Star Trek Beyond


Star Trek Beyond (USA, 2016)

Blu-ray, Paramount
Altersfreigabe: FSK 12
Laufzeit: ca. 122 Minuten

Extras:
- Entfernte Szenen (1:02 Min.)
- Jenseits der Dunkelheit (10:08 Min.)
- Enterprise-Angriff (4:31 Min.)
- Geteilt und beherrscht (8:17 Min.)
- Eine verzerrte Sicht auf Rache (5:15 Min.)
- Durch die Wüste ziehen (3:06 Min.)
- Die Erkundung neuer Welten (6:02 Min.)
- Neues Leben, neue Zivilisationen (8:04 Min.)
- Lang und in Frieden leben (7:51 Min.)
- Für Leonard und Anton (5:04 Min.)
- Gag Reel (5:13 Min.)

Regie:
Justin Lin

Hauptdarsteller:
Chris Pine (James Tiberius Kirk)
Zachary Quinto (Spock)
Karl Urban (Dr. Leonard McCoy)
Zoe Saldana (Nyota Uhura)
Simon Pegg (Montgomery Scott)
Anton Yelchin (Pavel Chekov)
John Cho (Hikaru Sulu)
Idris Elba (Balthazar Edison/Krall)
Sofia Boutella (Jaylah)
Lydia Wilson (Kalara)




Story

Seit drei Jahren erforscht das Raumschiff USS Enterprise die unendlichen Weiten des Weltraums. Captain James T. Kirk fragt sich immer noch, ob sein Beitritt zur Sternenflotte die richtige Entscheidung war. Er hat sich bereits um einen Posten in der Sternenbasis Yorktown beworben und den Ersten Offizier Spock als seinen Nachfolger nominiert. Spock wird durch die Nachricht des Todes seines zeitgereisten Alter Egos aus der Zukunft tief erschüttert. Er beabsichtigt den Dienst in der Sternenflotte zu quittieren, die Arbeit seines Zeitzwillings auf dem Planeten New Vulcan fortzuführen und sich dem Wiederaufbau der vulcanischen Zivilisation zu widmen. Kirk und Spock haben noch nicht miteinander über diese Pläne gesprochen.

Nach einer fehlgeschlagenen diplomatischen Mission, bei der Kirk ein Artefakt unbekannter Herkunft als Friedensbotschaft hätte überbringen sollen, dockt die Enterprise in Yorktown an, um neue Vorräte zu bunkern. Das Artefakt landet in einem Ablagefach der Enterprise. Informationen darüber werden ins Datenarchiv der Föderation eingespeist. Wenig später nähert sich eine Rettungskapsel der Raumstation. An Bord ist eine aus einem Fremdvolk stammende Frau namens Kalara. Sie behauptet, ihr Schiff sei auf dem inmitten eines unerforschten Nebels gelegenen Planeten Altamid abgestürzt, und bittet um Hilfe. Da nur die Enterprise in der Lage ist, den Nebel zu durchqueren, startet Kirk zu einer Rettungsmission. Im Inneren des Nebels bricht der Funkkontakt zur Sternenflotte ab. Die Enterprise wird von einem Schwarm unzähliger kleiner Kampfschiffe angegriffen. Das Sternenflottenschiff hat der gewaltigen Übermacht nichts entgegenzusetzen. Der Deflektor und die Warpgondeln werden zerstört, es kommt zu zahlreichen Hüllenbrüchen und Enterkommandos dringen ein. Sie werden von einem Fremdwesen namens Krall angeführt und suchen nach dem Artefakt, welches sie als Abronath bezeichnen. Viele Besatzungsmitglieder werden getötet, der Rest verlässt das Schiff mit Rettungskapseln. Fast alle Kapseln werden von den Angreifern in Schlepp genommen und nach Altamid gebracht. Kirk verlässt sein Schiff, als nur noch die Untertassensektion übrig ist. Diese stürzt auf den Planeten.

