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Atlan Centauri 5: Fragmente der Ewigkeit

Autor: Hubert Haensel

Inhalt

Die TOSOMA nähert sich dem Tamanium Shahan, einem der großen Sternenreiche der Lemurer in Omega Centauri. Unterwegs hat Atlan (nach einer heißen Liebesnacht mit Li da Zoltral) eine Vision und glaubt, unter mentaler Beeinflussung ein Besatzungsmitglied zu erschießen. Es scheint ihm, als hätte er eine Raumstation gesehen, zu der es ihn mit aller Macht hinzieht. Der Arkonide überwindet den unerklärlichen Einfluß, in Wirklichkeit ist nichts geschehen. Das Shahan-System hat zwei Sonnen, Hauptwelt ist der Planet Shagdul IV. Das System befindet sich in einer Kalmenzone, in der es auch eine eigenartige Nebelwolke, die Effekte wie eine Energielinse hervorruft. Dort findet die Crew der TOSOMA ein tefrodisches Raumschiffswrack und eine Raumstation wie die, welche Atlan in seiner Vision gesehen hat. Im gleichen Moment hat Li da Zoltral erneut eine Vision wie auf Acharr. Zunächst wird die Station nicht näher untersucht.

Als man sich im Anflug auf Shagdul IV befindet, verläßt gerade ein UFO-Mutterschiff mit extremen Beschleunigungswerten das System. Jetzt kann es keinen Zweifel mehr daran geben, daß die Kosmokraten ihre Finger im Spiel haben. Die Tefroder, die von der Anwesenheit des UFO-Mutterschiffs nichts zu wissen scheinen, fangen die TOSOMA mit einigen Schiffen ab. Atlan wird aufgefordert, eine gründliche Durchsuchung seines Schiffs zu gestatten, was der natürlich ablehnt. Die Tefroder geben einige Warnschüsse ab und eröffnen dann das Wirkungsfeuer - allerdings treffen sie zunächst einmal nur die vom Virtuellbildner der TOSOMA herbeigezauberten Ortungsschatten und lassen sich von der virtuellen Flotte so ins Bockshorn jagen, daß sie Verstärkung anfordern. Währenddessen nähert sich die ortungsgeschützte TOSOMA weiter dem Planeten, bis die Tefroder den Schwindel durchschauen. Auch als die TOSOMA dann unter schwerem Beschuß liegt, läßt Atlan das Feuer nicht erwidern, denn er kommt schließlich als Freund. Außerdem nimmt er zu Recht an, daß die Technik seines Schiffs, insbesondere der Virtuellbildner, das Interesse der tefrodischen Regierung wecken muß und daß sein Krish'un Eindruck machen wird: Das Feuer wird eingestellt und Atlan wird von der Tamaron Nestary Cherhay zu einer Audienz eingeladen. Mit fünf Begleitern, darunter Akanara und Li da Zoltral, begibt sich Atlan zu einem Festbankett im Palast der Tamaron.

Währenddessen ist auf Shagdul IV ein unscheinbarer Archivar Namens Hergol Cohrnard einer Geschichtsfälschung auf der Spur. Durch Zufall ist er Zeuge eines Mordes geworden und dabei ist ihm ein Speicherkristall in die Hände geraten, in dem die Vernichtung des Planeten Tarik durch unbekannte Raumschiffe dargestellt wird. Dieses Ereignis soll sich vor 500 Jahren zugetragen haben - aber Hergol Cohrnard findet heraus, daß die Aufnahmen nicht älter als 30 Shahana-Jahre alt sein können! Es kommt dem Archivar mehr als nur verdächtig vor, daß Tarik vor einiger Zeit die Hauptwelt des Tamaniums Tarik war, welches sich seit ca. 34 Shahana-Jahren anders nennt. Wir kennen den Namen, denn er wurde vom sterbenden Attentäter in Heft 1 genannt: Er lautet Baylamor! Dieses Tamanium liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zu Shahan. Obwohl Cohrnard jetzt selbst in Gefahr ist und bereits einmal nur knapp einem Anschlag entkommen konnte, stellt er weitere Nachforschungen an. Er verschafft sich Zugang zu einem geheimen Archiv, wo er weitere Ungereimtheiten in der Geschichtsschreibung entdeckt. Er findet Aufzeichnungen einer Sonde, die auf dem angeblich schon seit Jahrhunderten vernichteten Planeten Tarik Aufnahmen von großen Städten aus Trichterbauten und von Wesen gemacht hat, bei denen es sich (was der Archivar natürlich nicht weiß) nur um Springer und Arkoniden handeln kann. Als Cohrnard die Bilder der Arkoniden und ihrer Schiffe sieht, erinnert er sich an die Landung der TOSOMA, die öffentlich übertragen worden ist. Er nimmt an, daß die TOSOMA von Tarik kommt und zu einer Verschwörung gehört, die das Tamanium Shahan bedroht. Mit einem Nadler bewaffnet macht er sich auf den Weg zum Palast der Tamaron...

Dort überschlagen sich auch ohne ihn schon bald die Ereignisse. Zunächst einmal erfährt Atlan, daß die Politik des Tamaniums Baylamor seit etwa 30 Jahren stark auf Expansion ausgerichtet ist. Das paßt zeitlich gut zum Beginn der dunklen Machenschaften der da Zoltrals. Plötzlich hat Akanara wieder einen Anfall von Präkognition und warnt Atlan, daß gleich einer der Bankettgäste ermordet werden wird. Im nächsten Moment stürzt Li da Zoltral sich aus heiterem Himmel auf die Tamaron, wird aber von Atlan überwältigt. Dann wird ein tefrodischer Admiral von einem anderen Gast erschossen. Panik und Chaos brechen aus - und dann erscheinen aus dem Nichts mehrere Kleine Humanoide (UFO-Nauten) zusammen mit Androiden. Sie versuchen, Li da Zoltral zu entführen, was aber ebenfalls von Atlan verhindert werden kann. Scheinbar stehen mehrere Gäste unter mentaler Beeinflussung, denn es wird wie wild geschossen und es gibt mehrere Tote. Zu allem Überfluß erscheint jetzt auch noch Hergol Cohrnard, der auf den vermeintlichen Verschwörer Atlan anlegt. Bevor er Schaden anrichten kann, wird er selbst niedergeschossen und tödlich verletzt. Leider wird dabei auch der Speicherkristall vernichtet, dessen Inhalt sicher auch Atlan interessiert hätte. Die Tamaron läßt Atlan und seine fünf Begleiter verhaften.

Kurz notiert:
Hergol Cohrnard hat ein Haustier. Es ist klein. Es ist grau. Es hat einen Rüssel, den es überall reinstecken muß. Es heißt Namron. Klingelt's? Gnah!!!!!!!!!!!

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