: Gregorys Schädel. Es ist natürlich der Kopf eines Beißers, der Ähnlichkeit mit dem Anführer Hilltops hat. Wie erhofft wird Craig freigelassen. Die beiden Posten werden getötet. Leise dringen Ricks Leute in die Basis ein und ermorden mehrere schlafende Saviors. Einer schlägt Alarm. Es kommt zu einem wilden Feuergefecht. Glenn und Heath sichern die Waffenkammer. Dutzende Saviors fallen (auch Fliehende werden erschossen), während die Alexandrier keinerlei Verluste zu beklagen haben. Andy bringt Craig nach Hilltop.

Am nächsten Morgen brechen Tara und Heath zu einer Versorgungsfahrt auf. Die anderen sehen sich auf dem Gelände der Saviors-Basis um. Da versucht ein Überlebender zu fliehen. Er benutzt Daryls Motorrad, welches von Sherry und Dwight gestohlen worden ist. Der Mann wird abgefangen. Er trägt ein Funkgerät. Eine Frau meldet sich. Sie hat Maggie und Carol in ihrer Gewalt.

6.13: Im selben Boot (The Same Boat) Regie: Billy Gierhart (42:57 Min.)

Eine kleine Gruppe von Saviors, angeführt von einer Frau namens Paula, attackiert Maggie und Carol, die sich nicht am Angriff auf die Basis beteiligt haben und zur Sicherung des Geländes zurückgeblieben sind. Carol schießt den Savior Donnie an. Er überlebt mit einer schweren Armwunde. Maggie und Carol müssen sich ergeben. Paula verhandelt per Funk mit Rick, der den Savior Primo in seiner Gewalt hat und einen Gefangenenaustausch vorschlägt. Paula geht zum Schein darauf ein, um Zeit zu gewinnen. Sie steht in Funkkontakt mit weiteren Saviors, die bald eintreffen werden. Maggie und Carol werden gefesselt und zu einem nahe gelegenen Versteck der Saviors gebracht. Dort will Paula die Ankunft der Verstärkung abwarten. Carol spielt die verängstigte, harmlose Gefangene. Sie wird wie erhofft für schwach gehalten. Es kommt zu Streitigkeiten in der Gruppe, denn Donnies Wunde muss dringend behandelt werden. Donnie attackiert Paula und wird von ihr niedergeschlagen.

Als sich die Verstärkung nähert, bereiten die Saviors ihre Flucht vor. Maggie und Carol werden unbewacht gelassen, sie sollen später beseitigt werden. Die beiden Frauen können sich unbemerkt befreien. Donnie ist inzwischen an der Schusswunde gestorben. Carol möchte einfach nur verschwinden, doch Maggie besteht darauf, dass alle Saviors sterben müssen. Sie benutzt den reanimierten Donnie, um eine ihrer Gegnerinnen abzulenken, zu töten und ihre Waffe an sich zu nehmen. Nun sind nur noch Paula und eine weitere Frau namens Michelle übrig. Carol wäre bereit, Paula laufen zu lassen, doch die attackiert Carol. Carol behält die Oberhand. Sie erschießt Michelle, die Maggie bedroht. Erneut bittet Carol die verwundete Paula, einfach zu gehen. Stattdessen greift die Frau erneut an. Im Handgemenge kommt sie einem Beißer zu nahe, von dem sie zerfleischt wird. Anschließend locken Carol und Maggie die Verstärkung in einen Raum, den sie mit Benzin präpariert haben und in Brand setzen. Alle Saviors kommen in den Flammen um. Inzwischen sind Rick und die anderen eingetroffen. Sie haben Primo bei sich. Er behauptet, Negan zu sein. Rick erschießt ihn.

6.14: Keine Gleise (Twice As Far) Regie: Alrick Riley (43:02 Min.)

