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Atlan Heftroman Nr. 54 - Flammenstaub 6: Ein Zentralgehirn in Not

Autor: Luc Bahl

Inhalt

Der Sammler MITYQUINN, den Atlan und seine Gefährten auf dem Mond Eptascyn entdeckt haben, greift zu Gunsten der Juclas in die Raumschlacht ein und schlägt die Flotten der Takerer und Zaqoor in die Flucht. Atlan hat allerdings noch andere Probleme. Von dem großen und unförmigen, mit grüner Haut überzogenen Roboter, der sich als Florymonthis bezeichnet und offenbar so programmiert ist, dass er sich für ein echtes Lebewesen hält, erfährt der Arkonide, dass das Steuergehirn des Sammlers gestört ist. Das riesige Robotschiff war schon vor ca. 145.000 Jahren auf dem Mond abgestürzt, die Bordpositronik war in eine Schock-Stasis gefallen. Der seinerzeit von Ovaron abgestrahlte Weckimpuls hat es nicht erreicht, wohl aber der Sammelruf der Urmutter. Seitdem, also seit etwa 1200 Jahren, versucht das Schiff, sich selbst zu reparieren. Der Bordrechner ist aber sozusagen dem postironischen Äquivalent des Wahnsinns verfallen und gefährdet nun sowohl das Schiff als auch seine Passagiere.

Florymonthis, die vom Zentralrechner unabhängig agieren kann und ein seltsames Interesse an Atlan zeigt (dass sie ihn ständig mit "schöner Mann" anredet, quittiert der Extrasinn mit hämischen Bemerkungen), führt den Arkoniden und Abenwosch zu einer "schlafenden" Zwillingspositronik, die den gestörten Computer ersetzen soll. Dabei werden die drei ungleichen Gefährten immer wieder von Robotern angegriffen. Florymonthis opfert sich selbst, um die angreifenden Vasallen durch die Explosion zu vernichten. Zamptasch hat sich schon vorher abgesetzt. Er nimmt heimlich Kontakt mit dem gestörten Bordrechner auf und behauptet, Atlan und Abenwosch seien takerische Feinde. Er will dem Rechner bei der Jagd helfen. Er rechnet sich Chancen aus, als Belohnung für seinen Verrat schnell wieder von Bord zu kommen, denn er leidet an einer unheilbaren Krankheit und fürchtet den nahenden Tod. Allerdings hat die Positronik andere Vorstellungen von einer gut funktionierenden Zusammenarbeit: Sie zerstückelt Zamptaschs Körper, um sich sein Gehirn einzuverleiben, und auf diese Weise schneller mit ihm kommunizieren zu können. Dabei stirbt der alte Jucla.

Endlich gelingt es Atlan, den Ersatzrechner zu aktivieren. Dieser übernimmt sofort die Kontrolle über den Sammler, verbündet sich mit Atlan und erzeugt eine neue Florymonthis, die sogar über eine Sicherungskopie aller Erinnerungen - aber auch aller Macken - der früheren Ausgabe verfügt. Aber es gibt auch schlechte Nachrichten: Carmyn Oshmosh meldet sich und berichtet, die Lordrichter hätten nun zusammen mit den Takerern einen offenen Krieg gegen die Ganjasen begonnen.

Infos

Luc Bahl ist ein Pseudonym des Journalisten und Autors Achim Schnurrer, der schon als Herausgeber in einem Comicverlag tätig war, Romane aus der Reihe "Sternenfaust" verfasst und Drehbücher für einige Perry Rhodan - Hörspiele geschrieben hat. Insoweit ist dieser Roman nicht sein allererster Beitrag zum Perryversum.

Das Titelbild erinnert mich übrigens frappierend an ein Bild aus dem Animationsfilm "Das wandelnde Schloss". Eine zufällige Ähnlichkeit?

J. Kreis, 17.06.2006
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