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Atlan Heftroman Nr. 57 - Flammenstaub 9: Eschens Welt

Autor: Christian Schwarz

Inhalt

Atlan, dem der Oberbefehl über die militärischen Kräfte der Freihandelszone Susch übertragen wurde, hat alle Hände voll zu tun und leidet noch immer unter dem Flammenstaub. Bei der Station BOYSCH sammeln sich nach und nach zahlreiche Schiffe aus ganz Gruelfin, der Widerstand gegen die Lordrichter formiert sich. Die Lordrichter wiederum starten einen weiteren Angriff, der genau diesen Prozess stören soll. Außerdem gibt es immer wieder Schwierigkeiten mit aufmüpfigen Juclas, die BOYSCH unsicher machen oder für Aufrüst- und Reparaturarbeiten ihrer Schiffe nicht bezahlen wollen. Carmyn Oshmosh hat eine gute Idee: Atlan soll die Elitekadetten, die in der Raumfahrtakademie von BOYSCH ausgebildet werden, auf seine Linie einschwören und sie in den noch unorganisierten Flotten, die sich in der Freihandelszone sammeln, als Befehlshaber einsetzen. So könnten alle Aktionen besser koordiniert und Streitereien unter den teilweise rivalisierenden Cappin-Teilvölkern vermieden werden.

Nachdem das erledigt und der Angriff der Lordrichter abgewehrt ist, kann Atlan sich endlich auf den Weg zu dem Planeten Eschens Welt machen, auf dem der verschollene Rhoarxi-Stamm der Anarii leben soll. Einerseits muss er verhindern, dass die Lordrichter dort zuerst eintreffen, andererseits hofft er, die Vogelwesen könnten ihn vom Flammenstaub befreien. Bei einem Zwischenstopp wird eine feindliche Flotte geortet. Neben einigen Zaqoor-Einheiten ist auch ein Kirigalo-Raumer vertreten. Für Atlan steht fest, dass ein Lordrichter an Bord dieses Schiffes sein muss, und damit hat er Recht. Lordrichter Saryla, der gerade erst durch einen von ihm provozierten Angriff der Takerer auf die Wesakenos dafür gesorgt hat, dass dieses bis jetzt eher neutral eingestellte Volk ebenfalls in die galaxisweiten Kampfhandlungen hineingezogen wird, wartet schon auf Atlan. Das Ganze ist eine Falle: Saryla täuscht Schwäche vor und lässt zu, dass Teile seines Kirigalo-Schiffs vernichtet werden. Er duldet sogar die Eroberung des Kernmoduls. So lockt er Atlan in seine Nähe, um ihn töten zu können.

Atlan glaubt, das Kriegsglück sei auf seiner Seite, als der von Florymonthis gelenkte Sammler MITYQINN ein fröhliches Tontaubenschießen mit den Zaqoor-Schiffen veranstaltet und als der Kirigalo geentert werden kann. Da erscheint der Lordrichter persönlich und zwingt die Cappins mit der Kraft seines Eishaarfelds in die Knie. Nur Atlan kann ihm mit Hilfe des Extrasinns, des Ovaron-Fragments und des Flammenstaubs widerstehen, ist aber wie gelähmt. Da greift die Takererin Kaystale ein. Die entstellte Söldnerin erkennt, dass sie Atlan liebt, und dass sie bereit ist, sich für ihn zu opfern. Mit einer unglaublichen Willensanstrengung gelingt es ihr, sich auf den Lordrichter zu stürzen. Dieser tötet sie natürlich sofort, aber diese Ablenkung verschafft Atlan genug Zeit, so dass er einmal mehr den Flammenstaub einsetzen kann - damit bringt er Sarylas Eishaarfeld zum Zusammenbruch.

Atlan wird durch den neuerlichen Einsatz des Flammenstaubs zwar weiter geschwächt, aber auch Lordrichter Saryla ist hilflos. Er kann gefangen genommen werden. Atlan traut seinen Augen nicht: Saryla scheint ein ganz normaler, leicht fettleibiger, an Gesicht und einer Hand durch Narben entstellter Cappin zu sein. Saryla selbst begreift, dass eigentlich er und nicht Atlan es ist, dem eine Falle gestellt wurde. Saryla ist dem Schwert der Ordnung zu machtgierig geworden - es hat ihn seinen Feinden in die Hände gespielt.

Infos

Dies ist der erste Beitrag des Autors Christian Schwarz zum Perryversum.

Der Roman enthält einen kleinen Fehler. Auf Seite 42 heißt es, Hunderte von Vasallen-Robotern seien im All von Schockwellenfronten zerdrückt worden. Im Vakuum des Alls kann es aber keine Schockwellenfronten geben. Schockwellen können nur in einem Medium entstehen, zum Beispiel in Luft oder Wasser.

Auch stellt sich die Frage, wie Atlan erkennen kann, dass Saryla ein Cappin ist. Körperliche Besonderheiten, anhand derer man einen Cappin zum Beispiel von einem Terraner, einem Tefroder oder einem anderen Lemurerabkömmling unterscheiden könnte, gibt es nicht. Diese Information muss also nichts besagen.

J. Kreis, 30.07.2006
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