Nach dem erfolgreichen Überfall auf die Saviors geht in Alexandria alles seinen geregelten Gang. Alles scheint ruhig zu sein. Es sind genug Nahrungsmittel vorhanden. Ab und zu werden Versorgungstouren zur Beschaffung anderer Vorräte unternommen. So erkunden Eugene und Abraham eine verlassene Werkstatt, in der Eugene eigene Munition herstellen möchte. Es kommt zum Streit, weil Eugene glaubt, er sei fähig, ohne Abrahams Hilfe zu überleben. Abraham ist anderer Ansicht und macht sich allein auf den Rückweg. Denise überredet Daryl und Rosita, sie zu einem Laden mitzunehmen, in dem sich möglicherweise Medikamente befinden. Tatsächlich sind die Medizinschränke randvoll gefüllt. Um sich selbst zu beweisen, dass sie bereit für die Welt jenseits der Mauer ist, tötet Denise auf dem Rückweg einen Beißer. Kurz danach wird sie aus dem Hinterhalt erschossen - mit Daryls Armbrust, die sich jetzt in Dwights Besitz befindet. Dwight und einige andere Männer haben bereits Eugene in ihrer Gewalt. Daryl und Rosita müssen sich ergeben. Eigentlich wollte Dwight Daryl treffen ...

Dwight verlangt nach Alexandria geführt zu werden. Um seinen Forderungen Nachdruck zu verleihen, will er einen der Gefangenen ermorden. Zur Ablenkung verrät Eugene, dass sich Abraham in der Nähe versteckt. Dann beißt er herzhaft in Dwights Weichteile. Abraham eröffnet das Feuer. Einige Saviors werden erschossen. Dwight und vier andere fliehen. Eugene trägt einen harmlosen Streifschuss davon. Später versöhnt er sich mit Abraham, der anerkennen muss, dass Eugene kein Feigling ist. Abraham interessiert sich schon seit geraumer Zeit für Sasha. Seine Avancen wurden bisher zurückgewisen, dennoch hat er Rosita den Laufpass gegeben. Jetzt lädt Sasha Abraham doch zu sich nach Hause ein.

Das Erlebnis mit Paula, in der Carol ein Spiegelbild von sich selbst erkannt hat, ist nicht ohne Folgen geblieben. Carol verlässt Alexandria. Sie hinterlässt einen Abschiedsbrief, in dem sie erklärt, sie könne niemanden lieben, denn mit Sicherheit komme bald die nächste Bedrohung und dann wäre sie gezwungen, weitere Menschen zu töten, um die geliebten Personen zu schützen. Carol ist des Tötens müde.

6.15: Nach Osten (East) Regie: Michael E. Satrazemis (42:53 Min.)

Carol macht die bittere Erkenntnis, dass sie weiter töten muss, um in dieser Welt zu überleben. Sie wird von fünf Männern (vermutlich Saviors) abgefangen und ist gezwungen, alle zu töten. Sie bemerkt nicht, dass einer der Männer nur verwundet ist. Morgan folgt Carol. Rick begleitet ihn. Morgan verhindert, dass Rick einen Unbekannten attackiert, auf den die beiden zufällig stoßen. Wieder einmal betont Morgan, dass jedes Leben wertvoll ist. Er gesteht, dass er einen der "Wölfe" verschont hat. Dieser hat Denise vor Beißern gerettet. Denise wiederum hat Carls Schusswunde versorgt. Somit hat es Rick letzten Endes Morgans Entscheidung zu verdanken, dass sein Sohn noch lebt. Das gibt Rick zu denken. Auf Morgans Wunsch kehrt Rick nach Hause zurück, denn inzwischen steht fest, dass in der Umgebung Alexandrias noch Saviors unterwegs sind. Möglicherweise bereiten sie bereits einen Angriff auf die Stadt vor. Morgan sucht weiter nach Carol. Der von Carol angeschossene Savior folgt seiner Spur.

Daryl unternimmt einen Alleingang. Er hat sich vorgenommen, Dwight unschädlich zu machen. Michonne und Glenn wollen ihn zurückholen. Rosita schließt sich ihnen an. Sie nimmt zu Recht an, dass Daryl mit der Suche nach Dwight dort beginnen wird, wo Denise gestorben ist. Daryl lässt sich nicht zur Umkehr bewegen. Michonne und Glenn kehren um, während Rosita Daryl bei der Verfolgung der Saviors begleitet. Alle vier laufen den Saviors in die Arme. Dwight schießt hinterrücks auf Daryl.

Maggie lässt sich von Enid die Haare schneiden. Plötzlich bricht sie mit unerträglichen Unterleibsschmerzen zusammen.

