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Der König von Narnia Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia - Collector's Edition (USA, 2005)
DVD - Regionalcode 2, Disney DVD
FSK: 12
Laufzeit: ca. 137 Minuten

Extras
DVD 1: Pannen vom Dreh, Wissenswertes über Narnia, Audiokommentare
DVD 2: Die Entstehung Narnias (Chroniken eines Regisseurs, Die magische Reise der Kinder, Die Entwicklung eines Epos, Die Fantasiewelt des C.S. Lewis, Die Zauberer hinter den Kulissen, Die Entstehung der Kreaturen, Anatomie einer Szene: der schmelzende Fluss) und Kreaturen, Länder und Legenden (Die Kreaturen von Narnia, Narnia Entdeckungstour, Eine Zeitreise)

Regie:
Andrew Adamson

Hauptdarsteller:
William Moseley (Peter Pevensie)
Georgie Henley (Lucy Pevensie)
Skandar Keynes (Edmund Pevensie)
Anna Popplewell (Susan Pevensie)
Tilda Swinton (Königin Jadis / Weiße Hexe)
James McAvoy (Herr Tumnus)
Liam Neeson (Stimme von Aslan)




Inhalt

Im zweiten Weltkrieg werden viele Kinder wegen der deutschen Luftangriffe auf London zu Verwandten aufs Land geschickt. So ergeht es auch den Geschwistern Peter, Susan, Edmund und Lucy Pevensie. Sie werden im riesigen alten Haus des geheimnisvollen Professors Kirke einquartiert. Dort, fern der Heimat, fühlen sie sich nicht recht wohl. Die grantige Haushälterin des Professors ist auch keine Hilfe. Als die Kinder sich an einem verregneten Tag langweilen, spielen sie Verstecken. Dabei entdeckt Lucy, das jüngste Kind, in einem alten Kleiderschrank eine Tür, die in eine phantastische andere Welt führt in das Land Narnia. Dort leben die unterschiedlichsten Fabelwesen. Tiere und selbst manche Pflanzen können sprechen, Magie ist so selbstverständlich wie anderswo Technologie. In Narnia herrscht ewiger Winter, denn die Weiße Hexe Jadis hat das ganze Land mit ihrem Bann überzogen. Davon ahnt Lucy allerdings noch nichts, als sie im verschneiten Wald dem netten Faun Tumnus begegnet. Tumnus, der in Lucy eine "Evastochter" erkennt, weiß allerdings sofort, was die Stunde geschlagen hat. Einer Prophezeiung zufolge soll nämlich die Herrschaft der Weißen Hexe enden, sobald wieder Menschen auf den vier Thronen in Schloß Cair Paravel sitzen. Deshalb will er Lucy entführen, wie die Weiße Hexe es befohlen hat. Allerdings verwirklicht er dieses Vorhaben dann doch nicht, sondern schickt das kleine Mädchen zurück in ihre Welt.

Dort sind nur wenige Sekunden vergangen, obwohl Lucy viele Stunden in Narnia verbracht hat. Natürlich glauben Lucys Geschwister kein Wort von der phantastischen Geschichte. In der Nacht schleicht Lucy sich erneut in den Schrank. Edmund, ihr Bruder, folgt ihr, ist in Narnia aber zunächst allein. Da erscheint die Weiße Hexe mit ihrem Rentierschlitten. Auch sie erkennt sofort, dass Menschen nach Narnia gelangt sind und dass ihre Herrschaft in Gefahr ist. Edmund, der schon immer etwas aufsässig, ungehorsam und eigensinnig war und bei seinen Geschwistern nicht sonderlich beliebt ist, läßt sich von Jadis umgarnen. Sie stellt ihm in Aussicht, er werde einst König von Narnia sein - mit seinen Geschwistern als Bediensteten. Als Gegenleistung soll er die anderen zu Jadis bringen. Aus reiner Boshaftigkeit stellt Edmund Lucy zunächst immer noch als Lügnerin dar, nachdem die beiden zu Peter und Susan, den ältesten Kindern, zurückgekehrt sind. Doch dann müssen sich alle vier Kinder vor der erbosten Haushälterin im Schrank verstecken, denn sie haben ein Fenster zerschlagen. So gelangen Peter, Lucy, Edmund und Susan nach Narnia.