Es ist Krall nicht gelungen, das Abronath in seinen Besitz zu bringen. Die meisten Überlebenden, darunter Nyota Uhura und Hikaru Sulu, sind in seiner Gewalt. Krall tötet einige Gefangene, indem er ihnen die Lebensenergie entzieht. Auf diese Weise hält er sich selbst seit Jahrzehnten am Leben. Montgomery Scotts Rettungskapsel wurde nicht gekapert. Er landet auf Altamid. Dort begegnet er verschiedenen Fremdwesen, bei denen es sich um Überlebende oder Nachkommen von Raumschiffsbesatzungen handelt. Offensichtlich suchen Kralls Leute schon seit sehr langer Zeit nach dem Abronath und entführen dabei immer wieder Raumschiffe. Eines dieser Wesen ist die junge Jaylah. Ihre Eltern wurden von Krall ermordet. Sie konnte entkommen und versteckt sich seitdem in der USS Franklin, einem Sternenflottenschiff, das seit 100 Jahren als verschollen gilt. Sie möchte den Planeten verlassen. Scotty soll ihr bei der Instandsetzung der Franklin helfen. Spock und Dr. Leonard McCoy wurden während der Raumschlacht in einen feindlichen Jäger gebeamt. Sie bauen eine Bruchlandung auf Altamid. Dabei wird Spock schwer verletzt. Gerade als die beiden von Feinden umzingelt werden, gelingt es Scotty, ihre Kommunikatorsignale mit den Instrumenten der Franklin zu orten und die Männer an Bord zu beamen. Kirk, Pavel Chekov und Kalara gelangen ebenfalls unbemerkt nach Altamid. Kalara gibt zu, die Enterprise in eine Falle gelockt zu haben. Angeblich wurde sie hierzu von Krall gezwungen, der ihre Crew in seiner Gewalt hat. Das Trio schlägt sich zur Untertassensektion durch. Als Kirk angibt, er habe das Abronath dort versteckt, zeigt Kalara ihr wahres Gesicht. Sie ist eine von Kralls Gefolgsleuten, ihre Geschichte ist reine Erfindung. Kalara ruft Verstärkung herbei. Doch Kirk hat sie längst durchschaut. Das Abronath ist nicht an Bord. Ein Kampf entbrennt, in dem Kalara ums Leben kommt und bei dem die Untertassensektion endgültig zerstört wird. Bei der Suche nach weiteren Überlebenden tappen Kirk und Chekov in eine von Jaylah vorbereitete Falle. So gelangen sie zur Franklin.

Mit der Drohung, Sulu durch Entzug der Lebensenergie zu ermorden, bringt Krall das Abronath doch noch in seinen Besitz. Eine der Gefangenen hat es in ihrem Körper versteckt. Sie gibt es heraus, um Sulu zu retten. Krall tötet die Frau mit dem Abronath, um dieses zu testen. Das Artefakt ist nichts anderes als ein Bestandteil einer Massenvernichtungs-Biowaffe, die einst von den Ureinwohnern Altamids entwickelt worden ist. Da sich die Waffe als zu gefährlich erwiesen hatte, wurde sie in zwei Teile zerlegt. Ein Teil ist auf dem Planeten verblieben, der andere wurde ins All geschleudert. Krall hat Zugriff auf die Datenbanken der Föderation und war somit im Bilde, sobald die Informationen über das Artefakt hochgeladen wurden. Mit dem wieder vollständigen Abronath will Krall einen Feldzug gegen die Föderation starten. Sein erstes Ziel ist Yorktown. Kirk und seine Gefährten attackieren Kralls Basis. Alle Gefangenen werden befreit und in die inzwischen wieder flugfähige Franklin gebeamt. Krall startet mit dem Schwarm und attackiert Yorktown. Die Franklin ist ihm dicht auf den Fersen. Spock und McCoy werden in eines der kleinen Schiffe hineingebeamt. Sie finden heraus, dass der Schwarm aus Drohnen besteht, deren Führungssignal gestört werden kann. Das wird mittels eines Titels aus dem Musikarchiv der Franklin bewerkstelligt. Wie geplant zerstören sich fast alle Drohnen selbst, bevor sie die Schutzhülle der Raumbasis durchbrechen können. Kralls Schiff bleibt aktionsfähig und dringt ins Innere der Basis ein. Mit einer wagemutigen Aktion gelingt es Kirk, Kralls Schiff mit der Franklin abzufangen, aber Krall verschwindet spurlos.

