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Atlan Lepso - Zyklus



Allgemein:

Die Handlung der Lepso-Taschenbücher hat weder inhaltlich noch von der Serien-Chronologie her irgend etwas mit der Atlan-Heftserie zu tun, die mit Band 60 eingestellt worden ist. Es finden sich allerdings Parallelen zu der "klassischen" Atlan-Heftserie, insbesondere zum Zyklus "Im Auftrag der Menschheit".

Das 32. Jahrhundert alter Zeitrechnung gehört zu den so genannten "interessanten Zeiten", in denen man eigentlich nicht gern leben möchte. Seit den mehr als 600 Jahre zurückliegenden katastrophalen Dolan-Angriffen auf die Erde haben sich viele größere und kleinere Staatengebilde vom Solaren Imperium getrennt. Autonome Sternenreiche wie der Carsualsche Bund, die Zentralgalaktische Union und das Imperium Dabrifa weiten ihre Macht immer mehr aus und konkurrieren mit Terra. Daneben gibt es unabhängige Gruppen und Grüppchen wie Tipa Riordans Piraten, die Galaktischen Händler und viele andere, die alle ihre eigenen Interessen verfolgen.

Die "United Stars Organisation" (USO), ein von Lordadmiral Atlan geleiteter und größtenteils von Terra finanzierter Geheimdienst, trägt als "Galaktische Feuerwehr" zum Schutz des Solaren Imperiums bei. Agenten der USO sind an allen Brennpunkten des galaktischen Geschehens tätig, unter anderem auch auf der Freihandelswelt Lepso. Dieser Planet ist nicht nur ein Zentrum des legalen und illegalen Handels sowie des organisierten Verbrechens, sondern auch ein gigantisches Vergnügungszentrum mit Spielhöllen, Bars, Freudenhäusern und so weiter. Eine Regierung im eigentlichen Sinne gibt es auf Lepso nicht. Eine Art Mafia, die sich euphemistisch "Staatlicher Wohlfahrtsdienst" (SWD) nennt, hält alle Fäden in der Hand. Hauptstadt des Planeten ist die Multimillionenmetropole Orbana.

Der Lepso-Zyklus beginnt mit einer im Fernsehen übertragenen Verfolgungsjagd durch die Häuserschluchten Orbanas, bei der Atlan scheinbar ermordet wird.

Handlungszeit:

1. März 3102 n.Chr. bis Anfang Mai 3102 n.Chr.

Erkenntnisse für die Perry Rhodan - Serie:

Auf dem Planeten Lepso haben vor Jahrtausenden die Völker der Gavivis und der Tyarez in Symbiose gelebt. Die Tyarez entstammen einem geheimnisvollen Teich, der sich auch 3102 n.Chr. noch auf Lepso befindet. Sie umhüllen ihre Symbionten in Form einer zweiten Haut. Tyarez und Gavivis haben eine besondere "Falttechnik" entwickelt, mit denen Objekte erzeugt werden können, die um eine Dimension "gekürzt" sind. Sie sind unsichtbar, bis sie sich "entfalten", wobei sie ihrer Umgebung Energie entziehen. Die letzte dieser Faltwelten ist ein gigantisches Objekt namens Camouflage, dort leben die letzten Tyarez. Die letzten Gavivis verbergen sich, als Menschen maskiert, auf Lepso.

Camouflage und die Tyarez wurden von den Akonen missbraucht, dann aber von acht Arkoniden aus dem Khasurn da Onur gerettet. Im Jahre 3102 n.Chr. werden einige Tyarez abtrünnig und arbeiten mit Artemio Hoffins zusammen, einem Schwarzgardisten des Imperators Dabrifa. Gemeinsam wollen sie die Camouflage übernehmen. Durch seinen vermeintlichen eigenen Tod - tatsächlich hat sich ein Tyarez geopfert, der seinem Trägerkörper Atlans Gestalt gegeben hatte - wird Atlan auf die Ereignisse aufmerksam gemacht. Zusammen mit Ohm Santarin, einem ehemaligen Agenten der UHB, der in die USO aufgenommen wird, vereitelt er die Pläne der Schwarzgardisten und befreit Camouflage. Gleichzeitig verhilft er den da Onur zur Wiedererlangung der Macht über den Planeten Sadik.







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