Entsetzt stellen sie fest, dass Tumnus offenbar gefangen genommen worden ist, da er Lucy beschützt hat. Da werden sie von einem Biber angesprochen, der sie in seiner Biberburg in Sicherheit bringt. Von ihm erfahren sie auch, warum die Weiße Hexe sie töten will. Doch es gibt Hoffnung: Der mächtige Löwe Aslan, wahrer König Narnias, ist nach langer Abwesenheit zurückgekehrt und erwartet die vier Kinder am so genannten Steintisch, wo er bereits eine Armee versammelt hat. Die Kinder können sich allerdings nicht vorstellen, in einem Krieg zu kämpfen. Die Entscheidung wird ihnen abgenommen, denn Edmund setzt sich ab. Der Empfang im Palast der Weißen Hexe fällt allerdings anders aus, als er es erwartet hat: Er wird in den Kerker geworfen, in dem schon Herr Tumnus schmachtet. Nur mit Aslans Hilfe, so meint der Biber, kann Edmund gerettet werden. Also machen Peter, Susan und Lucy sich auf den Weg zum Steintisch. Als es der aus Wölfen bestehenden Geheimpolizei nicht gelingt, die Kinder zu fangen, macht Jadis sich selbst an die Verfolgung. Den ernüchterten Edmund nimmt sie mit, Tumnus verwandelt sie mit ihrem Zauberstab in Stein - ein Schicksal, das schon viele Wesen erlitten haben, die so leichtsinnig waren, den Eispalast angreifen zu wollen.

Mit knapper Not können die vom Biber und seiner Frau geführten Kinder der Hexe entkommen. Hilfe erhalten sie unterwegs vom Weihnachtsmann, der erst jetzt nach Narnia zurückkehren konnte, denn durch die Anwesenheit der Kinder nimmt die Macht der Weißen Hexe bereits ab. Auch der Frühling kehrt allmählich nach Narnia zurück. Der Weihnachtsmann beschenkt die Kinder mit Waffen und anderen Gaben - Lucy erhält unter anderem einen magischen Trank, mit dem man selbst die schwersten Wunden heilen kann. Nachdem sie auch die Wolfsgarde abgehängt haben, treffen die Kinder endlich bei Aslan ein, der inmitten eines riesigen Heerlagers residiert. Einem kleinen Einsatztrupp gelingt es, Edmund aus den Fängen der Weißen Hexe zu befreien, die ebenfalls ein gewaltiges Heer um sich sammelt. Edmund ist wie verwandelt; er hat eingesehen, dass er einen Fehler gemacht hat, und bringt seine Geschwister dazu, den rechtschaffenen Bewohnern Narnias im Kampf gegen Jadis beizustehen. Doch die hat noch einen Trumpf in der Hinterhand. Einer uralten Übereinkunft zufolge darf sie das Blut Edmunds verlangen, da er ein Verräter ist. Würde man ihr dieses Recht verweigern, dann wäre dies das Ende Narnias.

Nach einem Vier-Augen-Gespräch zwischen Aslan und Jadis verzichtet die Weiße Hexe freiwillig auf ihr Recht. In der Nacht begibt Aslan sich selbst zu ihr und ihren Kriegern, denn er hat sich im Austausch für Edmund als Opfer angeboten. Lucy und Susan beobachten, wie die Weiße Hexe Aslan demütigt und tötet. Während die beiden Mädchen den Tod des Löwen beweinen, stellt Peter sich an der Spitze von Aslans Heer den Horden der Weißen Hexe entgegen. Die Schlacht entbrennt, aber die Streitkräfte der Hexe sind in der Überzahl. Doch Hilfe naht, denn Aslan ist auferstanden - durch das Opfer eines Unschuldigen wurde der Tod überwunden. Zusammen mit den beiden Mädchen eilt er zum Palast der Hexe, wo er alle versteinerten Geschöpfe wiederbelebt. Mit dieser Verstärkung greift er in die Schlacht ein, die bereits zu kippen droht: Edmund hat zwar den Zauberstab der Hexe zerstört, wurde dabei aber tödlich verwundet. Peter droht Jadis ebenfalls zu unterliegen. Doch dem wiedergeborenen Aslan ist selbst die mächtige Hexe nicht gewachsen - er tötet sie. Damit ist die Schlacht gewonnen. Lucy heilt Edmund mit dem magischen Trank.