Uhura studiert alte Videoaufzeichnungen der Franklin und erkennt, dass Krall niemand anderer ist als Captain Balthazar Edison, der Kommandant dieses Schiffes. Er war früher Soldat und wurde nach der Gründung der Föderation zum Raumschiffscaptain ernannt, war aber nicht mit der friedlichen Ausrichtung der Sternenflotte einverstanden. Sein Schiff wurde durch ein Wurmloch ins Innere des Nebels versetzt, musste notlanden und wurde aufgrund der vom Nebel verursachten Funkblockade nie gefunden. Edison und die beiden letzten Überlebenden seiner Crew sind immer noch der irrigen Ansicht, die Föderation habe sie im Stich gelassen. Sie haben die Technik der Ureinwohner Altamids genutzt, um ihr Leben zu verlängern. Durch diesen Prozess hat sich ihr Äußeres verändert. Jetzt hat Edison/Krall allerdings die Lebenskraft so vieler Menschen absorbiert, dass er fast wieder menschlich aussieht und sich unbemerkt unter die Bewohner Yorktowns mischen konnte. Durch den Angriff auf die Basis will er die Föderation in einen Krieg zwingen, aus dem die Menschheit gestärkt hervorgehen soll. Kirk verfolgt Krall, kann aber nicht verhindern, dass das Abronath aktiviert wird. Kirk aktiviert das Lüftungssystem, in dem die beiden Männer miteinander kämpfen. Krall wird ins All hinausgeschleudert und bleibt das einzige Opfer der Waffe. Kirk wird in letzter Sekunde von Spock und McCoy gerettet.

Kirk und Spock entscheiden unabhängig voneinander, ihre alten Posten zu behalten. Jaylah wird in die Sternenflottenakademie aufgenommen. Mit einem neuen Schiff (Seriennummer NCC 1701-A) können die Überlebenden der Enterprise die Fünfjahresmission fortsetzen, um in Bereiche des Alls vorzustoßen, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat.


Kringels Meinung

"Star Trek Beyond" ist ein kurzweiliger, amüsanter SciFi-Actionfilm. Nette Blockbuster-Unterhaltung, ein buntes Weltraumabenteuer, gut geeignet für einen gemütlichen Kinoabend mit Bier und Knabberkram. Ich frage mich nur, warum "Star Trek" im Titel vorkommt. In meinem Kommentar zum Star Trek-Reboot habe ich schon ausführlich genug dargelegt, dass die Handlung in jedem beliebigen anderen SF-Universum spielen könnte, weil das Alleinstellungsmerkmal fehlt. Es werden lediglich Namen und Designelemente aus dem Star Trek - Universum verwendet, ansonsten hat auch "Beyond" herzlich wenig mit Gene Roddenberrys Vision eines harmonischen Miteinanders verschiedener Völker und einer friedlichen Erforschung des Weltraums zu tun. Zugegeben: Diesen Vorwurf könnte ich manch anderem älteren ST-Kinofilm ebenfalls machen und es ist völlig klar, dass man nicht immer dasselbe wiederholen kann. Das wäre langweilig. Ich bin durchaus in der Lage, das neue ST-Universum losgelöst vom alten zu betrachten. Dennoch hätte ich mir mehr vom "alten Geist" gewünscht. Nicht schon wieder irgendeine beliebige Ballerei sowie den x-ten austauschbaren Bösewicht, der sich aus fadenscheinigen Gründen an der Föderation rächen will und am Ende natürlich selbst plattgemacht wird. Insoweit hat das Reboot-Universum inklusive "Beyond" eben keine neuen Ideen zu bieten! Es wird nur die ewig gleiche Actionsoße aufgewärmt. Kirks Selbstzweifel und Spocks Beziehungsprobleme (er ist vorübergehend von Uhura getrennt) zählen nicht, denn diese Aspekte werden äußerst oberflächlich behandelt und sie haben keine Bedeutung für den Film.

