Pacific Rim


Pacific Rim (USA, 2013)

Blu-ray, Warner Home Video
Altersfreigabe: FSK 12
Laufzeit: ca. 131 Minuten

Extras:
- Audiokommentar
- Fokuspunkte (62:26 Min.)
- Das Notizbuch des Regisseurs
- Drift Space (5:24 Min.)
- Die digitale Kunst in "Pacific Rim" (17:10 Min.)
- Shatterdome
- Nicht verwendete Szenen (3:45 Min.)
- Verpatzte Szenen (3:52 Min.)

Regie:
Guillermo del Toro

Hauptdarsteller:
Charlie Hunnam (Raleigh Becket)
Rinko Kikuchi (Mako Mori)
Idris Elba (Stacker Pentecost)
Charlie Day (Dr. Newton Geiszler)
Burn Gorman (Dr. Hermann Gottlieb)
Ron Perlman (Hannibal Chau)




Story

Ab dem Jahre 2013 wird die Erde von Außerirdischen angegriffen. Die gigantischen Monstren, Kaiju genannt, kommen aber nicht aus dem All, sondern aus den Tiefen des Pazifik. Dort hat sich zwischen zwei Kontinentalplatten ein Portal zu einer fremden Dimension geöffnet. Der erste Kaiju kann erst nach tagelangem Beschuss aus Panzern und Kampfjets zur Strecke gebracht werden, denn konventionelle Waffen richten kaum etwas gegen das Ungeheuer aus. Bis es endlich fällt, verwüstet es mehrere Städte. Unzählige Todesopfer sind zu beklagen. Einige Zeit später erscheint der nächste Kaiju - und nach ihm weitere, die die Küstenstädte nach und nach in Trümmer legen. In einer gemeinsamen Anstrengung stampfen die Vereinten Nationen das Jaeger-Programm aus dem Boden. Schwer bewaffnete und gepanzerte Kampfmaschinen, groß wie Hochhäuser, atomgetrieben und mit enormer Kraft in den stählernen Fäusten, stellen sich nun den Kaiju entgegen. Weil die Belastung für einen einzelnen Piloten zu groß wäre, wird jeder Jaeger von einem Zweierteam über eine Neuralschnittstelle gelenkt. Die Gedanken der Jaeger-Piloten verschmelzen im Einsatz miteinander; ihr Bewusstsein ist dann praktisch eins. Nur besonders begabte Menschen können diesen Zustand erreichen. Sie nennen ihn "den Drift". Die Jaeger erweisen sich als äußerst effiziente Waffe und fangen einen Kaiju nach dem anderen ab.

Doch die Kaiju lernen dazu und passen sich an. Immer größere, gefährlichere Kreaturen entsteigen dem Ozean. Ihre Angriffe erfolgen in immer kürzeren Abständen. Eines Tages wird der von den Brüdern Raleigh und Yancy Becket gelenkte Jaeger Gipsy Danger zerstört. Raleigh erlebt den Tod seines im Drift mit ihm verbundenen Bruders mit, als ob es sein eigener wäre. Das will er niemals wieder erleben, deshalb verlässt er die Jaeger-Truppe. Das von Commander Stacker Pentecost geleitete Projekt soll im Jahre 2025 aufgrund wachsender Verluste eingestellt werden. Eine gewaltige Schutzmauer entlang der Küstenlinien soll die Kaiju aufhalten. Doch diese Hoffnung erweist sich als trügerisch. Ein Kaiju durchbricht den Wall bei Syndey und kann nur von Striker Eureka aufgehalten werden, einem der vier letzten Jaeger. Für Pentecost steht fest, dass die Menschheit vor der Auslöschung steht. Er entwickelt einen verzweifelten Plan, um die Kaiju ein für alle Mal aufzuhalten. Eine thermonukleare Bombe soll durch das Portal geschickt werden und dieses für immer schließen. Entsprechende frühere Versuche sind stets gescheitert. Pentecost will es mit seinen Jaeger-Robotern versuchen, aber er hat nicht genug Piloten. Daher reaktiviert er Raleigh, der in den letzten fünf Jahren auf der Schutzwall-Baustelle gearbeitet hat.

