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drachentoeter Der Drachentöter (USA 1981)
- Dragonslayer -

DVD - Regionalcode 2, Buena Vista Home Entertainment
Altersfreigabe: FSK 12
Laufzeit: ca. 105 Minuten

Extras:
Keine

Regie:
Matthew Robbins

Hauptdarsteller:
Peter MacNicol (Galen)
Caitlin Clarke (Valerian)
Ralph Richardson (Ulrich)
John Hallam (Tyrian)
Peter Eyre (Casiodorus Rex)
Chloe Salaman (Prinzessin Elspeth)




Inhalt:

Irgendwann im Mittelalter - England wird gerade erst allmählich christianisiert - sterben sowohl Zauberer als auch Drachen allmählich aus. Einer der letzten alten Drachen mit Namen Vermithrax Pejorative terrorisiert einen ganzen Landstrich und muß durch regelmäßige Futterzufuhr in Form von Jungfrauen besänftigt werden. König Casiodorus ist eigentlich gar nicht besonders traurig über diese ganze Geschichte, denn durch die Angst vor dem Drachen wird das Volk von anderen Problemen abgelenkt und kann leichter beherrscht werden. Casiodorus hat eine besonders perfide Möglichkeit entwickelt, Gewalt über sein Volk auszuüben: Er hat sich eine Art Lotterie ausgedacht, durch welche zweimal im Jahr eine junge Frau ausgewählt wird, die dann die Ehre hat, dem Drachen zum Fraß vorgeworfen zu werden. Natürlich stellt der König sicher, daß der Name seiner eigenen jungfräulichen Tochter nicht mit in den großen Topf kommt. Die Prinzessin weiß hiervon zunächst noch nichts.

Eines Tages haben die Dorfbewohner die Nase voll von dieser Prozedur. Eine Delegation macht sich auf zum Magier Ulrich, um diesen zu bitten, den Drachen für sie zu erledigen. Leider ist der Zauberer schon ziemlich in die Jahre gekommen und kann den weiten Weg nicht mehr zurücklegen. Außerdem treffen jetzt auch Abgesandte des Königs ein, die den angeblichen Magier auf die Probe stellen wollen. Ulrich besteht die Probe nicht - und stirbt. Sein Schüler Galen verbrennt die Leiche und übernimmt die Aufgabe, den Drachen zu töten, kurzerhand selbst. Mit seinen magischen Fähigkeiten ist es aber nicht so arg weit her, außerdem braucht er das Amulett seines verstorbenen Lehrers, um überhaupt etwas bewirken zu können. Auf dem Weg zu den vom Drachen bedrohten Dörfern schließt Galen sich der Delegation der Dorfbewohner an und findet dabei heraus, daß einer von ihnen - Valerian - in Wirklichkeit ein Mädchen ist. Ihr Vater wollte so verhindern, daß auch sie an der Lotterie teilnehmen muß. Um vorzugreifen: Die beiden "kriegen" sich am Ende natürlich.

Galen zaubert einen Erdrutsch herbei, durch den der Eingang der Drachenhöhle verschlossen wird. Man feiert schon fleißig, doch die Freude währt nicht lange: Der Drache ist keineswegs tot und gräbt sich wieder ins Freie, um feurige Rache an den Dorfbewohnern zu üben. Eine neue Runde der Lotterie muß her. Diesmal allerdings manipuliert die Prinzessin das "Spiel", sie sorgt dafür, daß nur Täfelchen mit ihrem Namen in den großen Topf kommen, denn von Galen hat sie die Wahrheit erfahren. Um keinen Aufstand zu provozieren, muß König Casiodorus seine Tochter opfern. Galen schmiedet inzwischen einen besonders harten Spieß, mit dem er dem Drachen entgegentreten will. Von Valerian erhält er einen Schild aus Drachenschuppen, der ihm bei der kommenden Konfrontation das Leben rettet. In der Drachenhöhle findet Galen die Brut des Drachen. Diese kleinen Biester tun sich schon an Prinzessin Elspeths Leiche gütlich. Galen rammt dem riesigen Drachen seinen Spieß ins Genick, aber das ist für Vermithrax nicht mehr als ein Mückenstich!

Galen kann froh sein, daß er mit dem Leben davonkommt. Er ruft seinen Meister Ulrich ins Leben zurück, indem er dessen Asche auf einen brennenden See in der Drachenhöhle streut. Selbst Ulrichs magische Kräfte reichen nicht aus, um den Drachen zu besiegen, deshalb läßt er sich von seinem alten Widersacher ergreifen und durch die Lüfte davontragen - im gleichen Moment muß Galen das magische Amulett zerschlagen. Das ist sowohl das Ende des Drachen als auch der endgültige Tod des Zauberers. Am nächsten Morgen setzt König Casiodorus die Spitze seines Schwerts auf den noch qualmenden Kadaver des abgestürzten Ungeheuers und wird als Drachentöter gefeiert...

Der Film:

Die Effekte haben mich ganz schön beeindruckt, als ich den Film damals zum ersten Mal gesehen habe. Heutzutage wirkt das Go-Motion-Modell des Drachens zwar ein wenig lächerlich, aber erst dann, als er in voller Größe zu sehen ist. Solange man nur eine Klaue, den Schwanz oder einen Teil des Schädels sieht, wirkt das Vieh sehr glaubwürdig und bedrohlich. Die Magie-Effekte wirken dagegen auch heute noch durchweg überzeugend.

Außerdem ist das mal ein "anderer" Fantasyfilm. Die Prinzessin wird in diesem Film eben NICHT gerettet, sondern von den Babydrachen angeknabbert - und der Drachentöter hat mit seinem beherzten Sprung in den Nacken der Bestie NICHT den gewünschten Erfolg. Die schönen Landschaftsaufnahmen von der Isle of Skye und Wales tun ihr übriges, um dem Film eine "echte" Atmosphäre zu verleihen. Für eine Disney-Produktion ist auch erstaunlich viel Gewalt zu sehen, z.B. beißt einer der Jungdrachen der toten Prinzessin einen Fuß ab und ein Priester, der dem Drachen mit Gebeten entgegentritt, wird lebendig geröstet...

Die DVD:

Tja, außer daß man den Film in deutscher und englischer Sprache ansehen kann, ist zur DVD nichts zu sagen.




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