Predator

Predator Ultimate Hunter Edition


Predator - DVD-Version und Blu-ray Ultimate Hunter Edition (USA, 1987)

DVD - Regionalcode 2, Fox Home Entertainment
Altersfreigabe: SPIO/JK - Strafrechtlich unbedenklich
Laufzeit: ca. 103 Minuten

Blu-ray, Fox Home Entertainment
Altersfreigabe: FSK 16
Laufzeit: ca. 107 Minuten

DVD-Extras:
- Original Kinotrailer

Blu-ray-Extras:
- Audiokommentar von Regisseur John McTiernan
- Textkommentar von Filmhistoriker Eric Lichtenfeld
- "Predator: Die Evolution einer Rasse - Jäger mit extremer Perfektion" (11:13 Min.)
- "Wenn es blutet, kann man es töten: Making-of Predator" (28:27 Min.)
- "Predator hautnah"
- Spezialeffekte
- Kurze Aufnahmen
- Entfallene Szenen und Outtakes
- Trailer
- Fotogalerie
- Profil des Predators (Text und Bilder)

Regie:
John McTiernan

Hauptdarsteller:
Arnold Schwarzenegger (Major "Dutch" Schaefer)
Carl Weathers (Major George Dillon)
Elpidia Carrillo (Anna)
Bill Duke (Sgt. "Mac" Eliot)
Jesse Ventura (Blain)
Sonny Landham (Billy)
Richard Chaves (Poncho Ramirez)
Shane Black (Hawkins)
Kevin Peter Hall (Der Jäger)




Inhalt:

Irgendwo im Dschungel Mittelamerikas kidnappen Guerilla-Terroristen ein Regierungsmitglied. Das jedenfalls erzählt man Major "Dutch" Schaefer, dem Anführer einer Elite-Rettungseinheit, die den Minister befreien soll. Dutchs Team besteht aus dem Fährtensucher Billy, Sgt. Eliot, dem Funker Hawkins, dem Minigun-Schützen Blain sowie dem mit einem Granatwerfer bewaffneten Soldaten Poncho Ramirez. Major Dillon, ein alter Freund Dutchs und inzwischen CIA-Agent, hat das Team für die Rettungsaktion angeheuert und nimmt selbst daran teil. Bald stellt sich heraus, dass nicht alles so ist, wie es zu sein scheint. Zunächst läuft alles normal. Das Team wird per Hubschrauber abgesetzt und arbeitet sich zum Guerillacamp vor. Doch unterwegs entdecken Dutchs Leute einen abgeschossenen Hubschrauber. Die gehäuteten, grässlich verstümmelten Leichen einer Gruppe von Green Berets hängen in den Bäumen. Offenbar hat es also schon einen früheren Rettungsversuch gegeben - Dillon behauptet jedoch, nichts davon zu wissen. Das Guerillacamp wird gestürmt und ohne eigene Verluste vernichtet. Alle Geiseln mit Ausnahme einer jungen Frau namens Anna sind bereits tot, aber von einem Minister ist weit und breit keine Spur zu sehen. Dutch quetscht die Wahrheit aus Dillon heraus. Es hat nie eine Entführung gegeben. Die CIA hatte Kenntnis von einem geplanten Angriff der Guerillas, der von russischen Militärberatern unterstützt werden sollte. Dies wurde als Bedrohung für die USA betrachtet, und deshalb sollten die Guerillas vernichtet werden. Da die Green Berets, die diesen Auftrag hätten ausführen sollen, im Dschungel verschwunden waren, mussten Spezialisten verpflichtet werden, und bessere Kämpfer als Dutchs Leute gibt es nicht. Allerdings hätte sich Dutch niemals für eine militärische Aktion dieser Art hergegeben, deshalb musste er getäuscht werden.