Die Jaeger haben ihre Basis, den Shatterdome, in Hong Kong. Dort lernt Raleigh Mako Mori kennen, eine Waise, die als Kind von Pentecost (der einst selbst Jaeger-Pilot war) vor einem Kaiju gerettet und adoptiert worden ist. Raleigh bemerkt schon bald, dass Mako die perfekte Kopilotin für ihn wäre. Pentecost sträubt sich, und zwar zu Recht, wie der erste Praxistest mit dem wiederhergestellten Gipsy Danger beweist. Mako verliert die Kontrolle über den Drift und aktiviert die Waffen mitten in der Basis. Im letzten Moment kann die Energieversorgung gekappt werden. Als es wenig später zu einem Doppelangriff der Kaiju auf Hong Kong kommt, muss Gipsy Danger deshalb im Hangar bleiben. Doch die drei anderen Jaeger haben keinen Erfolg. Zwei werden zerstört, Striker Eureka wird durch eine von einem Kaiju ausgesandte elektromagnetische Schockwelle außer Gefecht gesetzt. Nun kommen Raleigh und Mako doch noch zum Einsatz, denn Gipsy Danger ist unempfindlich für EMP. Sie töten den ersten Kaiju am Hafen, aber der zweite ist schon mitten in der Stadt. Das Ungeheuer hat es auf Dr. Newton Geiszler aus der Forschungsabteilung des Jaeger-Programms abgesehen. Geiszler und sein Kollege Dr. Hermann Gottlieb haben neue Theorien über die Kaiju entwickelt. Geiszler hat sich mit den Überresten eines Kaiju-Gehirns verbunden und erfahren, was hinter den Angriffen steckt. Diese Wesen sind für den Kampf gezüchtete Klone, die die Invasion der Erde vorbereiten sollen. Ein Großangriff, bei dem die Menschheit restlos ausgerottet werden soll, steht kurz bevor. Um mehr zu erfahren, braucht Geiszler ein intaktes Kaiju-Gehirn. Mit Pentecosts Erlaubnis hat er den Kaiju-Organhändler Hannibal Chau aufgesucht, aber der Kaiju-Angriff kommt dazwischen. Da die Kaiju ein Schwarmbewusstsein besitzen, weiß die Kreatur genau, wo sich Geiszler befindet.

Gipsy Danger fängt den Kaiju ab und kann ihn nach hartem Kampf besiegen. Raleigh und Mako haben ihre Feuerprobe bestanden. Es zeigt sich, dass das Monster trächtig war. Der Baby-Kaiju bricht aus dem Körper hervor, erwürgt sich aber mit der eigenen Nabelschnur. Somit steht genug frisches Hirn für ein neues Experiment zur Verfügung. Geiszler und Gottlieb verbinden sich gemeinsam mit dem Kaiju. Inzwischen konnte Striker Eureka reaktiviert werden. Pentecosts Plan soll nun vollendet werden. Da nicht genug Piloten zur Verfügung stehen, geht Pentecost persönlich in den Einsatz, obwohl die zusätzliche Strahlenbelastung seinen sicheren Tod bedeutet. Striker Eureka und Gipsy Danger steigen in die Meerestiefen hinab. Dort lauern bereits zwei weitere Kaiju. Ein dritter, der weit größer ist als all seine Artgenossen zuvor, entsteigt dem Portal. Pentecost und sein Partner opfern sich, indem sie die Bombe zünden und die Kaiju mit in den Untergang reißen. In letzter Minute können Geiszler und Gottlieb ihre neuen Erkenntnisse an Raleigh und Mako weitergeben: Das Portal stößt alles ab, was keine Kaiju-DNS trägt. Gipsy Danger besiegt den schwer angeschlagenen Riesen-Kaiju, klammert sich an ihm fest und springt in das Portal. Als Makos Sauerstoffversorgung zusammenbricht, schießt Raleigh sie mit einer Rettungskapsel durch das Portal zurück. Er selbst aktiviert die Selbstzerstörung des Jaeger-Atomreaktors und flieht ebenfalls mit einer Kapsel. Als der Jaeger explodiert, erlischt das Portal. Raleigh und Mako kommen wohlbehalten an die Wasseroberfläche.


Kringels Meinung

Riesenmonster richten massive Verwüstungen in Großstädten an und liefern sich Faustkämpfe mit ebenso großen Robotern - das klingt nach alten japanischen Produktionen, die ab und zu im Sonntagnachmittag-Fernsehprogramm wiederholt werden und allenfalls für Kinder geeignet sind. Man denke nur an das putzig-bunte Bestiarium der Godzilla-Filme! An diese Männer in Monster-Anzügen, Marionetten und andere eher unbeholfen wirkende Puppen, Miniaturstädte aus Plastik und Karton... In Japan hat dieses Genre einen völlig anderen Stellenwert als hierzulande, und Guillermo del Toro ist bekennender Fan. Mit "Pacific Rim" präsentiert er eine aufwändige, modernisierte und für das westliche Massenpublikum kompatible Version, bei der absolute Übertreibung Programm ist. Böse Zungen könnten behaupten, dass hier nichts anderes geboten wird als Transformers mit Monstern, also hirnlose Action mit großmaßstäblichen Verwüstungen in verschiedenen Städten, spektakulären Kreaturen bzw. Robotern und möglichst viel zünftigem Gekloppe / Geballer. Aber damit würde man del Toros liebevoller Hommage nicht ganz gerecht werden. Natürlich nehmen die Kämpfe und Zerstörungen breiten Raum ein, das Aufeinandertreffen der titanischen Kreaturen wird genüsslich zelebriert und wunderbar choreografiert. Es soll vor allem Spaß machen, und das wird definitiv erreicht. Doch es steckt noch etwas mehr dahinter.