6.16: Der letzte Tag auf Erden (Last Day on Earth) Regie: Greg Nicotero (64:36 Min. / 65:44 Min.)

Morgan findet die verwundete Carol. Sie weigert sich, nach Alexandria zurückzukehren. Während Morgan die Umgebung sichert, verschwindet Carol. Morgan folgt ihr weiterhin, aber der Savior erreicht sie zuerst. Er überwältigt sie und will sie nun leiden sehen. Er schießt ihr in den rechten Arm und ins rechte Bein. Bevor er einen weiteren Schuss abgeben kann, trifft Morgan ein. Er ist gezwungen, den Savior zu töten, um Carol zu retten. Der Unbekannte, den Morgan zuvor hat entkommen lassen, taucht mit einem zweiten Mann auf und bietet Hilfe an.

Maggies Zustand ist besorgniserregend und in Alexandria gibt es nach Denises Tod keinen Arzt mehr. Maggie muss nach Hilltop gebracht werden. Rick benutzt hierzu ein Wohnmobil. Carl, Abraham, Sasha, Aaron und Eugene fahren mit. Es stellt sich heraus, dass alle nach Hilltop führenden Straßen blockiert sind. Die Saviors haben unüberwindbare Straßensperren errichtet. Überall sind mit Schusswaffen ausgestattete Kämpfer postiert. Rick begreift allmählich, dass er Negan unterschätzt hat. Es gibt viel mehr Saviors als angenommen. Sie sind bestens organisiert und kennen sich gut in der Gegend aus. Das Benzin wird knapp und das Wohnmobil wird bei einem Schusswechsel beschädigt. Rick und seine Freunde begreifen, dass sie in eine bestimmte Richtung dirigiert werden sollen. Eugene fährt allein weiter, um die Saviors mit dem Wohnmobil abzulenken. Die anderen marschieren zu Fuß durch den Wald, Maggie liegt auf einer improvisierten Trage.

Alle Bemühungen sind vergebens. Das gesamte Gebiet zwischen Alexandria und Hilltop ist fest in der Hand der Saviors. Letzten Endes werden Ricks Leute von einer erdrückenden Übermacht eingekesselt. Die Saviors haben bereits Daryl, Michonne, Glenn, Rosita und Eugene in ihrer Gewalt. Sie alle müssen niederknien. Dann erscheint Negan, der Anführer der Saviors. Die von ihm verkündete neue Weltordnung ist einfach. Alle Überlebenden, die nicht zu den Saviors gehören, müssen für Negan arbeiten und die Hälfte ihres gesamten Besitzes abgeben. Wer sich widersetzt, wird mit dem Tode bestraft. Da Tote nicht für Negan arbeiten können, sucht er sich stets nur Einzelpersonen aus. Nachdem Negan seine Wahl getroffen hat, prügelt er mit "Lucille", einem mit Stacheldraht umwickelten Baseballschläger, auf sein Opfer ein.


Kommentar:

Es fällt mir schwer, die sechste Staffel zu bewerten. Sie beginnt unheimlich stark, hat nach dem sehr gelungenen Auftakt aber deutliche Längen und entwickelt sich dann in eine Richtung, die mir überhaupt nicht gefällt. Die Staffel endet derart düster, dass ich danach in ziemlich gedrückter Stimmung war und mich gefragt habe, ob ich mir das, was mir zweifellos in der 7. Staffel zugemutet werden wird, überhaupt antun will. Aber der Reihe nach.