Die ganze Gegend wimmelt vor Guerillas, so dass dort kein Evakuierungs-Hubschrauber landen kann. Die Männer müssen sich bis zur Grenzregion durchschlagen. Da Dillon vermutet, dass Anna mehr über die Guerillas weiß, nimmt er sie mit. Billy hat ein ungutes Gefühl. Er meint, etwas verberge sich in den Bäumen und verfolge die Gruppe. Anna versucht zu fliehen, wird aber von Hawkins eingefangen. Plötzlich erscheint etwas aus dem Dschungel, das auf eigenartige Weise mit seiner Umgebung zu verschmelzen scheint. Es hat einen humanoiden Körper, ist aber fast unsichtbar. Das Wesen tötet Hawkins und schleppt die Leiche in die Bäume. Anna wird jedoch verschont. Da kein vernünftiges Wort aus der geschockten Frau herauszubekommen ist, teilt sich die Gruppe auf und sucht nach Hawkins. Dabei wird Blain erschossen. Sein ganzer Brustkorb wird aufsprengt und gleichzeitig kauterisiert. Angesichts dieser grausigen Wunde ist klar, dass der unbekannte Feind nichts mit den Guerillas zu tun haben kann, denn die verfügen nicht über derart wirksame Waffen. Dutch nimmt an, dass sich ein Jäger auf die Spur des Teams gesetzt hat, der auch für die Verstümmelung der Green Berets verantwortlich ist und nun nach neuen Opfern sucht.

Dutchs Vermutung ist richtig. Was er nicht weiß: Das Wesen ist ein Außerirdischer, der die Erde als Jagdrevier betrachtet. Der Jäger ist mit überlegener Technik ausgestattet, verwendet aber mit Vorliebe primitive Stichwaffen, denn er betreibt die Jagd auf Menschen als Sport und betrachtet den Nahkampf als besonders großes Vergnügen. Auf ein High-Tech-Hilfsmittel verzichtet er aber nie, und das ist seine Tarnvorrichtung, die eine genaue Wahrnehmung für seine Opfer unmöglich macht. Wie jeder Jäger sammelt auch der Außerirdische Trophäen - besonders die Schädel seiner Opfer haben es ihm angetan. Und wie jeder Jäger hat er es auf besonders prächtiges, gefährliches "Wild" abgesehen. Daher ist es kein Wunder, dass die Kämpfer aus Dutchs Gruppe ihn so sehr reizen, dass er nicht mehr von ihnen ablässt. Die junge Frau lässt ihn dagegen kalt, zumal sie unbewaffnet ist. Die Überlebenden verschanzen sich hinter Minen und Stolperfallen, als die Nacht hereinbricht. Trotzdem dringt der Jäger unbemerkt ins Lager ein und stiehlt Blains Leiche. Am nächsten Tag werden neue Fallen aufgestellt, und tatsächlich wird der Jäger in einem Netz gefangen. Er befreit sich jedoch, wobei Poncho schwer verwundet wird.

Dutch, Billy, Poncho und Anna hasten weiter Richtung Abholpunkt, während Eliot und Dillon den Jäger verfolgen. Die beiden haben diesem weit überlegenen Gegner jedoch nichts entgegenzusetzen und werden getötet. Billy bleibt zurück, um den Jäger aufzuhalten, fällt diesem aber ebenfalls zum Opfer. Er gibt auch Poncho den Gnadenschuss. Anna kann fliehen, denn der Jäger interessiert sich nur für Dutch. Dieser erkennt, dass das scheinbar unbesiegbare Ungeheuer auch Schwächen hat. Das Wesen nimmt seine Umgebung durch eine Art Infrarot-Sichtgerät wahr, und als Dutch in einen Tümpel fällt und mit kaltem Schlamm bedeckt wieder herauskriecht, kann der Jäger ihn nicht mehr erkennen. Außerdem gibt es in der Tarnvorrichtung bei Kontakt mit Wasser einen Kurzschluss, so dass Dutch seinen Gegner jetzt endlich sehen kann. Während der Jäger in der Nacht seine neuesten Trophäen präpariert, bereitet Dutch ein Fallensystem aus Baumstämmen, Fallgruben und sonstigen primitiven, aber wirkungsvollen Waffen vor. Dann bietet er sich dem Jäger selbst als Köder an. Dem kann der Jäger nicht widerstehen. Er legt sogar seine Waffen ab, um Dutch von Hand zu töten. Dabei tappt er in eine der Fallen und wird tödlich verwundet. Er aktiviert eine Selbstzerstörungsanlage, durch die eine gewaltige Explosion ausgelöst wird, der Dutch nur knapp entgeht. Ein Rettungshubschrauber, der bereits Anna aufgenommen hat, landet im völlig verwüsteten Zielgebiet und holt Dutch ab.