So maßlos die Kaiju-Jaeger-Kämpfe auch sein mögen - bei all dem an Reizüberflutung grenzenden Bombast geht die Figurenentwicklung nicht verloren. Raleigh und Mako müssen erst zu sich selbst bzw. zueinander finden, und eigentlich ist es dieser Prozess, nicht die Kaiju-Invasion, der im Mittelpunkt des Films steht. Raleighs und Makos Übungskampf, Makos Kindheitserinnerungen, Pentecosts Ansprache - das sind Gänsehaut-Momente, wie man sie in den "Transformers"-Filmen vergebens sucht. Zum Glück bleibt man in "Pacific Rim" vor grenzdebilen Teenagern verschont. Alle Hauptfiguren sind erwachsen, sie haben die für del Toro üblichen Ecken, Kanten und teils skurrilen Eigenheiten. Raleigh ist kein glattgeleckter 08/15-Held, sondern ein etwas grimmiger Typ mit äußeren und inneren Narben. In den "Transformers"-Filmen sind mir die Protagonisten bestenfalls völlig gleichgültig geblieben, bei "Pacific Rim" konnte ich richtig schön mitfiebern. Nur die "verrückten Wissenschaftler" Geiszler und Gottlieb nerven etwas zu sehr. Das wäre nicht nötig gewesen. Der für del Toro - Filme unverzichtbare Ron Perlman hätte als Humorlieferant völlig ausgereicht.

Die Schauwerte sind erste Sahne. Monster und Roboter sehen wirklich so aus, als wären sie ein paar Dutzend Stockwerke groß! Jeder einzelne hat seinen eigenen Charakter. Die Jaeger stammen aus unterschiedlichen Ländern, und das sieht man ihnen an. Der russische Jaeger ist klotzig und kantig, anstelle des Kopfes trägt er einen Kernreaktor. Der chinesische Jaeger wurde rot und golden lackiert. Gipsy Danger, der amerikanische Jaeger, erinnert an einen Cowboy. Ähnliches gilt für die Kaiju. Einer spuckt Säure und hat deshalb einen aufgeblähten Kehlsack, ein anderer kann EMP-Schockwellen mit leuchtenden organischen Akkumulatoren auf dem Kopf freisetzen, ein dritter verlässt sich wie ein Sumoringer mehr auf seine Körpermasse. Auch bei der Gestaltung der Städte ist ein enormer Ideenreichtum erkennbar. Wenn ein Kaiju mitten in einer Stadt getötet wird, dann bleibt der Kadaver liegen - es wäre zu aufwändig, die Überreste wegzuräumen. Die Kaiju-Leiche wird sofort gefleddert. Verwertbares wird verkauft (z.B. als Potenzmittel!), um die Knochen wird herumgebaut oder sie werden sogar in die Architektur integriert. Jede einzelne Szene steckt so voller Details, dass man beim ersten Anschauen gar nicht alles wahrnehmen kann.

Nur Spielverderber stellen folgende Fragen: Warum Kampfroboter? Wenn man die Stelle, an der die Kaiju immer erscheinen, genau kennt, warum sichert man das Areal dann nicht mit fliegenden Festungen, die völlig ungefährdet über den Monstern in der Luft kreisen können? Mir kann keiner erzählen, dass ein Jaeger-Kinnhaken mehr Schaden anrichtet als zum Beispiel eine schwere Bunkerbuster-Bombe. Wenn es denn schon Roboter sein müssen: Warum sind die wirkungsvollsten Waffen Gipsy Dangers in den Armen montiert, die viel zu leicht abgerissen werden können? Warum sitzen die Piloten im exponierten Kopf und nicht im besser geschützten Rumpf? Warum müssen sie sich überhaupt im Inneren des Jaegers befinden? Die zum Einsatz kommende Technik würde bestimmt auch eine Fernsteuerung aus dem Shatterdome heraus ermöglichen.