Wenig später krönt Aslan persönlich die vier Kinder zu Hochkönigen, so dass die Prophezeiung erfüllt wird. Dann verschwindet er. Jahre später reiten die vier inzwischen erwachsenen Menschen auf der Jagd nach einem Weißen Hirschen durch den Wald. Da stoßen sie auf eine Gegend, die ihnen bekannt vorkommt. Als sie absteigen und sich die Sache näher ansehen, geraten sie in den Schrank, durch den sie Narnia einst erreicht haben. So gelangen sie in die Welt der Menschen zurück - wo nur wenige Sekunden vergangen sind und wo sie in Kinder zurückverwandelt werden...

Der Film:

Eigentlich ist dies eine verdammt lange Zusammenfassung für eine im Grunde sehr einfach gestrickte Handlung. Diese Einfachheit ist einer der wenigen echten Kritikpunkte, die man diesem Film anlasten kann. In diversen Film-Rezensionen habe ich allerdings mit einigem Erstaunen die verschiedensten unberechtigten Vorwürfe gelesen. Ich frage mich, was die Rezensenten eigentlich erwartet haben. Man sollte nie vergessen, dass der Film auf einem Buch basiert, das für Kinder geschrieben wurde. Wer da irgendwelche tiefschürfenden Konflikte, komplizierten Handlungsgeflechte oder gar sozialkritische Aspekte erwartet, der geht schon mit einer grundfalschen Einstellung an diesen Film heran. Man darf auch keinesfalls den Fehler machen, diesen Film mit epischer, "ernsthafter" Fantasy wie Der Herr der Ringe zu vergleichen. Dieser Vergleich ist ganz einfach nicht möglich, weil es sich um grundverschiedene, eigenständige Werke mit einem ganz anderen Stil und einer ganz anderen Intention handelt. Manche Kritiker scheinen absurderweise sogar erwartet zu haben, dass es sich um irgend eine Art von Fortsetzung des Herrn der Ringe handeln könnte.

Ebenso wie das Buch, so ist auch der Film eigentlich für Kinder gedacht, es wird im Grunde nur ein einfaches Märchen erzählt. Und genau das wird dem Film immer wieder zum Vorwurf gemacht, aber dieser Vorwurf ist Unsinn. Ebenso sinnlos wäre es, dem Film "Bambi" vozuwerfen, er sei infantil. "Der König von Narnia" ist, um es noch einmal zu betonen, die für Kinder gemachte Verfilmung eines Kinderbuches, mit Kindern als Hauptpersonen. Wem das nicht gefällt, d.h. wer zu alt für so etwas ist, der sollte sich den Kinobesuch oder den Erwerb der DVD ganz einfach sparen. Zugegeben: Ich bin wahrscheinlich auch nicht in der richtigen Zielgruppe, denn so richtig vom Hocker gehauen hat der Film mich nicht.

Das gleichnamige Buch hat eine Vorgeschichte, die in diesem Film nur in Andeutungen vorkommt. So dürften die Schnitzereien am Schrank wohl eine Anspielung auf das erste Buch sein. Darin hatte nämlich jemand einen Apfel aus Narnia mitgebracht - aus einem Kern dieses Apfels war ein Baum gewachsen, aus dessen Holz wiederum der Schrank hergestellt worden ist. Und dieser Jemand, der den Apfel aus Narnia mitgebracht hat, ist natürlich die Figur, die im Film den Namen "Prof. Kirke" trägt. Auch sonst findet man viele kleine Anspielungen auf die Romane. Ihr müßt nur z.B. auf die Titel der Bücher achten, die bei Herrn Tumnus im Regal stehen. Wenn ihr die Romane kennt, wißt ihr, was ich meine.