Alter Wein in neuen Schläuchen also, aber zumindest in hübschen Schläuchen. Ich habe es in den Kommentaren zu den ersten beiden Reboot-Filmen schon geschrieben: Die Verjüngungskur hat funktioniert! Star Trek ist definitiv wieder sexy. Es wird ordentlich was für's Auge geboten, die meisten Spezialeffekte sind erstklassig. Kleine Ausrutscher (z.B. der Pappmaschee-Stein, den Scotty aufhebt, als er Jaylah folgt) kann man ignorieren. Die Enterprise sieht toll aus, die Sternenflotten-Uniformen sind nah am TOS-Orignial und trotzdem schick. Die fulminante, in der Stück-für-Stück-Zerstörung der Enterprise gipfelnde Raumschlacht gegen Kralls Drohnenschwarm lässt an Dynamik nichts zu wünschen übrig und die gigantische Sternenbasis Yorktown ist ein echter Augenöffner. Nur leider zeigt sich hier eine Schwäche, die den ganzen Film prägt. Zumindest kommt es mir so vor, als sei so manche Entscheidung nur getroffen worden, weil das Ergebnis cool klingt und nicht etwa, weil es irgendeinen Sinn ergeben würde. Warum muss die Enterprise beispielsweise einen langen und sehr engen Tunnel durchfliegen, der ins Innere von Yorktown führt und auf dessen Außenseite Gebäude usw. stehen? Wäre es nicht viel einfacher und sicherer, Raumschiffe außen andocken zu lassen? Wenn Scotty die Franklin mit den Ersatzteilen reparieren kann, die er vor Ort findet (OK, zwei oder drei Sachen aus seiner Rettungskapsel verwendet er auch noch), warum ist das dann nicht schon Edisons Crew gelungen? Zudem kommt mir Kralls Biowaffe nicht besonders gefährlich vor, jedenfalls hat sie offensichtlich kein größeres Vernichtungspotential als irgendein Nervengas und lässt sich leicht abschirmen. Warum dauert es eigentlich so lange, bis Krall von dem schwarzen Zeug zerfressen wird? Beim vorherigen Testeinsatz hat es sich viel schneller ausgedehnt. Und wie um alles in der Welt ist das Abronath in den Besitz jener Leute gekommen, in deren Auftrag Kirk eine diplomatische Mission unternimmt, bei der ausgerechnet dieses Artefakt als Freundschaftsgeschenk dient? Das ist eine Verkettung von Zufällen, die an sich schon schwer zu akzeptieren ist. Das Ganze ist obendrein unverzichtbar für die Ausgangssituation des Films!

Auf der Habenseite kann der Film neben den spektakulären Effekten vor allem den Star Trek - typischen Humor verbuchen. Die Interaktion zwischen den Hauptfiguren funktioniert, mit Wortgefechten und Neckereien (insbesondere zwischen McCoy und Spock, ganz wie früher) wird nicht gespart. Außerdem kann der kundige Fan viele Anspielungen entdecken. "Beyond" macht also durchaus Spaß. Und dennoch ... Lasst es mich so sagen. Im Kommentar zu Star Trek into Darkness, dessen Story ich jetzt, im Vergleich mit dem sehr dünnen Plot von "Beyond", geradezu als tiefgründig und komplex bezeichnen kann, habe ich folgendes geschrieben: "Für den nächsten Film wünsche ich mir aber etwas mehr Mut von Seiten Drehbuch und Regie. Damit meine ich den Mut, sich nicht weiter darauf zu verlassen, dass bildgewaltige Spezialeffekte und großmaßstäbliche Vernichtungsorgien schon genug Leute ins Kino locken werden." Dieser Wunsch ist nicht in Erfüllung gegangen.