Fortsetzung: Predator 2

Der Film:

Diesen Film habe ich damals, im Jahre 1987, im Truppenkino der Bundeswehrkaserne Schwarzenborn erstmals gesehen. Die Reaktionen meiner Kameraden waren gelinde gesagt gemischt. Häufigster Kommentar: "Wenn ich gewusst hätte, dass das ein SF-Film ist, hätte ich mir das Geld gespart". Die Jungs waren offensichtlich mit der Erwartungshaltung ins Kino gegangen, einen weiteren jener Söldnerfilme geboten zu bekommen, die in den Achtzigerjahren sehr beliebt waren. Dabei ist gerade diese Mixtur der Clou des Films und hat dafür gesorgt, dass "Predator" im Gegensatz zu den meisten "echten" Söldnerfilmen unvergessen geblieben ist, Kultstatus erlangt hat und sogar ein Genre-übergreifendes Franchise zur Folge hatte: Siehe Alien vs. Predator. Obwohl schon durch die erste Szene (ein Raumschiff im Anflug auf die Erde) klar gemacht wird, dass sich der Film anders entwickeln wird, als meine Kameraden es damals erwartet haben, verläuft die erste Phase ziemlich genau nach dem bekannten stereotypen Söldnerfilm-Schema: Verrohte, mit allen Wassern gewaschene, mit mehr Muskeln als Emotionen ausgestattete Kampfmaschinen werden für eine Dschungelmission angeheuert und radieren mal eben eine komplette Guerillaeinheit aus, ohne mehr als nur ein paar Kratzer abzukriegen. Sie geizen dabei nicht mit trockenen Onelinern (Blain: "Ich habe keine Zeit zum Bluten!") und wirken insgesamt ziemlich cool. Nach dieser langen - vielleicht etwas zu langen - Eröffnungsphase steht für den Zuschauer fest, dass Dutch und seine Leute nach menschlichen Begriffen unbesiegbar sind.

Doch schon bald stellt sich Unbehagen ein. Wer hat die Green Berets gehäutet? Was ist das für ein Wesen, das Dutchs Leute beobachtet? Dann kommt ein einziger Außerirdischer mit weit überlegener High-Tech-Ausrüstung daher und bringt die Elitekämpfer in kurzer Zeit völlig ungehindert waidgerecht zur Strecke. All ihre Fähigkeiten versagen und die Oneliner bleiben ihnen im Halse stecken, sobald sie erkennen, dass sie für den unsichtbaren Fremden nicht mehr sind als Jagdwild. Der Söldnerfilm mutiert zum SF-Horror. Nach dem "Zehn kleine Negerlein" - Prinzip (also: Wer ist als nächster dran und wie wird es ihn erwischen?) fällt einer der harten Burschen nach dem anderen dem Jäger zum Opfer. Dutch bleibt zwar siegreich, aber erst, nachdem er windelweich geprügelt worden und panisch vor dem Jäger davongekrochen ist - dass seine Stimme dabei in der verfremdeten Wahrnehmung des Jägers klingt wie das angstvolle Winseln eines Kindes, ist sicher kein Zufall. Der Über-Macho wird in dieser Szene auf den Status eines Beutetieres reduziert, das dem Jäger hilflos ausgeliefert ist. Selbst wenn diese überraschende Wendung nicht als Abgesang auf das Söldnerfilm-Genre gedacht gewesen sein sollte, so ist der Effekt doch verblüffend. Jedenfalls war das damals so. Es wirkt vielleicht nicht mehr so gut, wenn man den Film heute erstmals sieht.

Aber von alldem mal abgesehen: Der Film ist einfach spannend, actionreich und rasant inszeniert. Wenn der Jäger wieder einmal aus dem Nichts auftaucht und sich seine nächste Trophäe holt, dann geht der Puls unwillkürlich nach oben. Der Film vermittelt uns die Sicht des Jägers auf interessante Weise. Immer wieder blickt man quasi durch seine Augen, dann wechselt die Darstellung in eine Falschfarben-"Infrarot"-Ansicht. Man begreift, dass dieser Bursche die Menschen keineswegs als gleichberechtigte Intelligenzwesen ansieht, sondern als Zielobjekte für sein sportliches Vergnügen. Vor diesem Hintergrund betrachtet ist das Macho-Gehabe von Dutch und seinen Leuten sowie ihr zynisches Verhältnis zur Gewalt zu ertragen, denn damit ist schließlich ganz schnell Schluss, sobald sie sich erst einmal am anderen Ende der Nahrungskette wiederfinden! Der Jäger ist zu einer weiteren Filmikone geworden wie das Alien, Jason Voorhees, Freddy Krueger oder Pinhead. Das Wesen ist, wie Dutch zutreffend feststellt, ziemlich hässlich, aber toll designt, wirklich furchteinflößend und unvergesslich. Der Film hält sich bis zum Endkampf an eine Grundregel für Horrorfilme, die da lautet, dass man das Monster niemals ganz zeigen soll. Erst beim Showdown darf es sich in voller "Schönheit" präsentieren. Zweiter "Haupt-Nebendarsteller" ist der Dschungel - er wirkt die meiste Zeit düster und bedrohlich, was dem Film seine ganz besondere Atmosphäre verleiht.