Am besten genießt man die ersten drei Folgen der sechsten Staffel in einem Stück. Episode 1 beginnt mit mehr Zombies als je zuvor auf einem Haufen zu sehen waren und bringt die Ausgangslage ohne viele Worte auf den Punkt. Rick und seine Leute sind Veteranen. Sie wissen was sie tun und wie man überlebt. Ganz anders die Alteingesessenen. Sie waren nie wirklich in Gefahr, begreifen aber nicht, dass sie sich selbst und Ricks Leute gefährden. Es dauert geraume Zeit, bis Ricks Gruppe und die Alexandrier zusammenwachsen. Hier markiert Episode 9 den Wendepunkt. Jedenfalls bilden die Episoden 1 bis 3 einen zusammenhängenden, temporeichen und wahrhaft spannenden Film, den ich insgesamt als Höhepunkt der ganzen Serie betrachte. Leider endet diese "Trilogie" mit einem sinnlosen Cliffhanger - und es ist nicht der letzte! Solche Mätzchen mag ich gar nicht. Episode 4 stellt einen echten Bruch dar, es wird einige Gänge runtergeschaltet. Der Rückblick, mit dem Morgans neues Lebensmotto erklärt wird, ist in der Zeit zwischen den Episoden 3.12 und 5.1 angesiedelt und bildet quasi ein Kontrastprogramm für Ricks rücksichtlose Einstellung. In den folgenden Episoden geht es nicht so recht voran. Es ist ja verständlich, dass es nach dem Angriff der "Wölfe" erstmal ein Innehalten geben musste. In dieser Phase wird einiges an Figurenentwicklung betrieben. Das ist an sich gut und schön, aber hier hat die Serie schon nichts neues mehr zu bieten. Es werden nur immerzu die schon ausreichend behandelten Themen wiedergekäut: Rick unterscheidet zwischen seiner "Familie" und den Alexandriern, die er für zu blöd zum überleben hält. Andere sehen das anders. Darüber wird mehrmals lang und breit diskutiert. Obendrein gibt es viel Hin und Her in Beziehungsfragen.

Aufgelockert wird das Ganze durch die ersten Begegnungen mit den Saviors und den Hilltop-Leuten. Lustig ist in diesem Zusammenhang, dass ich irrtümlich Episode 9 vor Episode 8 gesehen habe. Und was soll ich sagen? Bis auf einzelne Details hätte ich auf Episode 8 komplett verzichten können, das heißt, diese Folge wird nicht für das Verständnis der weiteren Handlung gebraucht! Die Raketenwerfer-Szene in Episode 9 hat's dann aber wieder in sich. Das war einer der extrem seltenen positiven "Wow!"-Momente in dieser Staffel. Sehr gut gefallen hat mir auch das Katz-und-Maus-Spiel in Episode 10. Jesus ist eine tolle neue Figur. Er ist gewitzt, kann alle möglichen Schlösser knacken und beherrscht Martial Arts. Leider bekommt er im weiteren Verlauf viel zu wenig zu tun. Bis hierhin war ich trotz anderer Schwächen, auf die ich später noch eingehe, eigentlich ganz positiv eingestellt. Man hätte annehmen können, dass sich eine fruchtbare Zusammenarbeit zwischen Alexandria und Hilltop entwickelt, in die vielleicht noch weitere Siedlungen eingebunden werden, so dass die Menschen allmählich mit der Rückeroberung ihrer Welt aus den modrigen Klauen der Untoten beginnen können, gewürzt durch die im Hintergrund brodelnde Bedrohung durch die Saviors. Leider schlägt die Serie einen anderen Weg ein. Es wird ein Handlungsmuster wiederholt, das schon mehrfach dominierend war. Mal hatte es Rick mit der vom Governor beherrschten Stadt Woodbury zu tun, dann mit einer anderen Gruppe, zu deren Oberhaupt sich der Governor aufgeschwungen hatte. Nach der Entsorgung des Governors ging die Gefahr von den Terminus-Kannibalen aus. Sehr ähnlich verlief es mit der von Officer Lerner angeführten Gruppe im Krankenhaus. Tja, und jetzt entsteht derselbe Konflikt erneut, nur in größerem Maßstab und mit einem Widersacher, der die Grausamkeit des Governors noch toppt. Man könnte also sagen, dass sich die Serie endlos im Kreis dreht. Immer versuchen Ricks Leute sich etwas aufzubauen, böse Burschen funken dazwischen und am Ende ist alles schlimmer als vorher. Ich muss sagen, dass mich das allmählich nicht mehr interessiert. Es scheint nur noch um die Frage zu gehen, wer überlebt und wer nicht. Die Serie müsste dringend mal ganz neue Wege einschlagen!