Natürlich weicht der Film in vielen Einzelheiten vom Buch ab. Die Einleitung mit der Landverschickung der Kinder kommt in dieser Ausführlichkeit im Buch nicht vor. Darin kämpfen Lucy und Susan auch nicht selbst im Krieg gegen Jadis, sie haben eher passive Rollen. Die Schlacht selbst wird im Roman in nur wenigen Sätzen abgehandelt. Während im Buch das Staunen der Menschen im Vordergrund steht, die zum ersten Mal nach Narnia kommen, liegt der Schwerpunkt des Films natürlich in der Visualisierung dieser Welt selbst. Und die ist eigentlich sehr gut gelungen, allerdings hat sie doch einige gravierende Schwächen - und das ist ein Kritikpunkt, den ich gelten lasse. Die meisten Kreaturen - Aslan eingeschlossen - sind Computergrafiken. Sie sehen auch zumeist sehr gut aus, insbesondere Aslan ist extrem gut gelungen. In manchen Szenen könnte man problemlos vergessen, dass er eine komplett computergenerierte Figur ist. Aber es gibt doch erstaunlich viele Szenen, in denen man überdeutlich erkennt, womit man es zu tun hat. Besonders ist es mir in einer Szene aufgefallen, in denen die Kinder auf einer Anhöhe stehen und über das schneebedeckte Land blicken. Das findet derart offensichtlich vor einem nachträglich eingefügten Hintergrund statt, dass man sich nur wundern kann.

Ein Problem entsteht auch durch die jugendlichen Darsteller. Erwachsenen fällt es natürlich schwer, sich mit ihnen zu identifizieren. Dieses Problem fällt übrigens in der englischen Originalversion nicht ganz so schlimm aus, denn der Grund dafür, warum die kleine Lucy in der deutschen Version wie eine unerträgliche Nervensäge wirkt, ist die deutsche Synchronstimme. Der eigentliche Knackpunkt ist jedoch: Es ist kaum glaubwürdig, dass die Armeen Narnias sich so bedingungslos diesem Milchbart Peter anschließen. Die Führungsqualitäten des armen Jungen sind gleich Null, dementsprechend schwach wirkt er denn auch in der großen Entscheidungsschlacht. Jedenfalls wird er von Tilda Swinton glatt an die Wand gespielt. Eine bessere Verkörperung der Weißen Hexe hätte ich mir nicht wünschen können.

Andere Kritikpunkte wie zum Beispiel die angeblich gar so christliche Botschaft lasse ich aus zweierlei Gründen nicht gelten. Erstens ist diese Botschaft zentrales Thema auch des Romans - warum sollte sie im Film also weggelassen werden? Zweitens wird sie keineswegs so aufdringlich vermittelt, wie manche Kritiken suggerieren wollen. Und überhaupt: Welcher Fantasyfilm kommt denn ohne die klare Abgrenzung zwischen Gut und Böse aus? Irgendwelche mythischen Prophezeiungen oder die Aufopferung eines Helden findet man in praktisch jedem Film dieses Genres. Mich stört noch nicht einmal der Auftritt des Weihnachtsmannes, denn in Narnia hat er nicht viel mit dem leicht psychotischen, pausbäckigen Knacker zu tun, zu dem er in unserer Konsumgesellschaft geworden ist...

Die DVD:

Allmählich wird der Werbe-Wahn unerträglich. Legt man die Hauptfilm-DVD ein, wird man erstmal mit einem Dutzend Werbefilmen für andere Kino- und DVD-Veröffentlichungen von Disney belästigt.

Den Film gibt es im Handel in zwei Versionen. Die normale Verkaufsversion enthält die Kinofassung. Die Collector's Edition enthält eine Version des Films, die ca. 2 Minuten länger ist als die Kinofassung. Die nachträglich eingefügten Szenen haben auch für die FSK-12-Einstufung gesorgt, denn es handelt sich vor allem um Gewaltschnitte. Man sieht etwas mehr Gemetzel in der Entscheidungsschlacht, außerdem wird Aslan bei seiner Opferung deutlich unsanfter behandelt.