Die ungeschnittene Version von "Predator" war viele Jahre lang aufgrund der fehlenden FSK-Freigabe nur als "Bückware" erhältlich. Seit Juni 2010 gibt es den Film in der "Ultimate Hunter Edition" auf Blu-ray - ebenfalls ungeschnitten, aber freigegeben ab 16 Jahren. Derselbe Film, damals indiziert und nur für Erwachsene erhältlich, darf heute also im Fernseh-Abendprogramm gezeigt und von Minderjährigen geschaut werden. Am Film hat sich nichts geändert. Der Anteil an Gewalt ist immer noch sehr hoch: Blutige Einschusslöcher, zu Dutzenden übereinanderpurzelnde, erschossene, abgefackelte und in die Luft gesprengte Guerillas, vom Jäger angerichtete Verstümmelungen, gehäutete Leichen und so weiter. Was also hat sich geändert? Das kann nur unsere Einstellung zu dem sein, was da zu sehen ist. "Predator" ist nicht der einzige einstmals indizierte Film, der nach Listenstreichung neu mit einer 16-er-Freigabe eingestuft wurde. Was diese Tatsache über unsere Gesellschaft aussagt, dürft ihr euch selbst überlegen...

DVD-Features:

Zur DVD gibt es kaum was zu sagen. Es handelt sich um die ungeschnittene Version des Films, die bisher indiziert war. Abgesehen vom Kinotrailer gibt es keine Extras. Die Bildqualität kann man akzeptieren, solange man sie nicht direkt mit der restaurierten Blu-ray-Version vergleicht. Dann fallen die Grobkörnigkeit des Bildes, die (relative) Unschärfe sowie die kleinen Verschmutzungen und Blitzer doch stark auf. Beim Ton hatte ich manchmal das seltsame Phänomen, dass er nicht bildsynchron war. Einmal STOP und wieder PLAY auf der Fernbedienung gedrückt und es war wieder okay...

Blu-ray-Features:

An der Bildqualität der digital überarbeiteten Blu-ray gibt es zwar durchaus einiges auszusetzen, aber wenn man sie mit der DVD vergleicht, dann wird man doch zugeben müssen, dass "Predator" auf Blu-ray deutlich besser aussieht. Verschmutzungen oder sonstige Störungen gibt es hier nicht. Das Bild ist klarer und schärfer, die Farben wirken viel brillanter und satter. Anscheinend wurde jegliches Filmkorn herausgefiltert. Das ist zwar insgesamt OK, führt aber zu mindestens einer Szene, in der z.B. das Gesicht von Carl Weathers völlig unnatürlich aussieht. Gemeint ist das erste Zusammentreffen von Dillon und Dutch. Weathers sieht da aus, als sei sein Gesicht mit Plastikfolie oder Wachs überzogen! Nach dieser Szene ist mir ein solcher Effekt aber nicht mehr aufgefallen. Die DVD möchte ich jedenfalls nicht mehr sehen, sie hält dem Vergleich mit der Blu-ray einfach nicht stand.

Die Blu-ray hat eine Lauflänge von ca. 107 Minuten, während die DVD nur ca. 103 Minuten lang läuft. Es kann nicht am längeren Blu-ray-Abspann liegen, denn der beginnt bei 1:42:44, während der Abspann der DVD bei 1:38:44 beginnt. Ich könnte aber beim besten Willen nicht sagen, an welchen Stellen die Blu-ray-Version länger sein soll als die DVD-Version! Zusätzliche Szenen sind mir jedenfalls nicht aufgefallen. Einen Schnittbericht habe ich im Internet nicht finden können.