Das Problem mit der sich endlos im Kreis drehenden Handlung wird dadurch verschärft, dass das Drehbuch viel zu oft von den Hauptfiguren verlangt, nicht nachvollziehbare Dinge zu tun, offenkundig schlechte Entscheidungen zu treffen und sich unglaublich dumm anzustellen. Die Überlebenden, vor allem Ricks Leute, die doch angeblich so tolle Fähigkeiten besitzen, sollten inzwischen verinnerlicht haben, dass in der Welt da draußen überall Monster - untote und lebendige - herumlungern, die nur darauf warten, dass ihnen jemand in die Fänge läuft. Trotzdem latscht man ständig vollkommen ungedeckt mitten auf der Straße herum, achtet nicht auf die Umgebung und führt stattdessen hitzige Diskussionen in einer Lautstärke, dass auch noch der schwerhörigste Zombie im Umkreis von einem Kilometer aufmerksam werden muss! Und dann ist das Geheule groß, wenn mal wieder jemand getötet wird wie Denise in Episode 14 - ein Musterbeispiel für vollkommen bescheuerte Verhaltensweisen. In manchen Szenen könnte man fast auf die Idee kommen, es handele sich um Selbstironie. Zum Beispiel hält Rick den Alexandriern in Episode 5 eine lautstarke Rede. Er erklärt, man müsse leise sein, damit die vor der Mauer herumschlurfenden Zombies nicht angelockt werden. Dreimal dürft ihr raten, wo er in diesem Moment steht. Genau: Direkt an der Mauer. Später stellt er sich auch noch gut sichtbar obendrauf. Carl und Ron sowie Carol und Morgan fallen in Episode 8 übereinander her und leisten sich herzhafte Prügeleien, während die Untoten schon die Türen eintreten. Episode 9: Alle wissen, dass der kleine Sam panische Angst vor Beißern hat. Trotzdem wird er mittendurch geführt, woraufhin er natürlich ausrastet. Sack über den Kopf und das Problem wäre gelöst gewesen. Warum kommt niemand auf diese oder eine ähnliche Idee? In Episode 10 sollte Michonne auf der Mauer Wache stehen. Sie verlässt ihren Posten, um Spencer in den Wald zu folgen. In ihrer Abwesenheit hätte alles Mögliche über die Mauer kommen können! Was wurde eigentlich aus dem Raketenwerfer (Ep. 6/9)? Mindestens zwei Schuss müssten noch übrig sein. Warum hat niemand dieses Ding für die Fahrt nach Hilltop (Ep. 16) mitgenommen? Damit hätte sich so manches Hindernis aus dem Weg räumen lassen. Das waren nur ein paar Beispiele, ich könnte noch mehr auflisten.

Dieses grobe Fehlverhalten passt einfach nicht (mehr) zu den Figuren. Ich könnte es gerade noch akzeptieren, wenn es nicht zu diversen vermeidbaren Toden führen würde - und natürlich zu jener furchtbaren Situation, mit der die Staffel endet. Ich hatte schon schwer an Ricks Entscheidung zu schlucken, über eine ihm völlig fremde Gruppe herzufallen, die ihm und den Seinen rein gar nichts getan hat. Das Ganze auch noch ohne jegliche Vorbereitung oder Erkundung. Nur ein Vollidiot würde sich auf einen Krieg mit einem Gegner einlassen, über den er so gut wie nichts weiß. Mit dieser unfassbar leichtsinnigen Aktion haben Ricks Leute zudem eine wichtige Grenze überschritten. Sie sind jetzt Mörder, denn mit Selbstverteidigung hat der Überfall nichts zu tun. Nach den in Ep. 13 und 14 geschilderten Ereignissen hätte dem begriffsstutzigsten Träumer klar sein müssen, dass sich in den Wäldern außerhalb Alexandrias immer noch eine unbekannte Anzahl von Saviors herumtreibt. Tatsächlich sind dort so viele unterwegs, dass ich mich frage, warum sie den Alexandriern früher nie aufgefallen sind. Wie dem auch sei: Kann mir jemand erklären, warum Carol (deren Sinneswandel mich übrigens nicht überzeugt hat), Daryl, Glenn, Rosita und Michonne ausgerechnet in dieser Situation auf die Schnapsidee kommen, planlos und unüberlegt ins Blaue hinauszurennen? Kapieren sie nicht, dass sie damit nicht nur sich selbst in Gefahr bringen, sondern die ganze Gemeinschaft? Wenig später erhalten sie die Quittung für diese hirnlose Aktion. Wären sie schön innerhalb der Mauer geblieben, so hätten sich die Saviors vielleicht die Zähne an Alexandria ausgebissen.

