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Johannes Kreis

Leben und Werk


Mein Name ist Johannes Kreis. Das kleine Bild links zeigt mich in einem Urlaub, der schon einige Jahre her ist. Ein Klick auf dieses Bild führt euch zu meiner anderen Page.

GEBOREN wurde ich ein paar Tage vor dem normalen Termin. Heute kann ich nicht mehr sagen, warum ich es damals so eilig hatte. Es war ein Aschermittwoch, als ich das Licht des Kreißsaals im Alzeyer Krankenhaus erblickte... vielleicht ist die "interessante Abnormität" meines Hirns, die mir Jahre später von einem Deutschlehrer bescheinigt wurde, auf dieses Datum zurückzuführen. Denn obwohl ich nicht gerade ein Freund der Fassenachtsfröhlichkeit auf Befehl bin, scheinen mir doch eher unernste Charakterzüge in die karge Wiege gelegt worden zu sein. Eine solch unvergleichliche Kombination von Genen konnte wohl nur ein einziges Mal in der gesamten Geschichte der Evolution per Zufall entstehen. Weitere Exemplare, die mir auch nur im entferntesten gleichen, müssten wahrscheinlich geklont werden.

Schnell zeigten sich die ersten Anzeichen für meinen seltsamen Geschmack. So zog ich z.B. schwarzen Traubensaft der (Mutter-)Milch vor, was nach einiger Zeit zu blaugefärbten Milchzähnen und Kalzium-Mangelerscheinungen führte. Ich mochte damals einfach keine Milch - vor allem keine warme. Alle Milchprodukte, die mir vorgesetzt wurden, mussten also entweder gut gekühlt sein, oder ich verschmähte sie.

Die idyllische Abgeschiedenheit meiner rheinhessischen Heimat tat ein übriges: Ein nach neuen Erfahrungen gierender Kindergeist, der in einer solchen doch eher reizlosen Umgebung vor sich hin darbt, muss sich ja zwangsläufig auf die Innenwelt der eigenen Phantasie zurückziehen.

ERZOGEN wurde ich sehr religiös, musste auch wiederholt an Gehirnwäsche-Freizeiten in dubiosen Bet-Tempeln teilnehmen, während meine Klassenkameraden in den Ferien mit ihren Eltern so exotische Orte wie den Schwarzwald, Griechenland oder die Toskana aufsuchten. Diese Phase scheint aber insgesamt ohne ernstere Folgen an mir vorübergegangen zu sein, immerhin waren mir die so erworbenen profunden Bibelkenntnisse schon öfter von Nutzen, wenn mir in bierseligen Diskussionen sonst nichts lustiges mehr einfiel. Ein Wunder, dass ich meine Kindheit überhaupt überlebt habe, bei all den Mittelchen, die mir so eingetrichtert wurden: Lecithin fürs Hirn, Kalktabletten fürs Skelett, Sanostol für alles andere. Auch bin ich schon im Vor- und Grundschulalter mehr als nur einmal buchstäblich auf den Kopf gefallen: Mehrere Gehirnerschütterungen haben mir jahrelang immer wiederkehrende, quälende Kopfschmerzanfälle beschert...

SCHWESTERN habe ich drei an der Zahl, zwei sind älter als ich und eine jünger. Glaubt mir: Sowas prägt! So wurde ich in meiner frühesten Jugend schon als Barbiepuppen-Ersatz missbraucht und von meinen älteren Schwestern in eigenartige Kostümierungen gesteckt, durfte mir die Singles der damaligen Zeit (späte Sechziger - frühe Siebziger) anhören und habe vermutlich auch so manches Kleidungsstück meiner Schwestern aufgetragen. Daraus dürft ihr jetzt keine falschen Rückschlüsse auf meine heutigen Vorlieben ziehen!