Blu-ray-Features

Diese Fassung enthält Film und Bonusmaterial auf zwei Discs. Schon die Extras auf Disc 1 können sich sehen lassen: "Fokuspunkte" mit insgesamt einer Stunde Laufzeit, in denen die übliche Mischung aus Hinter-den-Szenen-Material, Interviews und Filmausschnitten gezeigt wird. Man erfährt so einiges über die Kaiju/Mecha-Kultur Japans und kann sich das Design der Monster sowie der Jaeger im Detail anschauen. Es wird deutlich, welch großer Aufwand beim Bau der riesigen Kulissen betrieben wurde und wie anstrengend die Stunts (insbesondere bei den Szenen in den Jaeger-Cockpits) gewesen sind. Interessant auch, dass so einiges von dem, was ich für CGI gehalten habe, zum Beispiel die Kaiju-Innereien, in Wahrheit echt war.

Auf Disc 2 findet man ein Sammelsurium sehenswerten Bonusmaterials. Nur das Blooper-Reel und die vier nicht verwendeten Szenen sind leider nicht besonders witzig bzw. interessant. In "Drift Space" wird ein genauerer Blick auf die Erinnerungsfragmente geworfen, die im Film zu sehen sind, wenn die Jaeger-Piloten ihre Gedanken miteinander verbinden. Dazu werden viele Textinformationen zu einigen Hauptfiguren eingeblendet, die sich aus dem Film nicht ergeben. Eine etwas längere Featurette befasst sich ganz mit dem CGI-Design von Monstern und Robotern. Hinter dem Menüpunkt "Shatterdome" verbergen sich unzählige Animatics, Konzeptzeichnungen und Gemälde zu Umgebungen, Kostümen, Monstern und Robotern. "Das Notizbuch des Regisseurs" ist wirklich Guillermo del Toros Notizbuch. Man kann darin blättern und einzelne Textpassagen hervorheben. Die werden dann übersetzt, denn del Toro hat spanisch geschrieben. Hinzu kommen Konzeptzeichnungen sowie mehrere Videoclips, in denen del Toro die unterschiedlichsten Dinge erläutert. Er geht genau auf Details ein, die mir überhaupt nicht aufgefallen, für ihn aber sehr wichtig sind.


J. Kreis, 14.08.2014




Gastkommentare


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Hans (08.05.2016):

Eben erst angesehen. Die DVD lag seit letztem Jahr auf Halde. Zunächst hat mich die Love-Story zwischen Raleigh und Mako genervt - nach dem zweiten Ansehen in der englischen Originalfassung (oh Gott, die zwei Wissenschaftler sind noch nerviger...) komme ich allerdings zu dem Schluß, daß diese sehr dezent ausgeführte Beziehungsentwicklung um Klassen besser ist als was einem von Hollywood aus sonst so an schnulzigen (und meist unglaubwürdigen) Liebesschmonzetten zugemutet wird. Die Story ist zwar sehr vorhersehbar, ich wußte jeweils Minuten vorher was als nächstes passieren wird aber das muss kein Nachteil sein. Das Nasenbluten des Commanders zu Beginn war verräterisch, dachte gleich an Leukämie/Strahlenkrankheit (hab zuviele Tschernobyl-Dokus gesehen letzten Monat). Stringente Story, keinerlei Längen. Unglaubwürdig: ein paar Helikopter tragen die Jaeger durch die Luft (zuviel Gewicht!!!), vier Beine der Piloten betreiben zwei Beine des Giganten (Koordination?), die Mechas setzen immer viel zu spät die Projektilwaffen ein (in der Brust eingebaut, beim australischen zumindest), Gypsy unempfindlich gegen EMP weil "analog statt digital" aber voller digitaler Interfaces an Bord. In der Originalfassung bezeichnet Perlman die Kaijus als "communists" nachdem er sich das erste Mal mit dem Gehirn verbunden hat (falls ich das bei seinem Stakkato-Geschwafel richtig verstanden habe; was auf deutsch fehlt), das hätte nicht sein müssen, der Kalte Krieg ist lange vorbei, funktioniert in USA aber wahrscheinlich noch um manchen Angst zu machen, wahrscheinlich wars auch nur ein blöder Witz. Was mir gefehlt hat: irgendetwas mehr zu der russischen und chinesischen Besatzung (erst 3 aber im Kampf sah ich nur 2 Piloten an Bord), so waren diese beiden Teams leider doch nur sprachloses Kanonenfutter - so reduzierte sich die internationale Zusammenarbeit auf USA-Australien-Japan. China lieferte die Basis war aber sprachlos. Im direkten Vergleich mit den Mecha-Godzilla-Movies aber doch besser denn da waren alle außer den Japanern nur Statisten, diese Streifen waren in den frühen 70ern mein erster Kontakt mit Kinofilmen, die heutigen Versionen z.B. "Godzilla Final Wars" sind noch schlimmere nationalistische Machwerke. Alles in allem Note 1,5 für diesen Film. Für die mehrfach verschobene Fortsetzung hat man DelToro als Regisseur übrigens ausgebootet und ins Produzentenbüro abgeschoben.



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