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Atlan Centauri 7: Vorstoß zur Wasserwelt

Autor: Frank Borsch

Inhalt

Li da Zoltral wurde von Unbekannten (einer davon war ein Naat) aus dem Palast der Tamaron von Shahan entführt, das Ganze wurde von Überwachungskameras gefilmt. Atlan läßt sich die Aufnahmen vorführen und erkennt darauf ein humanoides Wesen, das einem Tefroder ähnelt, jedoch verschließbare Kiemen an den Seiten des Halses besitzt. Aus einigen weiteren anatomischen Besonderheiten schließt Atlan, daß es sich um ein amphibisches Lebewesen handeln muß. Damit hat man eine heiße Spur, denn der Legende nach gibt es derartige Wesen nur auf dem Planeten Tarik - und das ist die ehemalige Hauptwelt des Tamaniums Baylamor, die angeblich vor 500 Jahren vernichtet wurde. Wir erinnern uns: In Band 5 wurde beschrieben, daß es sich bei der Vernichtung dieser Welt um eine Geschichtsfälschung handelt und daß sich dort ein arkonidischer Stützpunkt befinden muß.

Atlan begibt sich natürlich sofort dorthin und tatsächlich existiert Tarik noch. Eine Landung ist nicht so ohne weiteres möglich, denn es herrscht rege Betriebsamkeit und dichter Raumflugverkehr und mehr noch: In der Nähe der Sonne des Tarik-Systems befindet sich ein sogenannter Situationstransmitter. Die TOSOMA fliegt zusammen mit einige Einheiten der restlichen Shahan-Flotte einen Scheinangriff auf Tarik, der nur der Ablenkung dienen soll. Atlan will die Verwirrung nutzen, um mit dem Stealth-Shift der TOSOMA auf Tarik zu landen. Der Shift wird versteckt, Altra da Orbanaschol und Cisoph Tonk bleiben darin zurück. Atlan, Akanara und Zanagrun (Chef der TOSOMA-Landungstruppen) begeben sich auf Erkundung. Die Suche nach Li da Zoltral ist einfacher als gedacht, denn auf Tarik gibt es nur einen einzigen Kontinent und dort wiederum nur eine einzige große Stadt, in deren Zentrum es einen riesigen Industriekomplex zu geben scheint. Atlan konzentriert seine Suche darauf und entdeckt eine gigantische Genfabrik, wo unzählige Tanks mit offensichtlich geklonten Arkoniden ohne Bewußtsein stehen. Man schnappt sich einen Ara-Mediziner, der dort herumläuft, und quetscht die Information aus ihm heraus, wo sich die Gefängnisse befinden. Im Gefängniskomplex zerstören unsere Helden mit Akanaras Hilfe alle versteckten Sicherheitseinrichtungen (komisch, ich dachte, der Yarn könne seine Fähigkeit nicht gezielt einsetzen) und befreien Li, die keine Ahnung hat, warum und von wem sie gekidnappt wurde. Atlan vermutet, daß Crest-Tharo da Zoltral, der wohl hinter der ganzen Geschichte steckt, auch von Li Klone anfertigen wollte...

In der Klonfabrik wird bei Lis Befreiung Alarm ausgelöst. Die vier Gefährten entziehen sich der Übermacht ihrer Gegner durch Flucht in das Rohrsystem, durch das die Klone mit Nährflüssigkeit versorgt werden. Sie beschädigen das System dabei schwer, so daß wohl zahlreiche der schlafenden Klon-Arkoniden zugrunde gehen werden. Leider kommen Atlan und seine Begleiter an der anderen Seite der Anlage heraus, d.h. wenn sie den Shift erreichen wollen, müßten sie die Anlage überqueren oder umgehen, beides ist ausgeschlossen. Es bleibt nur die Flucht in den nahen Ozean.

Nebenhandlung: Akanara entdeckt einen Speicherkristall, der die Geschichte des Tamaniums Baylamor enthält. Ein Epetran-Hologramm erzählt den Gefährten diese Story: Aénda da Zoltral, Schwester des später mit dem Raumschiff AETRON auf dem Erdmond gestrandeten Crest da Zoltral, sammelt zu ihrer Zeit Daten aus dem Epetran-Archiv, u.a. auch Informationen über Omega Centauri. Diese Daten fallen Jahrtausende später einem weiteren Vertreter aus dem Geschlecht da Zoltral mit Namen Baylamor in die Hände. Dieser erfolgreiche Geschäftsmann sucht nach einem sicheren Ort, an dem er sich vor den Angriffen der Cantaro im Hundertjährigen Krieg verstecken kann, und da kommen ihm Epetrans Reiseberichte gerade recht. Mit einem alten Transitionsraumer, der noch aus der Zeit des Robotregenten stammt, und einer zusammengewürfelten Mannschaft aus Glücksrittern und Verzweifelten bricht er nach Omega Centauri auf, wo die AETRON II umgehend von Mograks angegriffen wird. Die Arkoniden können fliehen, müssen aber auf Tarik notlanden. Dabei wird Baylamor unbemerkt vom Kommandanten seines eigenen Schiffs ermordet. Die Überlebenden siedeln sich auf Tarik an, können sich aber nur mühsam gegen die fremde Flora und Fauna durchsetzen. Sie versklaven die amphibischen Ureinwohner des Planeten und richten sich einen Herrschaftsbereich nach dem Vorbild des Kristallimperiums ein. Technisch fallen sie auf den Stand interstellarer Raumfahrt zurück und haben deshalb den 686 Jahre später auftauchenden Arkoniden unter Crest-Tharo da Zoltral nichts entgegenzusetzen, der sich auf Tarik festsetzt und den Planeten als Basis in Omega Centauri benutzt.


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