Zur Gewaltdarstellung kann ich nur sagen: Sie steigert sich von Staffel zu Staffel. Auch hier frage ich mich mittlerweile, ob ich das noch brauche. Die Spezialeffekte sind erstklassig wie eh und je, bei der Gestaltung der Untoten wurden alle Register gezogen und es sind Dinge zu sehen, die in früheren Zeiten zur sofortigen Indizierung oder gar Beschlagnahme geführt hätten. Gorehounds kommen also zweifellos auf ihre Kosten. In diesem Zusammenhang ein paar Bemerkungen zu Negan. Von einem bestimmten Standpunkt aus handelt er vollkommen logisch. Möchte er als Raubritter erfolgreich sein, darf er nicht zulassen, dass seine Autorität in Frage gestellt wird. Und er muss die Tributpflichtigen so sehr einschüchtern, dass sie gar nicht erst an Gegenwehr denken. Würden sich alle verschanzen und den Tribut verweigern oder gar mit der Vernichtung ihrer eigenen Produktionsstätten drohen, so müssten sie nur ein paar Wochen lang durchhalten. Dann könnte Negan seine große Armee nicht mehr ernähren, was zu seinem Sturz führen würde. Ergo muss er so grausam und brutal wie nur irgend möglich vorgehen, er muss ein sehr deutliches Exempel statuieren. Somit finde ich seine Tat, mit der die sechste Staffel endet, nicht selbstzweckhaft, sondern geradezu unausweichlich - und grandios umgesetzt. Rick, der sich für ach so überlegen gehalten hat, ist jetzt am Boden zerstört. Hochmut kommt vor dem Fall! Dass ich es im Gegensatz zu Negan nicht genieße, Rick & Co. scheitern zu sehen, ist ein anderes Thema ...

Dieser Kommentar klingt sehr negativ. Genau so bin ich jetzt eingestellt, kurz nachdem ich die letzte Folge gesehen habe. Vielleicht wird sich das mit der Zeit ändern, so dass ich bereit wäre, die positiven Aspekte der Serie mehr hervorzuheben, zum Beispiel die tollen Leistungen sämtlicher Schauspieler. Im Moment habe ich dazu keine Lust.

Blu-ray-Features:

Die vier nicht verwendeten Szenen sind vollkommen uninteressant: Das übliche "Wir schaffen das" - Gelaber, eine ganz kurze Szene mit ein paar herumtorkelnden Untoten. Das war's. Auch der lange Beitrag "Inside The Walking Dead" ist verzichtbar, wenn man die Staffel schon kennt. Er besteht ausschließlich aus Filmausschnitten und Interviews mit Darstellern und Regisseuren. Story und Figurenentwicklung werden von Episode zu Episode nacherzählt. Neue Erkenntnisse sind dabei nicht zu gewinnen. Dasselbe gilt für die zum Teil sogar redundanten Kurzfeaturettes "Raus aus dem Steinbruch", "Gedärme und Ruhm", "Die Stärke der Bindung", "Negan: Jemand zum Fürchten" und "In Erinnerung". Letztere zeigt fünf der in dieser Staffel gestorbenen Nebenfiguren.

"The Making of The Walking Dead" und "Das Gesicht des Todes" sind Zusammenstellungen von Filmszenen, Interviews und Hinter-den-Szenen-Material. Nicht besonders tiefschürfend, aber immerhin kann man einige der super gemachten Untoten, zum Beispiel die herrlich schleimigen Beißer in Alexandrias Abwasserkanal, genauer in Augenschein nehmen. Interessant: Das Hilltop-Set wurde eigens für die Serie gebaut, auch das Barrington House. Dieses Haus ist keine bloße Kulisse. Die Räume wurden komplett ausgestattet!

Zum Bonusmaterial gehört außerdem eine verlängerte Version von Episode 16, allerdings nur in der englischsprachigen Originalfassung. Sie enthält eine zusätzliche Szene, in der Morgan auf der Suche nach Carol durch die Gegend reitet. Außerdem darf Negan die Gefangenen noch länger einschüchtern.


J. Kreis, 29.01.2017




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