GESCHULT wurde ich bis zum Punkte-Overkill in der MSS (Oberstufe im Gymnasium nach damaligem rheinland-pfälzischem Modell). Dem Sport eher abhold und auch in der Mathematik ziemlich ahnungslos begann ich diese Laufbahn - und daran hat sich nichts geändert. Bis zum Ende der Grundschulzeit war ich immer einer der Kleinsten und Schmächtigsten (man erinnere sich an meine leicht verfrühte Ankunft auf diesem Planeten) und musste daher viel Prügel einstecken. Das war eine gute Schule, denn so wurden mir nützliche Charaktereigenschaften wie Verfolgungswahn, Heimtücke und Hinterlist geradezu zur zweiten Natur. Immerhin schaffte ich mein Abi mit einer guten Durchschnittsnote.

BEIM BUND machte ich, was alle machten: Vernichtete die gesamten Bier-Jahresvorräte des Westerwalds, vermied jede überflüssige Anstrengung und schmierte meine Fresse regelmäßig zur Tarnung mit Asche von Korken ein, worüber sich meine Akne am meisten freute. Ich war übrigens erst Panzergrenadier, dann Funker, und durfte diesen Unsinn 15 Monate lang ertragen. Außerdem lernte ich das Prinzip von Befehl und Gehorsam: Egal wie beknackt dein Chef sein mag, seine Befehle haben für dich der Weisheit letzter Schluß zu sein. Diese Lehre kann man auf jede beliebige Situation auch im Berufsleben anwenden.

BERUF: Wo sonst als im öffentlichen Dienst sollte jemand wie ich wohl landen? Dieser Beruf kommt meinem angeborenen Hang zur Bequemlichkeit einigermaßen entgegen. So bearbeitete ich nach einer dreijährigen Ausbildungszeit zehn Jahre lang fröhlich eine Akte nach der anderen, erfreute mich an den schrecklichen Schicksalen der armen Leute, die meiner Willkür ausgeliefert waren, und delektierte mich an so manchem Obduktionsbericht und zahlreichen neuropsychiatrischen Gutachten. Klingt komisch? Stimmt ja auch nicht. Jedenfalls hatte ich irgendwann genug davon. Seit 2002 arbeite ich hauptsächlich als Projektsklave und Anwenderbetreuer. Dieser aufreibende Job hat mir vor Augen geführt, dass die Behauptung, ein Großteil der Probleme sei auf dem Platz vor dem Bildschirm zu suchen, nicht ganz falsch sein kann. Immerhin habe ich dabei zumindest eines gelernt: Geduld.

TECHNISCHE DATEN - Ich wiege ca. 80 Kilo (schwankend: Im Urlaub meist 2 Kilo mehr) bei einer lichten Höhe von 182 Zentimetern. Mein mit zu großen Ohren bestückter Schädel ist so eben noch bedeckt von dunkelbraunem Haar, meine Augen sind blau und wegen leichter Kurzsichtigkeit meistens leicht zusammengekniffen. In letzter Zeit setze ich meine Brille aber auch in der Öffentlichkeit öfter auf, denn hinter dem dicken schwarzen Gestell kann man sich gut verstecken. Sonst fällt an mir eigentlich nur noch mein debiles Grinsen auf.

HOBBYS - habe ich keine, zumindest nichts in der Art von Briefmarkensammeln, Modellbau usw., Sport schon gar nicht. Der größte Teil meiner Freizeit geht, wie man vielleicht erahnen kann, für PC- und Videogames drauf. Außerdem bin ich ein ausgesprochener Bücherwurm und gebe zu viel Geld für DVDs und Blu-rays aus. Interessiere mich auch fürs Fotografieren, ein paar meiner Exponate könnt ihr hier bewundern. Generell gehen meine Interessen hauptsächlich in Richtung SF/Fantasy, ich bin Star Wars, Star Trek, Perry Rhodan und Herr der Ringe - süchtig!