Man muss ziemlich oft die Fernbedienung in die Hand nehmen, um sich durch das Bonusmaterial arbeiten zu können. Es besteht aus vielen vergleichsweise kurzen Featurettes, und eine "Alle abspielen"-Funktion gibt es nicht. Am längsten läuft "Wenn es blutet, kann man es töten: Making-of Predator". Es handelt sich um die übliche Mischung aus Filmszenen, Interviews (sowohl aus den Achtzigern als auch aus 2001) und Hinter-den-Szenen-Material. Man erfährt durchaus einiges über die Entstehung des Films. Ich wusste zum Beispiel nicht, dass der von Stan Winston erschaffene Jäger nicht der ursprüngliche Entwurf für den Außerirdischen war. Den ersten Entwurf - ein irgendwie insektenartiges Wesen, das ziemlich unbeholfen wirkt - bekommt man hier kurz zu sehen. Nur gut, dass das Ding nicht verwendet worden ist! Außerdem geben die Schauspieler so manche Anekdote zum Besten. Da mit Schwarzenegger, Weathers und Ventura gleich drei mit Testosteron vollgepumpte Kraftprotze aufeinander getroffen sind, waren Muskelvergleiche und ähnliches wohl unvermeidlich. Am Schluss der Featurette sollen alle "You're one ugly Motherfucker" sagen, aber das kann niemand so schön wie Schwarzenegger, und der Regisseur bringt diese Worte sowieso nicht über die Lippen...

Produzent John Davis sowie Robert Rodriguez und Nimrod Antal (Produzent und Regisseur des 2010'er Films "Predators") erklären in "Predator: Die Evolution einer Rasse", warum "Predator" ein Klassiker des SF-Horror-Genres ist. Dazu werden Filmszenen aus "Predator" gezeigt. Man erfährt, dass das Drehbuch zu "Predators" schon in den Neunzigern geschrieben, dann aber zu Gunsten von "Alien vs. Predator" zurückgestellt worden ist. Schwarzenegger hätte in diesem ersten Entwurf eine Rolle gehabt. Hinter dem Menüpunkt "Predator hautnah" verbergen sich sieben kurze Featurettes (zwischen ca. 3 und ca. 5 Minuten lang), die auf verschiedene Aspekte des Films eingehen. Sie sind genauso aufgebaut wie wie das Making-of. Man sieht Details der Entstehung der großen Actionsequenz beim Angriff auf das Guerillacamp, Arnold Schwarzeneggers Einfluss auf den Produktionsprozess wird erläutert, die Minigun "Old Painless" wird ausgiebig vorgestellt usw. - ein Beitrag beschäftigt sich mit dem 1991 verstorbenen Schauspieler Kevin Peter Hall, der aufgrund seiner enormen Körpergröße prädestiniert für Monster-Rollen war und auch den Jäger verkörpert hat. Vier ähnliche Featurettes sind in "Kurze Aufnahmen" enthalten. Hier werden hauptsächlich Anekdoten zum Besten gegeben. Wenn man weiß, dass einige Schauspieler aufgrund verunreinigten Trinkwassers schweren Durchfall hatten, dann kann man ihre mal stoischen, mal verkniffenen Gesichtszüge in bestimmten Szenen besser deuten... "Spezialeffekte" enthält sehr kurze Probeaufnahmen für die Tarnungs-Spezialeffekte des Jägers. Hier bekommt man nochmal das erste, nicht verwendete Jäger-Modell zu sehen.

Hinzu kommen drei nicht verwendete Szenen: Einige weitere Einstellungen der Flucht Dutchs vor dem Jäger sowie längere Vorbereitungen auf den Endkampf, außerdem eine kurze Szene, in der Anna ein Chamäleon findet. Hinzu kommen Proben der "Schlittenfahrt" Schwarzeneggers durch den Dschungel, die ebenfalls für die Flucht vor dem Jäger verwendet wurden. Im "Profil des Predators" wird die Ausrüstung des Jägers mit Text und Bildern vorgestellt.

Auf der Blu-ray-Hülle steht, zum Bonusmaterial gehöre eine Vorschau auf "Predators". Die habe ich aber nicht finden können.


J. Kreis, Update (Blu-ray): 02.03.2011




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