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Atlan Obsidian - Zyklus


Allgemein:

Die Handlung des Obsidian-Minizyklus schließt sich rein chronologisch direkt an den Centauri-Zyklus an, man muß diesen aber nicht unbedingt gelesen haben, weil der Handlungsschauplatz schon im ersten Heft an einen völlig anderen Ort des Universums verlagert wird und zunächst nur lose Bezüge zum Centauri-Zyklus hergestellt werden.

Zur Erinnerung: Im Centauri-Zyklus hatten Nachforschungen wegen eines Attentats den Arkoniden Atlan in den Sternhaufen Omega-Centauri geführt. Dort haben sich Reste des ehemaligen Großen Tamaniums der Lemurer erhalten. Im Zentrum des Sternhaufens befindet sich ein Sonnentransmitter, der aus 20 Sonnen besteht, welche in der Form eines Pentagondodekaeders angeordnet sind und von der sogenannten Kharag-Stahlwelt, einem ausgehöhlten Planetoiden, gesteuert werden können. Der arkonidische Großindustrielle Crest-Tharo da Zoltral hatte die Hinterlassenschaften der Lemurer mißbraucht, um ein Wirtschaftsimperium aufzubauen. Mit Hilfe einer lemurischen Bewußtseins-Transferanlage wollte er die Macht im arkonidischen Reich übernehmen. Atlan hatte Crest-Tharo zwar besiegt, dabei aber seine geliebte Li da Zoltral verloren. Der Kosmokratenroboter Samkar hatte Lis Körper mitgenommen. Die Handlung des Obsidian-Zyklus beginnt zwei Tage nach Li da Zoltrals "Tod".

Der Obsidian-Minizyklus umfasst 12 Hefte. Wegen ihrer großen Beliebtheit wird die Atlan-Serie jedoch nicht mit Band 12 abgeschlossen, sie wird ohne zeitliche Unterbrechung mit Band 13 fortgesetzt. Dieser Roman ist zugleich der erste Band eines neuen Minizyklus mit dem Titel "Die Lordrichter".

Handlungszeit:

18. März 1225 NGZ - 05. Mai 1225 NGZ

Erkenntnisse für die Perry Rhodan - Serie:

Der Kugelsternhaufen Omega-Centauri ist der Überrest des Urschwarms Litrakduurn, der vor ca. 546 Millionen Jahren infolge eines Angriffs der Chaosmächte mit der Milchstraße kollidiert und von ihr teilweise absorbiert worden ist. Die Urschwärme hatten lange vor der Zeit der Mächtigen die Aufgabe, für die Verbreitung von Leben und Intelligenz im Universum zu sorgen. Zu diesem Zweck hatten sie auch Biophore-Vorräte dabei. Das "Zwei-Stufen-System" aus Schwärmen und Sporenschiffen wurde erst später eingeführt. Die Urschwärme waren erheblich größer als z.B. die Mini-Galaxie, welche im Jahre 3440 n.Chr. in der Milchstraße erschienen war. Vor dem Angriff der Chaosmächte hatte Litrakduurn noch Biophore ausgesät. Dadurch war es u.a. auf der Erde zur sog. "Kambrischen Explosion" gekommen. Die Freisetzung von Biophore war dafür verantwortlich, daß damals in relativ kurzer Zeit viele neue Arten von Lebewesen entstanden sind. In diese Zeit fällt auch das erstmalige Erscheinen mehrzelliger Lebewesen, innerhalb von "nur" 20 Millionen Jahren hatten sich die Gliederfüßer massiv ausgebreitet und waren zur vorherrschenden Tierart der Erde geworden. Obwohl es im Obsidian-Zyklus nicht ausdrücklich erwähnt wird, kann angenommen werden, daß die Urschwärme von der Organisation Catarac gesteuert worden sind, von der wir im Zusammenhang mit dem Dekalog der Elemente (siehe PR-Zyklus Die Chronofossilien / Die Vironauten) schon einmal gehört haben. Die Urschwärme werden im Obsidian-Zyklus erstmals erwähnt.

In der Obsidiankluft von Omega Centauri, einer zeitlosen Hyperraum-Stasisblase, war ein Not-Backupsystem zur kompletten Rekonstruktion des Urschwarms versteckt. Ein neu entstandener Schwarm hätte allerdings die gesamte Milchstraße zerfetzt. Die Obsidiankluft hatte auch als "Tresor" für die Biophore gedient. Im Lauf der Zeit war der "Tresor" für Eindringlinge durchlässig geworden, so dass zahlreiche Raumschiffe in der Obsidiankluft gestrandet sind, deren Besatzungen (bzw. deren Nachkommen) zur Handlungsgegenwart des Obsidian-Zyklus noch immer dort leben. Am Ende des Romanzyklus wird die Bedrohung durch das Backup-System neutralisiert. Der in der Hyperraumblase versteckte Planet Vinara materialisiert im Sonnendodekaeder von Omega Centauri.








Illustrationen Pabel-Moewig Verlag KG
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