Blu-ray-Features

Abgesehen von zwei kurzen, nicht weiter erwähnenswerten entfernten Szenen sowie einer Zusammenstellung lustiger Versprecher und sonstiger Pannen besteht das Bonusmaterial aus neun kurzen Featurettes, die ich beim besten Willen nicht als Filmdokumentation bezeichnen kann. Es handelt sich um kaum mehr als Werbung, zusammengestellt aus vielen Filmausschnitten, Interviewschnipseln und sehr kurzen Blicken hinter die Kulissen. Das ist nicht wirklich aussagekräftig und auch nicht sonderlich interessant. Immerhin erfährt man, dass die Yorktown-Szenen in Dubai gedreht wurden. Ortsansässige durften als Statisten mitwirken. In "Lang und in Frieden leben" sind zahlreiche Ausschnitte aus vielen älteren Star Trek - Filmen zu sehen und "Für Leonard und Anton" ist eine Art Nachruf auf Leonard Nimoy und Anton Yelchin. Nimoy ist vor Beginn der Dreharbeiten gestorben, Nimoy kurz vor der Weltpremiere von "Beyond".


J. Kreis, 02.02.2017




Gastkommentare


Neueste Kommentare stehen oben.


Gastkommentare werden nicht von J. Kreis verfasst und dürfen nicht auf anderen Homepages oder in Printmedien weiterverwendet werden.


Hans (07.02.2017):

Ich hab den Film letzten Sommer im Kino gesehen zusammen mit meiner Mitpatientin Gaby mit der ich mittlerweile befreundet bin. Sie kennt nur die Original-TV-Serie mit Kirk. Sie war gespannt ob das alte Feeling wieder da wäre und was es wirklich neues gibt. Das neue war der schwule Hikaru Sulu und das Feeling hatte sie nicht mehr. Wir haben viel gelacht und geredet im Kino. Sehr zum Verdruss der anderen vier Zuschauer.

Ich fand den Film bis zum Absturz der Enterprise und später wieder auf Yorktown eine Augenweide und hatte Gänsehaut was ich nur bei guten Film(sequenzen)en habe. Die Action auf dem Planeten war mir zu klamaukhaft besonders Kirks Ritt auf dem Motorrad. Dass Scotty den alten Kahn reparieren kann fand ich ganz im Kontext der Originalserie - der Junge ist schließlich der beste Ingenieur der Sternenflotte. Ich hab das immer gemocht wenn er in aussichtslosen Situationen als Technikzauberer daherkam - LaForge auf der Enterprise-D hat das nie fertiggebracht und war mir immer viel zu humorlos! Der Schwarm der kleinen Kampfdrohnen erinnerte mich sofort an die Teile der Tiuphoren bei Perry Rhodan gegen die dann der Parafrakt entwickelt wurde. Note 3 von mir, es gab schon schlimmere ST-Filme. INTO DARKNESS war an sich ein klasse Film allerdings mag ich B. Cumberbatch überhaupt nicht, was den Film für mich persönlich leider entwertet. Der erste ST mit Pine und Quinto war hingegen ein echter Knaller. Bin mal auf den nächsten Teil gespannt, wär auch mal höchste Zeit für eine neue TV-Serie.


Christina (06.02.2017):

Meine vollste Zustimmung. Ich fand die Handlung auch zu dünn und den Bösewicht zu flach. Dessen Motive hätten früher angedeutet werden müssen, das kam zu spät. Dafür spürte man in dem Miteinander der Besatzung ein bisschen den Flair der TOS-Ära, der in den vergangenen beiden Teilen gefehlt hat. Auch der Look war absolut gelungen. Die Yorktown sah schon atemberaubend aus.
Und du hast völlig recht, wenn du sagst, dass die Handlung - übermächtiger Bösewicht bedroht die Föderation - sich ständig wiederholt. Da frage ich mich immer, wozu braucht es stets einen Bösewicht? Warum nicht mal eine Umweltkatastrophe oder ein erster Kontakt mit einer ungewöhnlichen Spezies.
Wobei ich Cumberbatch als Khan ja unheimlich gut fand. Er war jede Minute lang glaubhaft. Man hat ihm abgenommen, warum er so und nicht anders handeln konnte. Das fand ich an »Into Darkness« so stark.
Von den Blu-Ray Extras von »Star Trek Beyond« war ich ebenfalls enttäuscht. Wahrscheinlich bringen sie irgendwann eine Super-Sonder-Edition mit allem möglichen, damit man als Fan nochmal Geld ausgibt.



Deine Meinung?

(Bei Klick auf diesen Button öffnet sich ein Kontaktformular in einem gesonderten Fenster)


Seitenanfang


Startseite

Filme