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Atlan Obsidian 8: Die Technostadt

Autor: Bernd Frenz

Inhalt

Sardaengar und Li da Zoltral treffen in Sardaengars Festung Grataar zusammen. Li geht sofort zum Angriff über und Sardaengar kann sich nur retten, indem er die Gestalt eines Scaffrans annimmt und in einem Rudel dieser Tiere "untertaucht". Li erkennt, dass er ein Mago ist. Während Li die Anlagen der Festung erkundet, benutzt Sardaengar die Transmitterfunktion einer der aus Nanomaschinen bestehenden Silbersäulen, doch da der Einfluss des Kristallmondes auf ihn immer stärker wird und die Stabilität der Obsidian-Kluft abnimmt, kann er den Transportvorgang nicht kontrollieren. Er wird nach Vinara Zwei in die hauptsächlich von Cheborparnern bevölkerte Stadt Giascon versetzt. Er verliert die Kontrolle über seine Fähigkeit der Para-Modulation, nimmt verschiedene Gestalten an und wird, da man ihn für einen Dämon hält, gefangen genommen. Aufgrund seines ständigen inneren Kampfs gegen den Kristallmond ist er so geschwächt, dass er sich selbst dann nicht wehren kann, als man ihn foltert. Er lenkt sich durch eine Erinnerung an sein erstes Zusammentreffen mit Atlan im Jahre 10.512 da Ark ab, als er in Gestalt eines arkonidischen Forschers in einer Kolonie auf Larsaf II (der Venus) gelebt hatte. Auch die Befreiung Litraks nimmt er noch wahr. Dann wird er auf einen Scheiterhaufen gesetzt…

Li erkennt bei ihren Untersuchungen, dass die Hyperspeicher des Kristallmondes durchlässig geworden sind. On- und Noon-Quanten drohen freigesetzt zu werden. Da es Li nicht gelingt, die Hypertronik des Kristallmondes zu erreichen, von dem sich übrigens ein Ableger in Form einer immer weiter anwachsenden Kristallkugel in Grataar befindet, sucht sie nach einem Weg, zum Kristallmond selbst zu gelangen. Sie zwingt eine der Goldenen Technostädte unter ihre Kontrolle. Innerhalb des Kraftfelds dieser Städte ist die Technologie-Blockade der Obsidiankluft, die auch Lis Kosmokratenausrüstung immer weiter lahm legt, gänzlich aufgehoben. Leider funktioniert die Kontrolle nicht besonders gut, so dass die Stadt zuerst beinahe abstürzt und dann mit Grataar zu kollidieren droht.

Lethem und seine Begleiter überleben den Beinahe-Absturz der (von Li gesteuerten) Technostadt, indem sie hinter Dismeeder Bonweerds massigem Körper in Deckung gehen. Als die Stadt sich wieder fängt und knapp über dem Boden weiterfliegt, folgen sie ihr auf Dismeeders Rücken und versuchen, auf sie hinaufzuklettern. Sie staunen nicht schlecht, als sie sehen, wie die totgeglaubte Li da Zoltral von Grataar aus zur Stadt fliegt! Zusammen erreichen sie die Technostadt, wobei ihnen von den Ovalrobotern geholfen wird - scheinbar werden auch diese Maschinen von Li kontrolliert. Plötzlich schlägt wieder ein riesiger Obsidiantrümmer ein, ganz in der Nähe der Stadt, doch diese führt eine Transition mit unbekanntem Ziel durch.

In einer anderen Technostadt kämpft Atlan ums Überleben. Am Ende ist außer ihm nur noch Tamiljon übrig. Litrak befindet sich schon nicht mehr auf der Plattform, er ist auf dem Weg zum nächsten Obsidiantor. Sein Ziel ist Vinara Eins, wo er seine verlorenen Körperfragmente einsammeln will. Als Tamiljon über den Tod der beiden letzten Litrak-Ordensbrüder lacht, schlägt Atlan ihn bewusstlos und legt ihm das Band aus Nanomodulen um den Hals. Er zwingt den Schwarzhäutigen (der sich nicht erinnern kann, gelacht zu haben), endlich die Wahrheit zu sagen. Tamiljon ist tatsächlich ein Mutant mit telekinetischen Kräften, kann diese aber nur einsetzen, wenn er die Vitalenergie intelligenter Lebewesen anzapft. So hat er auch unabsichtlich den Tod von Jorge Javales verschuldet. Seitdem hat er immer Atlans Nähe gesucht - wegen der unerschöpflichen Kraftquelle, die der Zellaktivator darstellt. Plötzlich führt die Technostadt eine von Litrak programmierte Transition durch und stürzt in einer Gegend ab, die frappierend an das alte Ägypten erinnert. Atlan und Tamiljon können, von den Kräften des Telekineten abgefangen, noch rechtzeitig abspringen, bevor die Technostadt in einem Flussdelta aufschlägt und völlig zertrümmert wird. Mit Entsetzen stellt Atlan fest, dass die Gegend - es ist die Spiegelwelt Vinara Fünf - von Vecorat bewohnt ist. Man kennt diese Insektenwesen auch unter dem Namen Individualverformer, und sie waren seit jeher Erzfeinde der Arkoniden. Hier scheinen sie aber ganz friedlich zu sein. Es sind auch einige humanoide Wesen an der Absturzstelle. Eine Frau stellt sich als "Seherin von Yandan" vor. Sie behauptet, Atlans Ziele aus Träumen zu kennen. Und sie fragt ihn, wo ihr Freund Cisoph Tonk sei…

Kommentar:

Nun, Atlan kann es nicht wissen: Cisoph Tonk ist tot, umgekommen auf Lethems Expedition. Nur - woher kennt die Seherin ihn?

Tja, jetzt stellt sich doch heraus, dass ich Recht hatte: Sardaengar ist ein Cyno, er hat den Rang eines Mago. Wenn er noch vor ca. 10.000 Jahren mit Atlan auf der Venus war, kann er ja gar so lange noch nicht in der Obsidiankluft sein. Das Zusammentreffen mit Atlan war seinerzeit wohl eher Zufall, d.h. es ist eigentlich nichts Geheimnisvolles dabei.


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