Zur Archiv-Startseite
Zur Atlan-Startseite
Zur Zyklusübersicht
Weiter zu Nr. 5 (17)
Zurück zu Nr. 3 (15)


Atlan Heftroman Nr. 16 - Lordrichter 4: Murloths Berg

Autor: Bernhard Kempen

Inhalt

Atlan und Kythara werden in den schwebenden Murloth-"Eisberg", der gänzlich aus Psi-Materie besteht, teleportiert und außerdem in die Vergangenheit befördert. Sie vermuten, dass das "Bewusstsein" des Murloth-Bergs die Versetzung gezielt durchgeführt hat. In dieser offenbar mehrere Jahre zurückliegenden Zeit ist ein gerade erst auf Narukku angekommenes Kollektiv aus verschiedenen insektoiden Klonvölkern im Auftrag der Lordrichter damit beschäftigt, dem Murloth-Berg Energie zu entziehen. Die entsprechenden Versuche sind aber nicht sehr erfolgreich. Atlan und die Varganin begegnen auf ihrer Flucht durch die labyrinthischen Stollen, von denen der Berg durchzogen ist, öfters einem Orgh namens Ur'ogh-49 und verursachen durch die Art, wie sie mit ihm umgehen, einen Umdenkprozess in dem bisher ganz auf die stupide Befolgung von Befehlen konditionierten Wesen. Als Atlan und Kythara, die aus dem Berg fliehen mussten, in diesen zurückkehren wollen, hilft Ur'ogh-49 ihnen dabei. Prompt werden alle drei in die Gegenwart zurückversetzt.

Während Ur'ogh-49 zu seinen Leuten zurückkehrt, beobachten Atlan und Kythara die Entstehung eines Psi-Tornados rund um das Binnenmeer. Viele Naruks (die sich noch immer heftig bekriegen) und Insektoiden werden von diesen Stürmen quasi aufgesaugt. Die übriggebliebenen Insektenwesen fallen wenig später alle im selben Moment tot um. Zurück in der AMENSOON, deren Systeme zum Teil wieder funktionieren (nur das Überlichttriebwerk nicht - es wurde durch die Psi-Stürme beschädigt) rekonstruiert Kythara die Ereignisse der vergangenen Stunden. Demnach haben die aus der Obsidiankluft stammenden Psi-Kristalle dem Berg Murloth fast sämtliche Psi-Energie entzogen. Es hat sich ein Energiestrom gebildet, der von der Planetenoberfläche weg führt. Innerhalb des Emissionsnebels gibt es außer Narukku drei weitere Psi-Quellen im Umkreis von 15 Lichtjahren sowie eine fünfte, weit stärkere Psi-Quelle im Zentrum des Nebels - und genau dorthin führt der vom zusammengeschrumpften Berg Murloth ausgehende Energiestrom, der jetzt übrigens die typischen ÜBSEF-Signaturen intelligenter Lebewesen aufweist. Die Orter der AMENSOON haben einen Strukturschock angemessen: Die VERGESSENE POSITRONIK ist auf dem Weg zum Zentrum des Emissionsnebels. Sobald die Selbstreparaturanlagen des Varganenschiffs den Überlichtantrieb wieder hergestellt haben werden, wollen Atlan und Kythara der Riesenplattform folgen.

An einem anderen Ort erwacht der konservierte Leichnam des Varganen Vernon, in dem sich noch ein Rest des Bewusstseins erhalten hat. Das Vernon-Bewusstsein muss hilflos beobachten, wie der tote Körper von einer fremden Existenz übernommen und gelenkt wirdů

Kommentar:

Abgesehen davon, dass in diesem Roman für meinen Geschmack etwas zu ausgiebig mit Psi-Energie usw. herumhantiert wird, gibt es nicht viel zu sagen. Die Story plätschert so dahin, ist aber gut lesbar. Das debile Atlan-Kythara-Geschäker reißt nicht ab. Es kommt zu einer kurzen Zeitreise, deren tieferer Sinn sich mir noch nicht erschlossen hat. Am Ende tritt mit Vernon eine Figur auf, die uns bestimmt noch öfter begegnen wird. Ich nehme an, dass die "Leiche" von einem Cappin übernommen wurde und dass er sich auf der VERGESSENEN POSITRONIK befindet. Wer all die freigesetzte Psi-Energie von Murloths Berg sammelt und zu welchem Zweck er sie benötigt, bleibt weiter unklar.


Zur Archiv-Startseite
Zur Atlan-Startseite
Zur Zyklusübersicht
Weiter zu Nr. 5 (17)
Zurück zu Nr. 3 (15)