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staplerfahrer

Staplerfahrer Klaus (D 2001)
DVD - Regionalcode 2, Anolis Entertainment
FSK: 16
Laufzeit: ca. 9 Minuten (Film), ca. 75 Minuten (Bonusmaterial)

Extras:
Interviews mit Regisseuren und Darstellern, Storyboard-Filmvergleich

Regie:
Jörg Wagner und Stefan Prehn

Hauptdarsteller:
Konstantin Graudus (Staplerfahrer Klaus)
Jürgen Kossel (Kettensägen-Rudi)
Douglas Welbat (Kopfhörer-Paul)
Till Huster (Günter)
Dieter Dost (Herbert)
Erik Rossbander (Messer-Werner)
Sönke Korres (Paletten-Helmut)
Gustav Adolph Artz (Schulungsleiter)




Inhalt:

Klaus, ein sympathischer aber etwas tolpatschiger junger Mann, erwirbt die Erlaubnis zum Führen von motorbetriebenen Flurförderzeugen (im Volksmund auch "Gabelstapler" genannt) im innerbetrieblichen Verkehr. Sein erster Arbeitstag verläuft zunächst ganz harmlos, entwickelt sich aber recht schnell zu einem Blutbad, in dessen Verlauf bei verschiedenen unglücklichen Mitarbeitern unter anderem zwei Hände, ein kompletter Unterleib, ein Kopf und ein Arm verlorengehen. Dabei spielen ein Messer, ein Stahlblech, eine Kettensäge und natürlich auch ein Gabelstapler wichtige Rollen.

Der Film:

"Staplerfahrer Klaus" fängt wie einer jeder leicht unbeholfenen, langweiligen berufsgenossenschaftlichen Arbeitssicherheitsfilme an und endet als reinrassiger Splatterfilm. Wenn nämlich in einem BG-Film Unfälle gezeigt werden, dann wird selbstverständlich ausgeblendet, bevor man sehen kann, was da eigentlich passiert. Bei "Staplerfahrer Klaus" dagegen läuft die Kamera weiter und man bekommt die blutigen Folgen leichtsinnigen Umgangs mit Arbeitsgerät drastisch vor Augen geführt. Das Werk ist natürlich kein Lehrfilm, sondern eine Parodie auf derartige Streifen. Kultstatus hat der Film längst erreicht, nicht zuletzt deshalb, weil der aus der TV-Sendung "Der 7. Sinn" bekannte Sprecher Egon Hoegen auch hier die belehrenden Kommentare aus dem Off spricht. Der krasse Gegensatz zwischen dieser seriösen Stimme und dem Chaos, das sich da in der Lagerhalle abspielt, ist an sich schon witzig. Wenn man aber - wie ich - jahrelang als Unfallsachbearbeiter bei einer Berufsgenossenschaft gearbeitet hat, dann weiß man diesen Film erst so richtig zu würdigen...

Die DVD:

Das Bonusmaterial besteht aus Interviews mit den Regisseuren, dem Hauptdarsteller und dem Darsteller von Kopfhörer-Paul, der ein bekannter Hörspielautor/-sprecher ist (ich sag nur: Larry Brent! Macabros!). Es werden auch ein paar Requisiten gezeigt, anhand derer man erkennen kann, wieviel Mühe man sich bei der Herstellung der Splatter-Spezialeffekte gegeben hat.

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