Schon auf der DVD, die den Hauptfilm enthält, gibt es einige Extras. Dazu gehören verschiedene Audiokommentare sowie zuschaltbare Informationen, die während des laufenden Films eingeblendet werden, wenn die entsprechende Option aktiviert ist. Die "Pannen vom Dreh" könnten weit amüsanter sein, als sie sind - dieser nur ca. 4 Minuten lange Beitrag hat eine so hektische Schnittfolge, dass man kaum etwas richtig erkennen kann.

Der weit größere Extras-Batzen befindet sich auf DVD Nr. 2. Im Grunde handelt es sich um ein einziges langes "Making of", das aber in viele größere und kleinere Featurettes aufgeteilt ist. In "Chroniken eines Regisseurs" (ca. 38 Minuten) liegt der Schwerpunkt auf der Sichtweise des Regisseurs, der denn auch ausführlich zu Wort kommt. Auch hier wieder finde ich die Schnittfolge zu schnell, d.h. man sieht immer nur kurze Schnipsel von den Dreharbeiten, dann wieder zwei Sätze eines Interviews, dann wieder eine kurze Filmszene und so weiter. "Die magische Reise der Kinder" stellt die jugendlichen Hauptdarsteller in den Vordergrund. Die Kinder mussten die langen Dreharbeiten fern von ihrer Familie in Neuseeland durchstehen, deshalb wurde alles getan, um sie bei Laune zu halten. Man erfährt auch, zu welchen Schwierigkeiten beispielsweise ihr schnelles Wachstum geführt hat: Sie sind ganz einfach aus ihren Kostümen herausgewachsen...

Der Menüpunkt "Evolution eines Epos" enthält einen leider nur wenige Minuten langen Beitrag, der sich dem Autor C.S. Lewis widmet. Eine Biografie im Ultra-Schnelldurchlauf... na ja. "Evolution eines Epos" enthält die beiden dicksten Featurette-Batzen. Sie bestehen jeweils aus vielen kurzen Einzelclips, die man aber mit einer "Alles abspielen" - Funktion zum Glück quasi zusammenschalten kann. So gebündelt, sind die beiden Gesamt-Featurettes je ca. 55 Minuten lang. Im ersten Beitrag werden praktisch alle wichtigen Personen aus dem Produktionsteam vorgestellt. Jeder darf sein Aufgabengebiet vorstellen und man bekommt Aufnahmen von seiner Arbeit zu sehen. Der zweite Beitrag beschäftigt sich eingehend mit der Entstehung der diversen Kreaturen, angefangen bei der Weißen Hexe und Aslan bis hin zu den "Wadenbeißern" und Goblins. Seltsamerweise ist dieser zweite Beitrag doppelt verlinkt, d.h. im Abschnitt "Kreaturen, Länder und Legenden" wird er noch einmal aufgeführt.

Deshalb enthält der Menüpunkt "Kreaturen, Länder und Legenden" eigentlich nur noch zwei neue Beiträge, nämlich "Narnia Entdeckungstour" und "Eine Zeitreise". Ersteres ist eine interaktive Landkarte von Narnia, auf der man verschiedene Schauplätze anklicken kann. Eine Erzählerin berichtet dann, welche landschaftlichen Merkmale am jeweiligen Schauplatz zu finden sind und was sich dort ereignet hat. Dazu sieht man Ausschnitte aus dem Film und andere Illustrationen, auch eigens angefertigte Computergrafiken. Die "Zeitreise" ist eine Gegenüberstellung der Geschehnisse in Narnia und in der realen Welt. Bekanntlich vergeht die Zeit in Narnia erheblich schneller als auf der anderen Seite des Schrankes. Hier erzählt die gleiche Dame wie in der Entdeckungstour übrigens auch, was die Pevensie-Kinder in all den Jahren nach ihrer Krönung bis zur Rückkehr in die reale Welt erlebt haben.

J. Kreis, 17.05.2006
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