Mein bevorzugtes URLAUBSLAND ist Griechenland. Ich liebe Griechenland und die Lebensart der Griechen! Es gibt kaum etwas, das ich als Besucher an diesem Land nicht gut finde - natürlich muss man die selektive Wahrnehmung beherrschen, weil Schönes und Häßliches oft nah beieinander liegt. Wobei das Häßliche in aller Regel von Menschenhand verbrochen wurde! Aber das gute Essen... die herrliche, abwechslungsreiche Landschaft... die schönen Strände mit diesem kristallklaren Wasser... die netten Griechen... das tolle Wetter (jedenfalls meistens)... und überhaupt! Bei der Reiseplanung sollte man sich überlegen, was man eigentlich für eine Art von Urlaub machen möchte. Reiner Badeurlaub? Dann sind die kleineren Inseln der Kykladen empfehlenswert - hier ist Santorini mein Favorit, obwohl dort die interessante Kraterrandlage bedeutet, dass man keine Strände in der Nähe der Orte mit dem schönsten Blick hat. Oder man entscheidet sich für eine der weniger überlaufenen Inseln wie Korfu und Samos. Kultur und Sightseeing? Dann wählt man das zentrale Festland (die Meteoraklöster sind ein kaum zu überbietendes Erlebnis) oder den Peloponnes. Zwei Wochen wären hierfür schon fast zu wenig. Wer beides möchte, wählt je nach Urlaubsdauer am besten entweder Rhodos oder, wenn man mehr Zeit hat, Kreta. Auf Kreta haben mir der westliche und südliche Teil am besten gefallen. Mein Tip für Südkreta: Der kleine Ort Paleochora. Dort gibt es je einen Sand- und Kiesstrand, unzählige gemütliche Tavernen und Bars, ein Open-Air-Kino, Ausflugsmöglichkeiten per Boot, Wassersport usw.!

SPORT - Treib Sport oder bleib gesund! Tja, ich bleibe lieber gesund! Man darf mich also getrost als völlig unsportlich bezeichnen. Schon als Kind musste man mich zu sportlicher Betätigung geradezu zwingen. Okay - bei den Bundesjugendspielen habe ich zwar die eine oder andere Ehrenurkunde eingeheimst, aber das war mit dem Eintritt in die Oberstufe vorbei. Von da an betrieb ich meine grundsätzliche Ablehnung aller körperlichen Betätigungen, die zu Schweißausbrüchen führen, so konsequent, dass ich schließlich einen "Blauen Brief" bekam - einen schriftlichen Verweis. Nicht, dass das was gefruchtet hätte... Warum sollte ich mir bei irgendwelchen anstrengenden Sportarten die Haxen brechen oder die Klamotten ruinieren? Da sehe ich mir doch lieber im Fernsehen ein Fußballspiel an oder - noch lieber - irgendwas mit Motorsport, am liebsten den World Rally Cup. Dabei würde ich ja auch gern mal mitmachen!

MUSIK war mir früher wichtiger als heute. Ich stelle aber fest, dass ich wieder öfter Musik höre, seit ich einen iPod besitze. In den frühen Achtzigern, als es für mich keine bessere Band als The Police gab, habe ich immer sehnsüchtig auf die "SWF3 Top Ten" oder die "Hitparade International" auf HR3 gewartet. Wer von euch erinnert sich noch an "Knut Buttnase", "Herrn Schniepelpuhl", "Freddy Flop" usw.? Das alles fand ich damals immer ziemlich genial... Es gab dann eine Zeit, Anfang der Neunziger, als ich hauptsächlich Techno (als das noch nicht so belangloser Scheiß war wie heute), Electro (Depeche Mode!) und EBM (Front 242!) gehört habe. Gleichzeitig aber auch Goth & Wave, die Talking Heads, Level 42 und ähnliche Furchtbarkeiten. Dann kam die Industrial- und Metal-Phase. Gleichzeitig entdeckte ich Andreas Vollenweider für mich. Man sieht: Einen einseitigen Geschmack habe ich wirklich nicht. Heutzutage finde ich The Police immer noch gut, ansonsten höre ich sehr gern die Nine Inch Nails, auch noch andere Bands der heftigeren Gangart, und vor allem Irish Folk. Kaufe mir aber bei weitem nicht mehr so viele CDs wie früher - Langspielplatten schon gar nicht mehr.



To be continued!

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